Der Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird alle zwei Jahre am 4. Mai, dem Todestag des Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky, von der Stadt Oldenburg verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wurde 1981 ausgelobt und 1984 erstmals verliehen.
Ausgezeichnet werden Arbeiten über Leben und Werk von Carl von Ossietzky oder über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus oder über die demokratische Tradition und Gegenwart in Deutschland.
Der Carl-von-Ossietzky-Preis ist nicht zu verwechseln mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte oder der Carl-von-Ossietzky-Medaille des Friedensrates des DDR.
Preisträger 1981: nicht vergeben 1984: Hannelore Oelke, Matthias von Hellfeld 1986: Gerhard Zwerenz, Bernhard vom Brocke 1988: Ingo Müller, Karl Holl 1990: Rainer Marwedel 1992: Helga Bemmann, Horst Sassin 1994: Israel Gutman 1996: Werner Boldt, Helmut Donat 1998: Hans Mommsen 2000: Sergei Kowaljow 2002: Uri Avnery 2004: Noam Chomsky 2006: Volkhard Knigge 2008: Inge Deutschkron 2010: Włodzimierz Borodziej 2012: Ágnes Heller 2014: Irina Scherbakowa 2016: Ahmad Mansour, Deutschlandradio Kultur vom 20. Januar 2016 2018: Deborah Lipstadt 2020: Carolin Emcke 2022: Igor Levit 2024: Anne Applebaum Anne Applebaum erhält Carl-von-Ossietzky-Preis, Zuletzt geändert am 14. März 2024 2026: Güner BalcıÖffentliche Verleihung des Carl-von-Ossietzky-Preises am 21. Mai, Stadt Oldenburg 30. April 2026
Weblinks Stadt Oldenburg: Carl-von-Ossietzky-Preis
Einzelnachweise
Kategorie:Auszeichnung (Politik, Deutschland) Kategorie:Oldenburgische Geschichte Kategorie:Bildung in Oldenburg (Oldb) Preis fur Zeitgeschichte und Politik Kategorie:Erstverleihung 1984 Kategorie:Auszeichnung (Niedersachsen)