Sankt Blasen ist eine ehemals selbständige Gemeinde mit 555 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 72 kB; abgerufen am 3. Februar 2025), im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark. Am 1. Jänner 2015 wurde sie im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark mit der Gemeinde Sankt Lambrecht zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde trägt den Namen „Sankt Lambrecht“.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Oktober 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Lambrecht und der Gemeinde Sankt Blasen, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 131, 32. Stück. . S. 635.
Geografie Geografische Lage mini|Am Weg von Karchau nach Sankt Blasen Sankt Blasen liegt im steirisch-kärntnerischen Grenzgebirge. Das Hauptsiedlungsgebiet der Gemeinde liegt im östlichen Gemeindegebiet im so genannten Thajagraben westlich des Neumarkter Sattels.
Nachbargemeinden An Sankt Blasen grenzen (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn) die Gemeinden: Frojach-Katsch Teufenbach Mariahof Zeutschach Sankt Lambrecht Laßnitz bei Murau Triebendorf
Gemeindegliederung Einzige Katastralgemeinde und Ortschaft der Gemeinde ist Sankt Blasen.
Geschichte Die Errichtung der politischen Gemeinde St. Blasen erfolgte 1849/50.Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378. Von 1945 bis 1951 verkehrte der Oberleitungsbus Sankt Lambrecht durch den Ort.
Bevölkerung Laut Volkszählungsergebnis hatte Sankt Blasen im Jahr 2001 686 Einwohner. Die Einwohner sind fast alle (98,7 %) im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft und gehören ganz überwiegend (98,1 %) der römisch-katholischen Kirche an.
+ Bevölkerungsentwicklung 1869–2001 Jahr Einwohner 1869 553 1880 564 1890 493 1900 517 1910 583 1923 582 1934 713 Jahr Einwohner 1939 624 1951 647 1961 705 1971 670 1981 684 1991 686 2001 686 2013 555 Quelle: Statistik Austria, Volkszählungsergebnisse
Politik Gemeinderat Der Gemeinderat besteht aus 9 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 6 ÖVP 3 SPÖ Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Arsenik Bergwerk Die barocke Filialkirche Sankt Blasen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Historisches (17. Jh.) Arsenikbergwerk, Stolleneingang ausgeschildert, Führungen nur unregelmäßig.
Persönlichkeiten Ehrenbürger 1979: Friedrich Niederl (1920–2012), Landeshauptmann der Steiermark 1971–1980Murtaler Zeitung, Nr. 46 (17. 11. 1979), S. 12. 2005: Erich Maierhofer ehemaliger Bürgermeister von St. Blasen
Söhne und Töchter der Gemeinde Severin Kalcher (1855–1922), Abt
Literatur Walter Brunner: Wiedertäufer in der Steiermark. Zwei späte Anhänger der Bewegung in St. Blasen bei Neumarkt. In: Blätter für Heimatkunde. Band 76, Graz 2002, 3–6 (historischerverein-stmk.at). Walter Brunner: St. Blasen. Die Geschichte der Menschen eines kleinen Lebensraumes im Einflußbereich des Benediktinerstiftes St. Lambrecht. St. Blasen 2009.
Weblinks
Einzelnachweise
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