Das Straßenangerdorf Schapow ist ein Ortsteil der Gemeinde Nordwestuckermark in Brandenburg mit 680 Einwohnern. Zum Ortsteil gehören auch die Dörfer Wittstock, Rittgarten, Augustfelde und die Siedlungsstellen Bollmannshof, Fischershof und Dochower Mühle. Bis zum 31. Oktober 2001 war Schapow eine eigenständige Gemeinde.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
Im Zentrum des Ortes befindet sich eine Feldsteinkirche, die auf Grund der flachen Umgebung weithin sichtbar ist. Weiterhin gibt es im Zentrum ein Gefallenendenkmal und einen Landgasthof. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1302 als Willekino de Schapov. 1321 lautete der Name Scapov. Für die Deutung des slawischen Namens stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kann es „Ort, wo Klepper, Schindmähren sind“ heißen, aber auch „Siedlung eines Mannes namens Skapa“ ist möglich.
Literatur Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2
Märkische Oderzeitung/Frankfurter Stadtbote, 29./30. April/1. Mai 2006, S. 9
Weblinks
Schapow auf der Website der Gemeinde Nordwestuckermark Luftbild vom Ort Eine private Seite, die weitere Informationen zu Schapow gibt
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Uckermark Kategorie:Geographie (Nordwestuckermark) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Uckermark) Kategorie:Ersterwähnung 1302 Kategorie:Gemeindeauflösung 2001