Der Ernst-Zinna-Preis der Stadt Berlin wurde am 8. Februar 1957 vom Magistrat von Ost-Berlin gestiftet und bis 1989 jährlich an junge Erfinder, Rationalisatoren und Künstler verliehen. Der Preis war mit einer Urkunde, einem Ehrenzeichen und einer Geldprämie verbunden.Kuntzsch, Helmut im Ehrungsverzeichnis des Luisenstädtischen Bildungsvereins

Er ist benannt nach dem Schlosserlehrling Ernst Zinna, der als 17-Jähriger in den Barrikadenkämpfen der März-Revolution von 1848 in der Berliner Jägerstraße ums Leben kam. Nur mit dem alten Säbel seines Großvaters bewaffnet hatte er sich gegen ein Bataillon preußischer Soldaten gestellt, wurde schwer verwundet und starb am Folgetag in der Charité. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain.

Träger des Preises (Auswahl) 1958: Günter Kochan 1959: Claus Küchenmeister 1962: Horst Pechmann (1930–2010), autodidaktischer Maler 1963: Siegfried Matthus, Günter Engelmann 1964: Horst Fliegel 1965: Nuria Quevedo 1966: Manfred Schubert 1967: Gerhard Tittel 1970: Peter Ensikat, Helmut KuntzschErnst-Zinna-Preisträger Helmut Kuntzsch, Ingenieur, Konstrukteur und Erfinder. In: Neues Deutschland, 31. März 1970, S. 8, nd-archiv.de 1973: Renate Feyl 1974: Jenny Gröllmann 1975: Marguerite Blume-Cárdenas 1977: Swetlana Schönfeld 1979: Peter Zapke 1982: Holger Norbert Rötzel Hannelore Bey Monica Bielenstein Roland Gawlik Monika Hauff & Klaus-Dieter Henkler Jutta Hoffmann Dieter Mann

Einzelnachweise

Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (DDR) Kategorie:Auszeichnung (Berlin) Kategorie:Erstverleihung 1958