Die Sägezahn-Schnepfenaale (Serrivomeridae) (lateinisch serra = Säge, vomer = Pflugscharbein) leben pelagisch im Atlantik, Pazifik und im Indischen Ozean in der Tiefsee zwischen 1000 und 4500 Metern Tiefe.

Merkmale Die Fische werden 40 bis 80 Zentimeter lang. Sie sind unbeschuppt. Ihre Kiefer sind schmal und verlängert und mit zahlreichen winzigen Zähnen besetzt. Auf dem Vomer sitzen die Zähne in zwei oder mehreren sägeblattartigen Reihen. Der Schwanz der Sägezahn-Schnepfenaale endet in einem Faden. Die Kiemenöffnungen sind auf der Bauchseite miteinander verbunden. Die langgestreckten Fische haben 137 bis 170 Wirbel. Die Poren des Seitenlinienorgans sind winzig. Brustflossen sind nur als Rudimente vorhanden. Der Rückenflossenansatz beginnt hinter dem Anus. Rückenflosse, Afterflosse und Schwanzflosse sind zu einem Flossensaum zusammengewachsen. Sägezahn-Schnepfenaale sind meistens schwarz mit silbrig schimmernden Flanken. Die Larven der Serrivomeridae wandern nachts zur Oberfläche.

Arten Zehn der elf Arten gehören zur Gattung Serrivomer. Daneben gibt es noch die monotypische Gattung Stemonidium mit nur einer Art. mini|Serrivomer beanii mini|Stemonidium hypomelas

Serrivomer , 1883 Serrivomer beanii , 1883 Serrivomer bertini , 1959 Serrivomer garmani , 1944 Serrivomer jesperseni , 1953 Serrivomer lanceolatoides (, 1916) Serrivomer neocaledoniensis , 1959 Serrivomer samoensis , 1959 Serrivomer schmidti , 1953 Serrivomer sector , 1899 Stemonidium , 1905 Stemonidium hypomelas , 1905

Einzelnachweise Joseph S. Nelson, Terry C. Grande, Mark V. H. Wilson: Fishes of the World. Wiley, Hoboken, New Jersey, 2016, ISBN 978-1-118-34233-6. S. 151–152. Margaret Mary Smith, Phillip C. Heemstra: Smiths' Sea Fishes. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, 1986. ISBN 3-540-16851-6. S. 191.

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