Das Löffler-Syndrom ist eine allergische Entzündung von Herz (Löffler-Endokarditis), ZNS, Haut, Lunge, Augen und/oder des Gastrointestinaltraktes mit eosinophiler Infiltration und ausgeprägter Eosinophilie des Blutes. Das Syndrom ist benannt nach dem Schweizer Internisten Wilhelm Löffler (1887–1972).
Meist findet sich kein Auslöser (idiopathisch) der Erkrankung. Ursachen einer Eosinophilie können Parasitosen, insbesondere durch WurmlarvenWerner Köhler: Loeffler-Syndrom. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 861. Medikamentennebenwirkungen (Antibiotika, Zytostatika, Antidepressiva, Anabolika), Allergien, Granulomatosen, Malignome, insbesondere Leukämien oder Aspergillose sein.
Die Beschwerden sind abhängig von der Organmanifestation.
Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Krankheitsbild in Hämatologie und Onkologie Kategorie:Krankheitsbild in der Pneumologie