mini|300px|Logo des Ostdeutschen Sparkassenverbandes Der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) ist ein Sparkassen- und Giroverband der Sparkassen und Landesbausparkassen sowie Landesbanken in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Allgemeines

Organisation mini|U-Bahnhof Spittelmarkt mit dem Sitz des Ostdeutschen Sparkassenverbandes im Hintergrund, 2011 Bei dem OSV handelt es sich um einen Verband in der Rechtsform der Körperschaft des öffentlichen Rechts, der als Interessenverband fungiert und der Pflichtmitglieder hat.

Der OSV hat seinen Sitz in Berlin. Er vertritt die Interessen von 43 Mitgliedssparkassen. Der OSV versteht sich als Dienstleister für die Sparkassen in diesen Bundesländern. Er ist als einer der zwölf regionalen Sparkassenverbände, die im Dachverband des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes zusammengeschlossen sind.

Geschichte Die Vorläuferorganisation, der Sparkassenverband der DDR, wurde am 20. März 1990 gegründet. Noch im selben Jahr erfolgte die Umbenennung in „Ostdeutscher Sparkassen- und Giroverband (OSGV)“. Die Geschichte der Vorgängerinstitutionen und seiner Mitgliedsinstitute reicht allerdings zurück bis ins 19. Jahrhundert. In der DDR bestanden ab 1952 keine Sparkassenverbände mehr. 2005 erfolgte die Umbenennung des OSGV zum heutigen Namen.

Struktur Der OSV ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Geschäftsführender Präsident ist seit dem 1. Januar 2022 Ludger Weskamp.

Die Landesbanken, die gleichzeitig auch die Aufgabe einer Girozentrale übernehmen, sind: Brandenburg: Landesbank Hessen-Thüringen Mecklenburg-Vorpommern: Norddeutsche Landesbank Sachsen: Landesbank Baden-Württemberg Sachsen-Anhalt: Norddeutsche Landesbank

Siehe auch Sparkasse (DDR)

Weblinks Ostdeutscher Sparkassenverband

Einzelnachweise

Kategorie:Sparkassenverband Kategorie:Wirtschaftsorganisation (Berlin) Kategorie:Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland) Kategorie:Verbandsgründung 1990