Die belgischen Euromünzen sind die in Belgien in Umlauf gebrachten Euromünzen der gemeinsamen europäischen Währung Euro. Am 1. Januar 1999Glossary eurostat, abgerufen am 20. Oktober 2015 (engl.) trat Belgien der Eurozone bei, womit die Einführung des Euros als zukünftiges Zahlungsmittel gültig wurde.

Umlaufmünzen Alle Münzen wurden bis 2017 in der Monnaie Royale de Belgique / Koninklijke Munt van België / Königlichen Belgischen Münzprägeanstalt in Brüssel geprägt, seit 2018 werden sie in der niederländischen Prägestätte Koninklijke Nederlandse Munt in Utrecht gefertigt.

Erste Prägeserie (1999–2007) Alle acht Münzen haben das gleiche Motiv: das Porträt von König Albert II. und sein königliches Monogramm.Texte zum Euro: Die Euro-Münzen – von der Konzeption bis zur Emission, Mai 2000, S. 13 (PDF 3,9 kB; engl.) Das Design enthält auch die zwölf Sterne der EU und das Prägejahr. Wie die meisten Euroländer prägte Belgien bereits ab 2007 seine Euromünzen mit der neu gestalteten Vorderseite (neue Europakarte). Der Entwurf der Bildseite stammt von Jan Alfons Keustermans.

+ Abbildungen der belgischen Euromünzen | Nationale Seite 0,01 € 0,02 € 0,05 € 106px|1 Cent 1. Serie 121px|2 Cent 1. Serie 137px|5 Cent 1. Serie Abbildung und Monogramm König Alberts II. 0,10 € 0,20 € 0,50 € 128px|10 Cent 1. Serie 144px|20 Cent 1. Serie 157px|50 Cent 1. Serie Abbildung und Monogramm König Alberts II. 1,00 € 2,00 € Rand der 2-€-Münze 150px|1 Euro 1. Serie 167px|2 Euro 1. Serie 220px Abbildung und Monogramm König Alberts II. Sechsmal abwechselnd die Zahl 2und ★ ★ (zwei Sterne), abwechselndaufrecht und um 180° gedreht.

Zweite Prägeserie (2008) Bereits 2007 hatte Belgien die neu gestaltete gemeinsame Vorderseite (neue Europakarte) auf seine Münzen geprägt. 2008 begann Belgien mit der von der EU angeregten Neugestaltung der Euromünzen. Die nationale Seite der Münzen der zweiten Prägeserie 2008 unterscheiden sich von denen der ersten durch folgende Details: Das Porträt von König Albert II. wurde aktualisiert und rechts davon befinden sich sein Monogramm sowie das Landeskennzeichen BE. Die Jahreszahl steht nun unterhalb des Porträts, zusammen mit dem Zeichen der belgischen Prägestätte in Brüssel – Erzengel Michael mit einem Kreuz als HelmzierBelgisches Münzzeichen: Erzengel Michael, abgerufen am 29. Mai 2014 – und einer Waage für den Münzmeister Romain Coenen. Der Entwurf der zweiten Prägeserie stammt von Luc Luycx. Unterschiede in der Gestaltung sind am Wangenknochen sowie am Haarwirbel neben der Stirn des Königs zu erkennen.Belgische Kursmünzen 2008 (Serie 2), abgerufen am 28. November 2014

Dritte Prägeserie (2009–2013) Für die Prägungen 2009–2013 wurde das Porträt von König Albert II. noch einmal verändert, und zwar wurde wieder, wie bei der ersten Prägeserie, der Entwurf von Jan Alfons Keustermans verwendet. Nach den am 19. Dezember 2008 von der Kommission der Europäischen Gemeinschaften für die nationalen Seiten von Euro-Umlaufmünzen empfohlenen Leitlinien ist es gestattet, Münzmotive, die das Staatsoberhaupt darstellen, alle fünfzehn Jahre zu aktualisieren, um Änderungen im Erscheinungsbild des Staatsoberhaupts Rechnung zu tragen. . In: Amtsblatt der Europäischen Union. L 9, 2009, S. 52–55. Der neuen Leitlinie nach kam die Aktualisierung 2008 jedoch zu früh und war deshalb zu revidieren. Die übrigen Änderungen der Neugestaltung von 2008 wurden dagegen beibehalten.Belgische Kursmünzen 2009 (Serie 3), abgerufen am 28. November 2014

Version 1999–2007 Version 2008 Version 2009–2013 rahmenlos|167px rahmenlos|167px rahmenlos|167px

Das Amt des Münzmeisters hatte 2009 bis 2012 Serge Lesens inne, so dass die Kursmünzen von 2010 bis 2012 eine Feder als sein Münzmeisterzeichen tragen.Feder als Münzmeisterzeichen Serge Lesens’, abgerufen am 22. September 2014 Ab 2013 wird nun eine Katze für den amtierenden Münzmeister Bernard Gillard auf die Münzen geprägt.Katze als Münzmeisterzeichen Bernard Gillards, abgerufen am 30. Mai 2014

Vierte Prägeserie (seit 2014) Seit Albert II. am 21. Juli 2013 abgedankt hat, ist sein Sohn Philippe König der Belgier.

+ Abbildungen der belgischen Euromünzen | Nationale Seite 0,01 € 0,02 € 0,05 € 106px|1 Cent 3. Serie 121px|2 Cent 3. Serie 137px|5 Cent 3. Serie Abbildung und Monogramm König Philippes 0,10 € 0,20 € 0,50 € 128px|10 Cent 3. Serie 144px|20 Cent 3. Serie 157px|50 Cent 3. Serie Abbildung und Monogramm König Philippes 1,00 € 2,00 € Rand der 2-€-Münze 150px|1 Euro 3. Serie 167px|2 Euro 3. Serie 220px Abbildung und Monogramm König Philippes Sechsmal abwechselnd die Zahl 2und ★ ★ (zwei Sterne), abwechselndaufrecht und um 180° gedreht.

1- und 2-Cent-Münzen Seit 1. Dezember 2019 gilt in Belgien ein Gesetz, welches Geschäfte dazu verpflichtet, Beträge auf 5 Cent genau zu runden. Damit sollen die 1- und 2-Cent Münzen überflüssig gemacht werden, da diese höhere Beschaffungskosten als Wert haben. Als Zahlungsmittel akzeptiert sind sie aber weiterhin. Ähnliche Regeln gelten bereits u. a. in den Niederlanden und Finnland.Nieuwsblad: 1- und 2-Cent-Stücke verschwinden, abgerufen am 9. Februar 2014 (flämisch)

2-Euro-Gedenkmünzen