Der SVG Burgkirchen ist ein Sportverein aus dem oberbayerischen Burgkirchen an der Alz und besteht aus den Abteilungen Tischtennis, Gesundheitssport, Basketball, Breitensport, Eishockey, Fußball, Handball, Ju-Jutsu, Volleyball, Kanu, Karate, Tennis, Leichtathletik, Seniorensport, Ski, Stockschießen, Aikido, Turnen, Eiskunstlauf und Inlinehockey.

Der genaue Vereinsname lautet Sportverein Gendorf Burgkirchen.

Geschichte des Vereins Gegründet wurde der Verein am 2. Mai 1949 als SV Gendorf mit den ursprünglichen Abteilungen Boxen, Fußball, Handball, Kegeln, Tischtennis und Turnen. Bis zur 50-Jahr-Feier 1999 wurde die Anzahl der Abteilungen auf 22 erweitert und die Mitgliederzahl stieg auf über 3.000 Mitglieder. Nach 2002 wurde der Name Burgkirchen in den Vereinsnamen aufgenommen. Inzwischen ist die Anzahl der Mitglieder nach auf 2.800 gesunken.

Abteilung Eishockey In der Saison 1959/1960 wurde die Sparte Eissport im SVG gegründet, aus der 1972 sich die Eishockeyabteilung als eigenständige Abteilung ausgliederte.

Eissporthalle Die Keltenhalle genannte Eissporthalle wurde 1971 als offenes Eisstadion erbaut, 1978 überdacht und mit einer Tribüne versehen, wobei für die Dachkonstruktion Architekt Julius Natterer verantwortlich war. Am 11. August 2009 wurde der Betrieb der Halle für die Saison 2009/10 von Seiten des Gemeinderats von Burgkirchen genehmigt – jedoch mit einem strikten Kostenrahmen. Im Juli 2010 fasste der Gemeinderat von Burgkirchen den Grundsatzbeschluss für die Privatisierung des Eisstadions,Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 15. Juli 2010: Eisstadion wird privatisiert (veröffentlicht auf Internetseite Stadt Burgkirchen) das von einem privaten Investor schon zur Saison 2010/11 in eine Multifunktionshalle mit einer nicht für den Ligenspielbetrieb zugelassenen Kunsteisfläche umgebaut werden sollte.Eishockeyabteilung des SVG Burgkirchen, (abgerufen am 2. August 2010). Dieser Versuch scheiterte. In: Altöttinger Anzeiger. 29. Dezember 2012 (veröffentlicht auf der Internetseite des SVG Burgkirchen). Ende November 2011 erfolgte die Rückübertragung der Halle auf die Gemeinde Burgkirchen.Altöttinger Anzeiger 16. Juni 2012: (veröffentlicht auf der Internetseite des SVG Burgkirchen). Die Halle wird aktuell seit 2016 als Ausbildungszentrum für Feuerwehren genutzt.

Geschichte Erstmals im höherklassigen Eishockey spielte die Eishockeymannschaft des SVG in der Saison 1981/82 in der Regionalliga Süd, in der die Mannschaft bis zur Saison 1984/85 blieb. Danach spielte die Mannschaft wieder in der Eishockey-Bayernliga. Von der Saison 1991/92 bis 1993/94 spielte die Mannschaft wieder in der Regionalliga Süd. Seit der Einführung der Deutschen Eishockey Liga im Sommer 1994 spielt die Mannschaft in den Ligen des Bayerischen Eissportverbandes, wo sie ab der Saison 1999/2000 an der Eishockey-Bayernliga teilnahm und nach der Saison 2006/07 sportlich nach einer Niederlage in den Abstiegsplayoffs gegen den EC Ulm/Neu-Ulm 2000 abstieg. In der Saison 2010/11 nahm keine Seniorenmannschaft mehr am Spielbetrieb teil, dafür wurde zusammen mit dem TSV Trostberg im Nachwuchsbereich in Form von Spielgemeinschaften am Spielbetrieb teilgenommen.svgb.de, 16. Juli 2010, (abgerufen am 2. August 2010)

