Das Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart (abgekürzt: JöR) ist eine periodische juristische Publikation, in der Aufsätze zum öffentlichen Recht veröffentlicht werden.
Das JöR erschien von 1907 bis 1938/39. Die neuen Folgen (N.F.) erscheinen seit 1951. Herausgeber waren unter anderem Gerhard Leibholz und Hermann von Mangoldt und über dreißig Jahre Peter Häberle. Derzeit (Stand: Februar 2026) wird es von Oliver Lepsius, Angelika Nußberger, Christian Waldhoff und Christian Walter herausgegeben.Seite des JöR bei Mohr Siebeck, abgerufen am 13. März 2024 Kontinuierlich werden Berichte über die Verfassungsentwicklung in fast allen Staaten der Welt publiziert, verfasst von hochkarätigen Autoren.
Neuere Kategorien sind: „Richterbilder“, „Die Staatsrechtslehre in Selbstdarstellungen“, „Europäische Juristen“ sowie „Internationale Juristen“. In den letzten Bänden wurde eine Reihe eröffnet zum Thema „60 Jahre Grundgesetz“.
Literatur Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 3: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in Republik und Diktatur 1914–1945. Beck, München 1999, ISBN 3-406-37002-0, S. 307.
Weblinks Seite des JöR bei Mohr Siebeck
Einzelnachweise
Kategorie:Juristische Fachzeitschrift (Deutschland) Kategorie:Öffentliches Recht (Deutschland) Kategorie:Ersterscheinen 1907 offentliches Recht der Gegenwart