Nardò ist ein Ort in der süditalienischen Region Apulien.

Geografie Nardò hat Einwohner (Stand ). Es liegt in der Provinz Lecce.

Geschichte Die Römer eroberten Nardò 269 v. Chr. Nach dem Fall des Weströmischen Reichs nahmen wechselnd das Byzantinische und das Langobardische Reich die Stadt in Besitz. 1055 begann die Normannenherrschaft.

Am 20. Februar 1743 verursachte ein Erdbeben schwere Schäden in der Stadt.La sismicità storica del Salento: il forte terremoto del 20 febbraio del 1743. In: ingvterremoti.com. 17. August 2020, abgerufen am 3. September 2020 (italienisch).

Verkehr Nardò besitzt zwei Bahnhöfe: Nardò Città an der Bahnstrecke Novoli–Gagliano Leuca ist der „Stadtbahnhof“, der – zwar außerhalb der Altstadt – aber doch im bebauten Gebiet der Stadt liegt, und Nardò Centrale, wo sich die genannte Bahnstrecke mit der Bahnstrecke Lecce–Gallipoli kreuzt. Dieser Bahnhof liegt aber – im Gegensatz zu seiner Bezeichnung, die sich auf die Lage im Eisenbahnnetz bezieht – etwa zwei Kilometer südöstlich der Bebauung, auf freiem Feld.

Sehenswürdigkeiten mini|Piazza Salandra mini|Nardò – Piazza Salandra Die Piazza Salandra ist das Zentrum der Stadt. Barockkirche San Domenico Kathedrale von Nardò mit Holzkruzifix Pista di Nardò, Teststrecke für Kraftfahrzeuge, etwa 20 km nordwestlich des Ortes

Politik Giuseppe Pippi Mellone (Lista civica) wurde am 19. Juni 2016 zum Bürgermeister gewählt.

Städtepartnerschaften Atlit, Israel Fiorano Modenese, Italien Conversano, Italien Gyumri, Armenien Atri, Italien Zitsa, Griechenland

Söhne und Töchter der Stadt Gabriele Calabrese (* 1997), Fußballspieler, FC Union Heilbronn, (Deutschland) Antonio Marsina (1946–2026), Schauspieler Fabrizio Miccoli (* 1979), Fußballspieler, US Lecce, (Italien) Giuliano Sangiorgi (* 1979), Sänger, Gitarrist, Pianospieler und Komponent von Liedtexten der Band „Negramaro“

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Apulien Kategorie:Namensgeber für einen Marskrater