Nick Straker (* 1957 als Nicholas Charles Bailey) ist ein englischer Popmusiker.
Musik-Biografie Nicholas Bailey spielte ab 1969 zunächst bei relativ unbekannten Bands wie Stonehenge, Batumbi und Limmie Funk Limited.
Seinen größten Hit hatte er 1979 mit der Nick Straker Band, zu der neben ihm noch Tony Mansfield (* 1955), Pete Hammond und Phil Towner (* 1955) gehörten. Das von ihm komponierte Lied A Walk in the Park stieg zunächst in die Charts in Deutschland, dann in die Hitparaden von Österreich und der Schweiz. In diesen Ländern wurde das Lied zum Top-10-Hit. Im Sommer 1980 folgte eine Platzierung in den Top 20 der UK-Charts.
Die Singles Don’t Come Back und Leaving on the Midnight Train platzierten sich zwar 1980 in der deutschen Hitparade, den Erfolg von A Walk in the Park konnte die Nick Straker Band aber nicht wiederholen. Ab 1981 hatte die Gruppe Erfolg in den US-Dance-Charts. A Little Bit of Jazz eroberte Platz 1 der Hot Dance Music/Club Play Charts, Straight Ahead kam 1983 noch auf Platz 12.Billboard Awards
Während Tony Mansfield als Musikproduzent (u. a. für A-ha und Captain Sensible) erfolgreich war, trat Bailey in den 1980er Jahren als Songwriter z. B. für Siedah Garrett und Taylor Dayne in Erscheinung.
Versionen von A Walk in the Park Die Gruppe Nighttrain veröffentlichte 1980 eine deutsche Coverversion unter dem Titel Ick renn’ durch’n Park.
1987 produzierten Stock Aitken Waterman eine neue Version von A Walk in the Park, die eine Chartposition verfehlte.
Ende 2005 wurde A Walk in the Park von den Conways gecovert, die damit Platz 60 in Deutschland erreichten. Ende 2011 versuchte es die deutsche Dance-Band Scooter mit ihrer Version unter dem Titel David Doesn’t Eat.
2010 veröffentlichte Kristof Schreuf auf seinem Album Bourgeois with Guitar eine eigene Version von A Walk in the Park, gepaart mit textlich angepassten Elementen des Stückes Cecilia von Simon & Garfunkel – in gewissem Sinne eine Verbeugung vor dem Sänger, Texter und Komponisten Nick Straker.
Im Lied Allein Allein von Polarkreis 18 kommt direkt vor dem Refrain eine Bridge, die aus A Walk in the Park entnommen ist.
Diskografie
Studioalben
Weitere Studioalben 1980: A Walk in the Park 1980: A Little Bit of Jazz (DE) / The Nick Straker Band (US) 1983: Nick Straker
Kompilationen 1982: Smash Singles 1993: The Best of Nick Straker – A Walk in the Park 1994: Collection 1996: The Very Best Of 2007: Nick Straker Band
Singles
Weitere Singles 1979: The Last Goodbye 1980: A Little Bit of Jazz 1981: Like Dust 1981: Dummy Dancing 1982: Way of Life 1982: Straight Ahead 1983: You Know I Like It 1983: Against the Wall 1984: Must You Dance 1984: Turn Me Down 2006: He’s Got No Nothing
Quellen
Weblinks
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