Cuanza Sul (auch „Kwanza Sul“ geschrieben) ist eine Provinz des afrikanischen Staates Angola. Sie hat etwa 2.327.981 Einwohner (2024) auf einer Fläche von 55.660 km². Cuanza Sul liegt südöstlich von Luanda und erstreckt sich von der Atlantikküste im Westen bis zum Fluss Cuanza im Norden und Osten.

Die Bevölkerung wird generell der Ethnie der Ovimbundu zugerechnet.

Geschichte Die Provinz Cuanza Sul (deutsch: Kwanza Süd) entstand durch die Teilung des ehemaligen Distrikts Cuanza am 15. September 1917. Er wurde nach dem Fluss Cuanza benannt, der ihn durchquert.

Verwaltung Die Hauptstadt der Provinz ist Sumbe, zur Kolonialzeit Novo Redondo genannt.

Die Provinz Cuanza Sul setzt sich aus zwölf Kreisen (Municipios) zusammen: Amboim Cassongue Cela Conda Ebo Libolo Mussende Porto Amboim Quibala Quilenda Seles Sumbe

Wirtschaft Der Hauptwirtschaftszweig ist die Landwirtschaft, die durch die Höhenlage, das tropische Trockenklima und die Hydrographie begünstigt wird. Es besteht in diesem Bereich ein großes Potenzial, denn die Hälfte der Fläche der Provinz (2.857.501 Hektar) ist landwirtschaftlich nutzbar, jedoch werden bisher nur 19 % davon für diesen Zweck genutzt (zu 87,5 % von Kleinbauern und zu 12,5 % von Großbetrieben). Die Haupterzeugnisse sind Getreide, Mais, Maniok, Kaffee, Baumwolle, Erdnüsse, Kartoffeln, Soja, Tabak, Avocado, Ananas, weitere Obst- und Gemüsesorten. Es gibt außerdem Vorkommen mineralischer Rohstoffe wie Quarz, Kupfererz, Kalkstein, Gold und Diamanten.Destacado potencial agrícola do Cuanza Sul. angop.ao, 29. April 2019, abgerufen am 20. Juni 2019 (portugiesisch).Kwanza Sul - um nome derivado da divisão do distrito colonial do Kwanza. angop.ao, 31. Mai 2013, abgerufen am 20. Juni 2019 (portugiesisch).

Weblinks

auf der Website der Botschaft Angolas (englisch)

Einzelnachweise

Cuanza Sul