Die Super League 2005/06 war die 109. Spielzeit der höchsten Schweizer Spielklasse im Fussball der Männer. Es nahmen zehn Mannschaften teil. Schweizer Meister wurde der FC Zürich.
Die Challenge League 2005/06 war die 108. Spielzeit der zweithöchsten Schweizer Spielklasse im Fussball der Männer. An der Challenge League nahmen achtzehn Mannschaften teil. Meister in der Challenge League wurde der FC Luzern.
Super League Saisonüberblick Der amtierende Meister FC Basel setzte sich bereits früh an die Spitze und belegte ab der sechsten Runde der Super League ununterbrochen den ersten Platz. Zuletzt konnte der FC Zürich aber noch aufschliessen, und es kam in der letzten Meisterschaftsrunde in Basel zum grossen Finalspiel Erstplatzierter gegen Zweitplatzierten. Dieses konnte der FC Zürich in der 93. Minute mit 1:2 für sich entscheiden und verdrängte dank der besseren Tordifferenz den punktegleichen FC Basel noch vom ersten Platz. Zürich erlangte den ersten Meistertitel seit 25 Jahren und erhielt mit dem zehnten Titel auch einen Meisterstern. Somit endete auch die Serie des FC Basel mit 59 Heimspielen ohne Niederlage. Nach dem Spiel kam es zu Ausschreitungen.
Abschlusstabelle
(M) amtierender Schweizer Meister (C) Schweizer Cupsieger 2004/05 (N) Neuaufsteiger der Saison 2004/05
Europaqualifikationen UEFA-Champions-League-Qualifikation: FC Zürich UEFA-Cup-Qualifikation: FC Basel, BSC Young Boys, FC Sion (Cupsieger) UI-Cup: Grasshopper Club Zürich
Barragespiele
Zuschauerzahlen / Stadien Verein Stadt Stadion Zuschauer Schnitt 22px|zentriert|FC Aarau FC Aarau Aarau Stadion Brügglifeld 83 800 4 655 22px|zentriert|FC Basel FC Basel Basel St. Jakob-Park 392 511 21 806 22px|zentriert|Grasshopper Club Zürich Grasshopper Club Zürich Zürich Hardturm 110 500 6 138 22px|zentriert|Neuchâtel Xamax Xamax Neuchâtel Neuchâtel Stade de la Maladière 53 400 2 966 22px|zentriert|FC Schaffhausen FC Schaffhausen Schaffhausen Stadion Breite 59 510 3 306 22px|zentriert|FC St. Gallen FC St. Gallen St. Gallen Espenmoos 154 600 8 588 22px|zentriert|FC Thun FC Thun Thun Stadion Lachen 87 300 4 850 22px|zentriert|BSC Young Boys BSC Young Boys Bern Stade de Suisse 254 530 14 140 22px|zentriert|Yverdon-Sport FC Yverdon Sport FC Yverdon-les-Bains Stade Municipal 62 550 3 475 22px|zentriert|FC Zürich FC Zürich Zürich Letzigrund 180 150 10 008 Quelle: Zuschauer 2005/06 sfl-org.ch
Torschützenliste Bei gleicher Anzahl von Treffern sind die Spieler alphabetisch geordnet.
Pl. Name Team Tore 1. FC Zürich 20 2. FC Basel 18 BSC Young Boys 4. FC Basel 14 FC Zürich 6. Yverdon Sport FC 13 FC St. Gallen 8. FC Zürich 12 Grasshopper Club Zürich FC St. Gallen EndstandTorschützenliste Super League 2005/2006. Swiss Football League.
Die Meistermannschaft des FC Zürich (es sind nur Spieler mit mindestens 5 Einsätzen berücksichtigt; in Klammern sind die Spiele und Tore angegeben)
1. FC Zürich 70px|zentriert|FC Zürich Tor: Johnny Leoni (32/-) Abwehr: Steve von Bergen (36/-), Iulian Filipescu (30/1), Alain Nef (32/4), Giuseppe Rapisarda (9/-), Florian Stahel (31/2), Daniel Stucki (29/-), Marc Schneider (23/4) Mittelfeld: Almen Abdi (10/-), Blerim Džemaili (32/3), Francesco Di Jorio (29/3), Gökhan Inler (17/2), Xavier Margairaz (29/6), Raffael (31/14), Mihai Tararache (15/2) Sturm: Vladimir Akhalaia (5/1), Alexandre Alphonse (21/8), Clederson César (29/12), Alhassane Keita (32/20), Kresimir Stanic (13/3) Trainer: Lucien Favre
Challenge League
Saisonüberblick Nachdem der FC Luzern mit drei Niederlagen in die Saison gestartet war, blieb er bis Ende Saison in 31 Spielen in Serie ungeschlagen und wurden souverän Meister der Challenge League, welcher direkt in die Super League aufstieg. Der FC Sion, der Tabellenzweite, bestritt die Barrage gegen Neuchâtel Xamax. Die Sittener reüssierten und stiegen in die Super League auf.
Der FC Baden und der FC Meyrin wurden in die 1. Liga relegiert.
Abschlusstabelle
(N) Neuaufsteiger der Saison 2004/05
Torschützenliste Bei gleicher Anzahl von Treffern sind die Spieler alphabetisch geordnet.
Pl. Name Team Tore 1. FC Luzern 27 2. FC Sion 25 3. FC Winterthur 22 4. FC Winterthur 18 FC Luzern 6. FC Wil 17 7. FC Lausanne-Sport 16 FC La Chaux-de-Fonds 9. FC Wohlen 14 10. FC La Chaux-de-Fonds 13 FC Chiasso EndstandTorschützenliste Challenge League 2005/2006. In: transfermarkt.ch.
1. Liga
Nachdem Servette auf diese Saison hin in aus der Super League die 1. Liga zwangsrelegiert worden war, wurden sie 1.-Liga-Meister und schafften den Aufstieg in die Challenge League. Ebenfalls stieg die SR Delémont auf.
Gruppe 1
(R) Zwangsrelegiert aus der Super League der Saison 2004/05 (A) Absteiger der Saison 2004/05 (N) Neuaufsteiger der Saison 2004/05
Gruppe 2
(N) Neuaufsteiger der Saison 2004/05
Gruppe 3
(N) Neuaufsteiger der Saison 2004/05
Aufstiegsspiele In zwei Runden wurden von den besten beiden Teams jeder der drei Gruppen der 1. Liga und den beiden besten Gruppendritten so zwei Aufsteiger in die Challenge League ermittelt. Für die Aufstiegsrunde qualifizierten sich Servette FC Genève, SR Delémont, FC UGS, Étoile Carouge FC, FC Biel-Bienne, FC Tuggen, FC Red Star Zürich sowie der FC Herisau.
Qualifikationsrunde
Finalrunde In der Finalrunde bezwangen die Servettiens im Genfer Derby die Urania Genève Sports, und die Delsberger bezwangen den dritten Genfer Teilnehmer, Étoile Carouge FC.
Weblinks Übersicht bei RSSSF (Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation)
Einzelnachweise
#2006 Kategorie:Fußballsaison 2005/06