End of Green ist eine 1992 in Stuttgart gegründete deutsche Dark-Rock-Band. Laut Sänger Michael Huber steht der Bandname für das Ende der durch die Farbe Grün symbolisierten Hoffnung. Die Band bezeichnet ihren Stil als „Depressed Subcore“; ihre Texte thematisieren unter anderem Einsamkeit, Depression, Schmerz und Tod.

Geschichte 1996 veröffentlichte die Gruppe ihr Debütalbum Infinity bei Nuclear Blast. Bekannt wurde End of Green auch durch Auftritte mit Künstlern wie Subway to Sally, Paradise Lost, Iggy Pop oder auch In Extremo. Mit Dead End Dreaming gelang der Band erstmals der Einstieg in die Charts. Beim Wave-Gotik-Treffen 2006 und auch beim Wacken Open Air im gleichen Jahr zeigten sie Präsenz. Am 15. August 2008 erschien das Album The Sick’s Sense. Die limitierte Edition enthält eine Bonus-CD mit fünf Akustikversionen von alten und einem neuen Song.

Ihr nächstes Album High Hopes in Low Places erschien am 20. August 2010 und stieg auf Platz 17 in die deutschen Albumcharts ein. Zusätzlich zu diesem Album wurde eine weitere CD mit zehn Neuversionen alter Songs eingespielt.

Am 16. August 2013 erschien über Napalm Records das achte Studioalbum mit dem Titel The Painstream, gefolgt vom neunten Album Void Estate am 25. August 2017.

Im Juli 2018 erklärte Bassist Hampez seinen Abschied von End of Green, um sich künftig eigenen musikalischen Projekten zu widmen. Als Ersatz wurde im April 2019 Andreas „Hundi“ Hund vorgestellt, Bassist der befreundeten Band Undertow. Im Rahmen des Jubiläumskonzerts zum 30-jährigen Bestehen der Band, trat Hampez am 17. September 2022 im LKA Longhorn noch einmal für einen Song gemeinsam mit der Band auf.

Im Januar 2025 erschien über das Label Reaper Entertainment das Album Twinfinity, eine Neuaufnahme des Debütalbums Infinity aus dem Jahr 1996.

Das elfte Studioalbum Ashes & Gold kündigte die Band im Juli 2026 für Dezember desselben Jahres an.

Diskografie

Studioalben Infinity (1996; Nuclear Blast) Believe, My Friend... (1998; Subzero Records) Songs for a Dying World (2002; Silverdust Records) Last Night on Earth (2003; Silverdust Records) Dead End Dreaming (2005; Silverdust Records) The Sick’s Sense (2008; Silverdust Records) High Hopes in Low Places (2010; Silverdust Records) The Painstream (2013; Napalm Records) Void Estate (2017; Napalm Records) Twinfinity (2025; Reaper Entertainment)

Livealben Silent Night (2016; Eigenveröffentlichung)

EPs Gravedancer (2010; Silverdust Records)

Singles Believe... (1998; Subzero Records) Motor (2002; Silverdust Records) Dead End Hero (2005; Silverdust Records) The Sick's Sence (2008; Silverdust Records) Killhoney (2008; Silverdust Records) Goodnight Insomnia (2010; Silverdust Records) Dark Side of the Sun (2017; Napalm Records) The Door (2017; Napalm Records) Send in the Clowns (2017; Napalm Records) Left My Way (2024; Reaper Entertainment) Ashes & Gold (2026; Reaper Entertainment)

Weblinks Offizielle Website

Quellen

Kategorie:Dark-Rock-Band Kategorie:Deutsche Band