Erfolge Aufstieg in die Regionalliga 1981, 1991, 2002 Bayerischer Vizemeister 1981 Bayernliga Platz 3 – Aufstieg 1991 Aufstieg in die Bayernliga 1977, 1999 Rekordmeister der Bayerischen-Landesliga Ost (I V) Aufstieg in die Bayerische Landesliga 1975

Platzierungen Saisondaten ab 1972 Saison Liga Klasse Gruppe Platzierung PO PD Endplatzierung 1972/73 BKL V I Beginn BEV-Spielbetrieb 1973/74 BKL V I 1974/75 BKL V I I Aufstieg ↑ 1975/76 BLL V I Ost 1976/77 BLL V I Ost Aufstieg ↑ 1977/78 Bayernliga V 11. Platz 1978/79 Bayernliga V 8. Platz 1979/80 Bayernliga V 9. Platz 1980/81 Bayernliga V Bayr. Vizemeister ↑ 1981/82 Regionalliga I V Süd 10. Platz X 4. Platz 1982/83 Regionalliga I V Süd 9. Platz 1983/84 Regionalliga I V Süd 9. Platz X 5. Gruppe B 1984/85 Regionalliga I V Süd 11. Platz X 5. Gruppe A ↓ 1985/86 Bayernliga V 10. Platz 1986/87 Bayernliga V 3. Platz RL 5. Quali A 1987/88 Bayernliga V 6. Platz RL 5. Quali A 1988/89 Bayernliga V 3. Platz RL 6. Quali B 1989/90 Bayernliga V Gr. B 6. Platz X 2. Platz B 1990/91 Bayernliga V Gr. 2 3. Platz RL 2. Quali A ↑ 1991/92 Regionalliga I V Süd 8. Platz X 1. Platz B 1992/93 Regionalliga I V Süd 15. Platz X 3. Platz A 1993/94 Regionalliga I V Süd/B 6. Platz X 5. Platz B 1994/95 Regionalliga I V BYL X Abstieg ↓ 1995/96 BLL V Gr. 3 3. Platz 1996/97 BLL V 1997/98 BLL V Ost Meister X 1998/99 BLL V I X Aufstieg ↑ 1999/00 Bayernliga V 12. Platz 2000/01 Bayernliga V Ost 4. Platz 2001/02 Bayernliga V Ost 5. Platz X 2. Platz 2002/03 Regionalliga I V BYL 5. Platz X 3. Platz 2003/04 Regionalliga I V BYL 10. Platz X 1. Runde 2004/05 Regionalliga I V BYL 7. Platz X Viertelfinale 2005/06 Regionalliga I V BYL 16. Platz X 2. Runde 2006/07 Regionalliga I V BYL 15. Platz X 2. Runde ↓ 1999/08 BLL V Ost Meister X 4. Platz 1999/09 BLL V Ost Meister X 4. Platz 2009/10 BLL V Ost Meister X Spielbetrieb eingestellt ↓ Zeichen für Auf-/Abstieg ↑ ↓

Weitere Mannschaften Bis zur Saison 2009/10 gab es neben der Seniorenmannschaft, die mit dem Beinamen die Kelten am Spielbetrieb teilnahm, und den Nachwuchsmannschaften unter dem Dach der Eishockeyabteilung die Damenmannschaft der Pinguins, die nicht am Ligenspielbetrieb teilnahm, und die Hobbymannschaft der Eisbären, die an der Inn-Chiemgau-Hobby-Liga teilnahm; die Hobbymannschaft der Blackhawks-Kirchweidach, die an der Inn-Chiemgau-Hobby-Liga teilnahm und die Hobbymannschaft der Razorbacks, die noch an keinem Ligasystem teilnahm. Spielerpersönlichkeit Kerstin Spielberger (* 1995), Eishockey-Nationalspielerin

Handball Der SVG hatte zwei Herrenmannschaften, ein Damenteam und 2 Nachwuchsmannschaften. Die Handballabteilung nimmt aktuell nicht am Spielbetrieb des Bayerischen Handballverbandes (BHV) teil. Das Damenteam spielte zuletzt in der Bezirksliga-Altbayern und die Herrenmannschaft in der Bezirksklasse-Altbayern. Am 31. Januar 2025 wurde in der Hauptversammlung des SVG-Handball die Auflösung der Handballabteilung beschlossen.

