zentriert|350px|Samnitische Soldaten aus einem Grabfries in Nola, 4. Jahrhundert vor Christus Der Dritte Samnitenkrieg beginnt. 298 v. Chr. in anderen Kalendern Buddhistische Zeitrechnung 246/247 (südlicher Buddhismus); 245/246 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 39. (40.) Zyklus, Jahr des Wasser-Schweins 癸亥 (am Beginn des Jahres Wasser-Hund 壬戌) Griechische Zeitrechnung 2./3. Jahr der 120. Olympiade Jüdischer Kalender 3463/64 Römischer Kalender ab urbe condita CDLVI (456) Seleukidische Ära Babylon: 13/14 (Jahreswechsel April); Syrien: 14/15 (Jahreswechsel Oktober)

Ereignisse

Westliches Mittelmeer

Der Dritte Samnitenkrieg bricht aus und dauert bis 290 v. Chr. Anlass ist der Versuch der Samniten, die Lukaner gegen Rom zu gewinnen. Im Bündnis mit Umbrern, Sabinern, Kelten und Etruskern versuchen die Samniten ihre im Zweiten Samnitenkrieg verlorene Machtstellung wiederzugewinnen. Anlage einer latinischen Kolonie in Carsioli (heute: Carsoli) im Gebiet der Aequer. Den Römern gelingt es bereits im ersten Kriegsjahr, die samnitische Hauptstadt Bovianum zu erobern. Die Samniten weichen daraufhin nach Norden aus. Sieg der Römer unter ihrem Konsul Lucius Cornelius Scipio Barbatus über die Etrusker bei Volaterrae.

Östliches Mittelmeer

Seleukos I. heiratet Stratonike, die Tochter von Demetrios I. Poliorketes. Dieser gewinnt die Kontrolle über Kilikien. Wenig später kommt es zum Streit zwischen Demetrios und Seleukos um den Besitz von Tyros und Sidon. Demetrios schickt Pyrrhos I. als Geisel an den Hof von Ptolemaios I. Athen schließt Frieden mit Kassander.

Asien

um 298 v. Chr.: Im indischen Maurya-Reich folgt Bindusara auf seinen Vater Chandragupta Maurya.

Geboren um 298 v. Chr.: Xunzi, chinesischer Philosoph der konfuzianischen Schule († um 220 v. Chr.)