Wolf Heinecke (* 13. Mai 1929 in Friedrichroda, Thüringen; † 31. Oktober 2022 in Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz) war ein deutscher Maler und Graphiker.

Lebenslauf Nachdem Heinecke 1946 erstmals mit moderner Kunst in Form der Werke der Künstler des Bauhauses in Weimar in Berührung gekommen war, begann er 1947 ein Kunststudium an der Staatlichen Hochschule für Baukunst und bildende Künste in Weimar. Zu seinen Ausbildern zählten die Professoren Hoffmann-Lederer, Kirchberger, Otto Herbig und Schäfer-Ast.

Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Berlin übersiedelte er 1952 nach Mannheim und wurde Mitglied des BBK Mannheim-Heidelberg. Hier kam er auch mit dem Maler und Filmemacher Franz Schömbs in Berührung und arbeitete 1957 an dessen abstraktem Zeichenfilm „Die Geburt des Lichts“ mit. 1958 fertigte er Architekturmodelle und schuf erste Wandgestaltungen an öffentlichen und privaten Gebäuden. Seit 1964 war er Mitglied der Freunde junger Kunst München (später auch Mitglied der Freunde junger Kunst Baden-Baden) und Mitglied des Künstlerbundes Rhein-Neckar. 1974 schloss er sich als Mitglied der Neuen Darmstädter Sezession an. Heinecke lebte und arbeitete seit 1990 in Leistadt.

Preise und Auszeichnungen 1969 8. Internationaler Miró-Preis für Zeichnungen, Barcelona 1973 Willibald Kramm - Preis, Heidelberg 1984 Varnholt-Preis, Mannheim

Einzelausstellungen (Auswahl) 1966 Galerie Lauter, Mannheim 1968 Galerie am Otterstein, Zweibrücken 1969 Kunstverein, Augsburg 1977, 1985 Kunsthalle, Mannheim 1979 Kunstverein, Speyer 1989, 1999 Kunstverein, Mannheim 1990 Feuerbachhaus, Speyer 1996 Scharpf-Galerie des Wilhelm-Hack-Museums, Ludwigshafen 1999 Otto-Dix-Haus, Gera/Thüringen 2000 Regionalgalerie Südhessen, Darmstadt 2006 Galerie Profil, Weimar

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Einzelnachweise

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