Harald Tondern (* 29. Juni 1941 in Kupfermühle, Schleswig-Holstein; † 29. November 2025Traueranzeige von Harald Tondern auf hamburgertrauer.de. Abgerufen am 11. Mai 2026.) war ein deutscher AutorHarald Tondern. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2018/2019. Band II: P-Z. Walter de Gruyter, 2018, ISBN 978-3-11-057616-0, S. 963. von Jugendbüchern und Übersetzer.

Leben

Tondern veröffentlichte schon während seiner Schulzeit erste Kurzgeschichten. Sein Abitur legte er in Itzehoe ab. Er studierte in Hamburg, Paris und Göttingen, zunächst Literaturwissenschaft, dann Volkswirtschaft. Als freier Autor und Schreibcoach lebte er in Hamburg und an der Nordsee. Neben Geschichten in Zeitschriften und Anthologien verfasste Tondern zahlreiche Romane und Hörspiele. In den 1960er Jahren verfasste er drei Romane unter dem Pseudonym Garret Shaver jr. für die im Erich Pabel Verlag, Rastatt, erscheinende Science-Fiction-Heftreihe „Utopia Zukunftsroman“.

Tondern war stark engagiert in der Lese- und Schreibförderung. Seine Lese- und Workshopreisen führten ihn bis nach Indien und Südafrika. Tondern war ehrenamtlicher Geschäftsführer des Friedrich-Bödecker-Kreises in Hamburg e.V. Zu den meisten seiner Kinder- und Jugendromane gibt es Lehrerhefte von der Hamburger Literaturdidaktikerin Ingrid Röbbelen.

Werke

als Garret Shaver jr. Schiff im Magnetsturm, (Utopia Zukunftsroman 555), 1967 Notruf von Beta-12, (Utopia Zukunftsroman 567), 1968 Die roten Herrscher, (Utopia Zukunftsroman 591), 1968

Kinderbücher Heckenrosensommer, 1990 Der Fisch vor der Tür, 1994 Die Rache der Raben (zusammen mit Frederik Hetmann), 1995

Jugendbücher Colombian Connection, 1979 Noah, 1983 Zeitsprung (zusammen mit Frederik Hetmann), 1984 Schöne Grüße aus der Zukunft (zusammen mit Frederik Hetmann), 1991 Die Falle, 1991 Kristian Menschenhelfer (zusammen mit Frederik Hetmann), 1993 Die Nacht, die kein Ende nahm (zusammen mit Frederik Hetmann), 1994 Giovanni, Aysche und andere (zusammen mit Ingrid Röbbelen), 1995 Auf Crash-Kurs (zusammen mit Ingrid Röbbelen), 1995 Der Einsatz, 1996 Das Pferd ohne Reiter (zusammen mit Frederik Hetmann), 1997 Eine Liebe in Nagasaki (zusammen mit Frederik Hetmann), 1998 Wehe, du sagst was, 2000 White Angel, 2000 Dichter leben – von Grimmelshausen bis Fontane (zusammen mit Frederik Hetmann und Ingrid Röbbelen), 2000 Dichter leben – von Rilke bis Grass (zusammen mit Frederik Hetmann und Ingrid Röbbelen), 2001 Jana und Ben oder Der Traum vom großen Geld, 2003 Party – alles inklusive, 2004 Mitschuldig? Die Geschichte eines Amoklaufs, 2005 Der Amsterdam-Trip, 2006 Dichter leben – 35 Portraits von Grimmelshausen bis Grass (zusammen mit Frederik Hetmann und Ingrid Röbbelen), 2008 Das Camp – Albtraum Bootcamp, 2010 Feierlaune – Eine Facebook-Party, 2013

Hörspiele Die Nacht, die kein Ende nahm, 1996 Kurzschluss, 1997 Die Band, 2002 Das einsame Haus, 2006

Übersetzungen Leonardo Wild: Unemotion, 1996 Janet Tashjian: Tage mit Eddy (Tru Confessions), 1999 Paul Many: Wie im falschen Film (My Life, Take Two), 2001

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Einzelnachweise

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