Der Agatha-Christie-Krimipreis war ein deutscher Literaturpreis für unveröffentlichte Kriminal-Kurzgeschichten und wurde von 2003 bis 2014 verliehen. Verlangt wurden Texte mit maximal zehn Manuskriptseiten zu einem vorgegebenen, jährlich wechselnden Thema. Die 25 besten Storys veröffentlichte der Fischer Taschenbuchverlag in einer Anthologie. Die Verleihungen erfolgten im Rahmen des jährlich stattfindenden Krimifestival München, wobei die drei besten Geschichten mit einem Sachpreis bedacht wurden. Namensgeberin des Preises war die englische Kriminalschriftstellerin Agatha Christie.
Anfangs konnten vom Fischer-Verlag noch namhafte Sponsoren gefunden werden und die jährliche Preisverleihungen fanden alljährlich in wechselndem, überwiegend würdigen Rahmen statt. Seit 2011 erschien die dazugehörige Krimi-Anthologie jedoch nur noch als E-Book und der Wert der Sachpreise für die drei ausgezeichneten Autoren sank kontinuierlich. Letztmals erfolgte 2014 die Preisverleihung.vgl. Abgerufen am 11. November 2021.
Preisträger: 2003: Maria Elisabeth Straub für A conta, faz favor! 2004: Christoph Spielberg für Happy Birthday 2006: Cornelia Schneider für Der Spucker 2007: Silke Andrea Schuemmer für Rattenpack 2008: Heike Koschyk für Schachmatt 2009: Veit Bronnenmeyer für Eigenbemühungen 2010: Sabine Trinkaus für Am Tatort 2011: Marcus Winter für Einmal ein Held sein 2012: Claus Probst für Sieben Leben 2013: Marion Schwenninger für Gurkenmord 2014: Peter Gallert und Jörg Reiter („Peter Joerg“) für Kleinmann befreit sich
Siehe auch Liste von Krimi-Autoren
Weblinks : Offizielle Seite Krimifestival München: Offizielle Seite
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (München) Kategorie:Krimipreis Kategorie:Agatha Christie Kategorie:Erstverleihung 2003 Kategorie:Ehemalige Auszeichnung