mini|Drohnenvideo von Järva-Jaani Järva-Jaani (deutsch Sankt Johannis) ist ein Flecken (estnisch alev) in der Landgemeinde Järva im estnischen Kreis Järva mit einer Fläche von 126 km². Sie hat 1760 Einwohner.

Bis 2017 bildete der Ort auch eine eigenständige Gemeinde (Järva-Jaani vald).

Verkehr Von 1920 bis 1972 hatte der Ort einen Bahnhof an der schmalspurigen Bahnstrecke Türi–Paide–Tamsalu.

Sehenswürdigkeiten Sehenswert ist die Johannes dem Täufer gewidmete Kirche von Järva-Jaani, deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen. Die Altarplatte stammt aus dem 14. Jahrhundert, die barocke Kanzel des Tallinner Holzschnitzers Franz Hoppenstätt von 1648. Der Westturm wurde 1881 hinzugefügt.

Persönlichkeiten In Järva-Jaani war der deutschbaltische Chronist Christian Kelch tätig, der 1688–1691 seine Geschichte Livlands verfasste.

Eduard Gebhardt (1838–1925), der später Professor an der Kunstakademie von Düsseldorf wurde, wurde in Järva-Jaani geboren.

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Weblinks Internetseite der Gemeinde Järva-Jaani (in Estnisch) Ev. luth. Johanniskirche in Järva-Jaani

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