Der Hartmut-Vogel-Preis ist ein 1993 erstmals vergebener Förderpreis der deutschen Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG) an Projekte, die Vorbildcharakter für andere literarische Gesellschaften bzw. literarische Gedenkstätten aufweisen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Benannt ist er nach Hartmut Vogel, einem bekannten Organisator der deutschen Literaturszene und Stifter.

Strukturen Nach anfangs sehr unregelmäßigem Zustandekommen wird die Auszeichnung alle zwei Jahre verliehen. Satzungsgemäß berechtigt, Vorschläge einzureichen, sind die Mitgliedsvereine der ALG und deren Vorstand selber. Als Jury fungiert derselbe Vorstand, dessen Mehrheitsentscheidung im Rahmen der Jahrestagung herbeigeführt und bekanntgegeben wird.

Preisträger 2026 – Georg von der Vring-Gesellschaft, Brake/Unterweser 2024 – Joachim-Ringelnatz-Verein / Ringelnatz-Geburtshaus 2022 – Deutsches Romantik-Museum 2020 – Literaturzentrum Neubrandenburg 2018 – Internationaler Franz Fühmann Freundeskreis 2016 – Theodor-Storm-Gesellschaft 2014 – Lettrétage 2012 – Museum für Westfälische Literatur Haus Nottbeck 2010 – Phantastische Bibliothek Wetzlar 2008 – Hans-Fallada-Gesellschaft 2006 – Heinrich-Heine-Gesellschaft 2003 – Deutsche Thomas Mann-Gesellschaft für den Kreis Junger Thomas Mann-Forscher 2002 – Karl-May-Gesellschaft für ihre jahrelange ehrenamtliche und erfolgreiche Tätigkeit 2001 – Grimmelshausen-Gesellschaft 1998 – Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft 1993 – Fritz Reuter Gesellschaft für die Sitzverlegung in ein neues Bundesland (von Lübeck nach Neubrandenburg).

Siehe auch Deutschsprachige literarische Gesellschaften

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Kategorie:Literaturpreis (Berlin) Kategorie:Erstverleihung 1993