Ruth Koppenhöfer (* 18. September 1922 in Heilbronn; † 1994 in Neustadt an der Weinstraße) war eine deutsche Keramik-Künstlerin und Mitglied der 1983/1984 gegründeten Gruppe 83.

Nach dem Abitur 1941 studierte Koppenhöfer Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart, von 1942 bis zur Diplom-Vorprüfung 1944 und von 1946 bis zur Diplom-Hauptprüfung 1949. Von 1951 bis 1956 arbeitete sie als Architektin. Als Gastschülerin besuchte sie von 1956 bis 1957 die damals eigenständige Staatliche Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen, 1957/1958 bildete sie sich weiter bei Richard Bampi in Kandern.

1959 eröffnete Koppenhöfer eine eigene keramische Werkstatt in Neustadt an der Weinstraße und veranstaltete ab 1973 jährliche Werkstattausstellungen. In den 1980er Jahren beschäftigte sie sich verstärkt mit der Malerei, insbesondere mit dem Aquarellieren und später auch mit dem Radieren.

Ausstellungen 1982 im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein (mit Katalog) 1983 in Mannheim und Karlsruhe 1984 in Düsseldorf, Köln und Seattle 1985 Koppenhöfer – Stahl – Hillers im Focke-Museum in Bremen 1995 Gedächtnisausstellungen in Kaiserslautern und Neustadt-Mußbach (Herrenhof)

Auszeichnungen 1965: Silbermedaille „Die Glasuren in der modernen Keramik“ (Genf) 1970: Staatspreis von Rheinland-Pfalz 1971: Aufnahme in die Académie Internationale de la Céramique

Einzelnachweise

Kategorie:Bildender Künstler (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Keramiker (Deutschland) Kategorie:Person (Neustadt an der Weinstraße) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben 1994 Kategorie:Frau