Spielerpersönlichkeit Andreas Rastner (Europapokalsieger)

Abteilung Boxen Erfolgreichste Mitglieder sind Wolfgang Leuschner, 1964 Deutscher Jugendmeister im HalbweltergewichtBayerischer Amateur-Boxverband: Deutsche Meister seit 1922 ( Stand: 19. September 2015, aufgerufen am 11. März 2016) Robert Vorbuchner, Deutscher Jugendmeister im Boxen (Halbschwergewicht)

Abteilung Eisstock Erfolgreichste Mitglieder der Abteilung sind Ursula Hartung, welche 1970 Europameister im Zielwettbewerb wurde und 1969 mit der Mannschaft des SVG, die in Lienz/Österreich Deutschland vertrat, Europameister wurde.DESV: Übersicht Europameisterschaft Zielwettbewerb (aufgerufen am 11. März 2016). verstorbene Manfred Zieglgruber, welcher den Weltrekord im Eisstockweitschießen 1989 auf dem Seeoner See erzielte. Roland Neuberger, welcher 1987 Deutscher Jugendmeister im Zielwettbewerb und Vizeeuropameister in Berlin wurdeDESV: Statistik (PDF, Stand: 10. März 2012, aufgerufen am 11. März 2016).

Abteilung Kanu Erfolgreichstes Mitglied der Abteilung war Annemarie Glas, welche als Annemarie Amslinger Weltmeisterin im Wildwasser-Kanu geworden istKanugeschichte: Annemaria Glas, bevor sie nach Österreich wechselte.

Abteilung Ju Jutsu Erfolgreichste Mitglieder sind Georg Knebl, Deutsche Jugendmeister Ju JutsuDeutscher Ju-Jutsu Verband: Europameisterschaft 2013 Team Germany Fighting Men (aufgerufen am 11. März 2016). Andreas Knebl Deutsche Jugendmeister Ju Jutsu

Abteilung Leichtathletik Die erfolgreichsten Sportler der Abteilung sind Klaus Wolfermann, welcher u. a. im Speerwurf Sieger bei den Olympischen Sommerspielen 1972 war. Reiner Bruhnke, der bei den „World Veterans Games“ Weltmeister bzw. Bronzemedaillengewinner war. Christian Benninger, der im Nachwuchsbereich Deutscher Meister und Teilnehmer an der Juniorenweltmeisterschaft und Teilnehmer an den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1993 bzw. 1995 war. Albert Herzog, welcher Deutscher Seniorenmeister wurde. Gerhard Sewald, welcher Deutscher Seniorenmeister wurde und an der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft 1988 und 1989 teilnahm. Albert Asenkerschbauer, welcher Deutscher Seniorenmeister wurde. Konrad Asenkerschbaumer, welcher Deutsche Seniorenmeister wurde und an der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft 1986 Marius Sewald, welcher im Nachwuchs mit der 4-mal-100-Meter-Staffel U20-Europameister und mehrfacher Jugendmeister wurde. Sicher seit 2012 bildet die Abteilung zusammen mit dem Wacker Burghausen die LG Gendorf Wacker Burghausen.

Weblinks Internetseite Hauptverein Internetseite Handballabteilung Internetseite Eishockeyabteilung LG Gendorf Wacker Burghausen

Quellen

Burgkirchen, SVG Burgkirchen, SVG Burgkirchen, SVG Burgkirchen, SVG Kategorie:Burgkirchen an der Alz Burgkirchen, SVG Burgkirchen, SVG Kategorie:Vereinsgründung 1949