Der Liblarer See ist ein künstlicher Badesee im Naturpark Rheinland.

Lage Der See befindet sich südwestlich von Köln, etwa 15 Kilometer von der Stadtgrenze entfernt vor dem Erftstädter Stadtteil Liblar. Unmittelbar daran vorbei führt die Bundesstraße 265, die Luxemburger Straße.

Entstehung Beim Liblarer See handelt es sich um einen der größten Seen der Villeseenplatte im Südrevier der Ville. Wie fast alle diese Seen ist auch der Liblarer See das mit Wasser gefüllte Restloch eines ehemaligen Braunkohletagebaus, in diesem Fall der Grube Liblar. Hier wurde von 1900 bis 1961 Braunkohle abgebaut.

Nutzung Der 52,8 Hektar große See zählt aufgrund der vielfachen Nutzung zu den wichtigsten Seen der Villeseenplatte. Er bietet Sport- sowie Erholungsmöglichkeiten in hohem Maße. Neben den Wald- und Wanderwegen, die ihn umschließen, wird auch die Wasserfläche intensiv genutzt. Insgesamt gibt es vier Interessengruppen: Schwimmer, den Angelverein Liblar, den Segel-Club VilleSegelclub Ville und für Kanuten die Wassersportfreunde Liblar.Wassersportfreunde Liblar Am Nordufer des Sees befindet sich neben einem lediglich in den Sommermonaten geöffneten Freibad außerdem ein das ganze Jahr über betriebener Campingplatz.camping-liblar.de Der See ist speziell im Sommer ein beliebter Anziehungspunkt für Besucher aus Köln und dem Rhein-Erft-Kreis.

Trivia Im Liblarer See zeichnet Silke Schäfer, „Deutschlands einzige Schwimmkünstlerin“ (WDR-Fernsehen), GPS-Figuren.Daniel M. Gowitzke: Die Frau, die den Kölner Dom schwimmt, in: WDR Lokalzeit aus Köln, 5. Juli 2021.

Siehe auch Liste der Seen in Nordrhein-Westfalen Villeseen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:See im Rhein-Erft-Kreis Kategorie:Bauwerk in Erftstadt Kategorie:Tagebaurestsee im Rheinischen Revier Kategorie:See in Europa Kategorie:Geographie (Erftstadt) Kategorie:Ville (Rheinland) Kategorie:Liblar