mini|Torhaus am Tor 1 der Westfalenhütte, heute Hoesch-Museum (1912) mini|Löwenhof (1912) mini|Hoesch-Hauptverwaltung (1912–1914) mini|Stadtsparkasse (1921–1924) mini|WTAG-Verwaltungsgebäude (1912–1913) Peter Hugo Steinbach (* 6. März 1873 in Heimersheim, Kreis Ahrweiler, „in der Idienmühle“; † nach 1927) war ein deutscher Architekt.

Leben Hugo Steinbach war der Sohn des Schreiners Joseph Steinbach. Er besuchte die Baugewerkschule Köln, die Abschlussprüfung absolvierte er im Wintersemester 1893. Nach einigen Jahren als Angestellter in den Architekturbüros von Caspar Clemens Pickel in Düsseldorf und Ernst Marx in Dortmund, machte er sich 1901 in Dortmund selbständig. Bis 1915 arbeitete er mit dem Architekten Paul Lutter zusammen. Spätestens nach dem Ersten Weltkrieg war Steinbach Mitglied des Bundes Deutscher Architekten (BDA) und des Westfälischen Architekten- und Ingenieurvereins zu Dortmund, zu dieser Zeit firmierte er unter der Bezeichnung Planstätte Löwenhof.

Bauten (unvollständig, bis 1915 alle in Urheberschaft Steinbach und Lutter) 1907–1908: Wohn- und Geschäftshaus in Dortmund, Westenhellweg 23 vor 1910: Wohn- und Geschäftshaus mit Schwanen-Apotheke in Dortmund, Westenhellweg 24 um 1910: Gebäude für die Rheinisch-Westfälische Disconto-Gesellschaft in Dortmund, Südwall 1910: Gästehaus, sog. Hüttenschänke der Westfalenhütte (Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG) in Dortmund, Springorumstraße 1910–1911: Erweiterungsbau der Gesellschaft „Casino“ in Dortmund, Olpe 1911–1913: Büro- und Geschäftshaus der C. L. Krüger GmbH mit Cabaret Jungmühle und Krüger-Passage in Dortmund, zwischen Westenhellweg und Kampstraße 1912: Torhaus am Tor 1 der Westfalenhütte (Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG), heute Hoesch-Museum, in Dortmund, Eberhardstraße 1912: Büro- und Geschäftshaus Löwenhof (heute Sitz der Volkshochschule Dortmund) in Dortmund, Königswall 12 / Hansastraße 1912?: Wohn- und Geschäftshaus in Dortmund, Westenhellweg 83 1912–1913: Verwaltungsgebäude für die Westfälische Transport-Actien-Gesellschaft (WTAG), sog. Haus der Schiffahrt, in Dortmund, Mallinckrodtstraße / Speestraße 1912–1914: Hauptverwaltung der Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG in Dortmund, Eberhardstraße (nach Kriegszerstörung verändert) vor 1913: Wohn- und Geschäftshaus Wiechers in Dortmund 1914: Umgestaltung des Löwendenkmals in Dortmund um 1914: Geschäftshaus der Adler-Apotheke in Dortmund, Markt vor 1915: Wohnhaus für den Fabrikanten Ernst Willmann in Dortmund um 1916: Fabrikgebäude der Concordia Elektrizitäts-AG (CEAG) in Dortmund, Münsterstraße / Eberstraße 1921–1924: Büro- und Geschäftshaus der Stadtsparkasse (seit 1983 Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund) in Dortmund, Hansastraße 3 / MuseumsgasseRainer Stommer: Hochhaus. Der Beginn in Deutschland. Jonas, Marburg 1990. 1922: Entwurf eines Erweiterungsbaus der Villa Brand in Dortmund 1922: Entwurf für eine Niederlassung der Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG in Kassel 1923–1924: Umbau der Commerz- und Privatbank AG in Gelsenkirchen, Neumarkt 1928: Einfamilienhaus in Münster, Prozessionsweg 421

Literatur Brigitte Ingeborg Schlüter: Verwaltungsbauten der rheinisch-westfälischen Stahlindustrie 1900–1930. Dissertation, Bonn 1991.

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Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Dortmund) Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1873 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann