mini|Lage von Nyingchi (gelb) in Tibet (hellgrau) Nyingchi (tibetisch: , Nyingthri, Umschrift nach Wylie: nying khri sa khul; chinesisch: 林芝市, Línzhī shì) ist eine bezirksfreie Stadt im Südosten des Autonomen Gebiets Tibet in der Volksrepublik China. Sie hat eine Fläche von 114.522 km² und 238.936 Einwohner (Stand: Zensus 2020).citypopulation.de: LÍNZHĪ SHÌ, Stadt auf Präfekturebene in Xīzàng Zìzhìqū (China), abgerufen am 7. Februar 2022
Administrative Gliederung Der Regierungsbezirk Nyingchi wurde im Oktober 1959 gebildet. 1964 wurde er der direkten Verwaltung aus Lhasa unterstellt. 1986 wurde wieder ein eigenes Verwaltungszentrum geschaffen. Am 9. Oktober 2005 wurde die Bezirksregierung von Nyingchi nach Bayi (八一镇) verlegt. Am 18. März 2015 wurde der Regierungsbezirk Nyingchi aufgelöst und auf seinem Gebiet die bezirksfreie Stadt Nyingchi gegründet.
Verkehr Mit der Sichuan-Tibet-Bahn hat die Stadt 2021 einen Anschluss an das chinesische Eisenbahnnetz bekommen.China nimmt Hochgebirgsstrecke in Betrieb in: Spiegel Online, 1. Juli 2021, abgerufen am 3. Juli 2021
NameTibetischWylieChinesischPinyinFlächeEinwohnerzahl(Stand: Zensus 2020)citypopulation.de: LÍNZHĪ SHÌ, Stadt auf Präfekturebene in Tibet, abgerufen am 7. Februar 2022 Stadtbezirk Bayi brgyad gcig Bāyí Qū 8.545 km² 84.254 Kreis Gongbo'gyamda kong po rgya mda' rdzong Gōngbùjiāngdá Xiàn 12.999 km² 32.874 Kreis Mainling sman gling rdzong Mǐlín Xiàn 9.468 km² 26.176 Kreis Mêdog me tog rdzong Mòtuō Xiàn 6.371 km² 14.889 Kreis Bomê spo mes rdzong Bōmì Xiàn 16.667 km² 34.858 Kreis Zayü rdza yul rdzong Cháyú Xiàn 19.537 km² 28.237 Kreis Nang Dzong snang rdzong Lǎng Xiàn 4.097 km² 17.648
Konflikt mit Indien Teile der Kreise Mêdog und Zayü in Nyingchi sowie Teile des Kreises Cona und der Süden des Kreises Lhünzê im Regierungsbezirk Shannan werden von der chinesischen Regierung als Teil ihres Territoriums betrachtet, sind aber de facto unter der Kontrolle Indiens, wo diese Gebiete zum Bundesstaat Arunachal Pradesh gezählt werden.
Der Konflikt geht auf die Shimla-Konvention von 1914 zurück und führte im Oktober/November 1962 zu einem indisch-chinesischen Grenzkrieg.
Literatur Zhāng Xiǎomíng : Línzhī (Beijing, Wǔzhōu chuánbō chūbǎnshè 2000), ISBN 7-80113-399-4.
Einzelnachweise
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