mini|Bonobo (2013) Bonobo ist der Künstlername von Simon Green (* 30. März 1976 in Leeds), einem englischen Produzenten, Komponisten, Musiker und DJ. In seinen Stücken verwendet er eine Vielzahl von Instrumenten. Er lässt sich in das Genre Downtempo einordnen.
Leben und Wirken Simon Green wuchs im ländlichen Hampshire auf. Sein Vater war in der britischen Folk-Szene involviert. Green lernte früh Gitarre und Klavier.Biografie bei Ninja Tune, abgerufen am 25. Januar 2017.
Greens Karriere als Bonobo begann um das Jahr 2000 in Brighton. Seine ersten beiden Singles wurden von Amon Tobin (Scuba, 1999) und Mr. Scruff (Terrapin, 2000) remixed. 2000 erschien beim britischen Label Tru Thoughts sein Debüt-Album Animal Magic. Bereits ein Jahr später unterschrieb Bonobo einen Vertrag bei Ninja Tune. Der Durchbruch gelingt ihm 2006 mit Days to Come. Das Album wurde u. a. von den Hörern der bekannten Musiksendung von Gilles Peterson bei BBC 1 zum Album des Jahres gewählt.
Er hatte bereits Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury und Coachella.
Stil Charakteristisch für Bonobos Musik ist die Verknüpfung von Live-Instrumentierung mit elektronischen Klängen. Auf Konzerten wird er meistens von einer Live-Band begleitet und spielt selbst Bass. Häufig arbeitet er mit Vokalistinnen zusammen (u. a. Speech Debelle, Erykah Badu, Andreya Triana, Bajka, Szjerdene), gelegentlich auch mit männlichen Sängern. Er tritt aber auch als DJ solo auf, Ninja Tune veröffentlichte bisher zwei DJ-Mixes von ihm.
Seine Musik wird üblicherweise als Downtempo eingeordnet, sie enthält aber auch Elemente von Acid Jazz, Ambient und anderen Subgenres elektronischer Musik sowie Hip-Hop und Soul.
Diskografie
Studioalben
Livealben 2005: Live Sessions 2014: The North Borders Tour. – Live
EPs 2000: Scuba 2000: Terrapin 2000: Silver 2000: The Shark 2002: Kota 2003: Pick Up 2003: Flutter 2006: Nightlite Remixes 2009: The Keeper (feat. Andreya Triana) 2014: The Flashlight 2014: Ten Tigers 2017: Bambro Koyo Ganda
Remixalben 2002: One Offs … Remixes & B-Sides 2012: Black Sands Remixed
DJ-Mixe 2005: Solid Steel Presents Bonobo / It Came from the Sea 2013: Late Night Tales
Singles 2006: Nightlite / If You Stayed Over 2009: Stay the Same (feat. Andreya Triana) 2010: Eyesdown (feat. Andreya Triana) 2013: Cirrus (UK: ) 2013: First Fires (feat. Grey Reverend) 2016: Kerala (UK: ) 2019: Ibrik 2019: Linked 2020: Heartbreak (mit Totally Enormous Extinct Dinosaurs) 2020: Loom (mit Ólafur Arnalds) 2020: 6000 Ft. (mit Totally Enormous Extinct Dinosaurs) 2021: Rosewood 2021: Tides (feat. Jamila Woods) 2021: Otomo (feat. O'Flynn) 2021: Shadows (feat. Jordan Rakei) 2022: From You (feat. Joji) 2022: ATK 2022: Defender 2023: Fold (mit Jacques Greene)
Produktionen Computerspiele Pick Up & Flutter in SSX on Tour Nightlite (feat. Bajka) in UEFA Champions League 2006-2007 Scuba, remixed von Amon Tobin in Need for Speed: Undercover The Fever & Kiara in Sleeping Dogs
Werbung Ketto für Citroën C4 Picasso Days To Come von Adult Swim Recurring für Xtreamer – Home Theater PC Transmission 94 für Oil of Olaz Kota für BT Group
Film und Fernsehen, Radio Flutter als Titelmelodie in jPod Eyesdown in The Newsroom If You Stayed Over & Control in Lost Kong in House of Cards Terrapin in A Taste of My Life der BBC Silver in The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben Between the Lines in Dr. House Recurring in Gossip Girl Recurring in Unsere Erde – Der Film Walk In The Sky & The Fever in CSI: Crime Scene Investigation Silver in Crazy, Stupid, Love. All in Forms in House at the End of the Street Turtle in Poppy Shakespeare Black Sands in Der Wert des Menschen Soundtrack und Titelmusik für die Animationsserie Lazarus
Quellen
Weblinks
Offizielle Website bonobomusic.com (englisch)
Bonobo bei Ninja Tune
Kategorie:Elektronische Lounge- und Ambient-Musik Kategorie:Musikproduzent Kategorie:Engländer Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Mann