Kiekko-Espoo ist ein finnischer Eishockeyklub, der seit 2024 erneut in Finnlands höchster Eishockeyliga, der Liiga, spielt.

Geschichte Die Espoo Blues wurden im Jahr 1984 gegründet und nannten sich zu diesem Zeitpunkt noch Kiekko-Espoo (kiekko bedeutet auf Finnisch „Puck“). Ab 1988 gab sich der Verein den englischen Namen Espoo Blues, nach der Farbe des Stadtwappens. Ebenso wurde das Wappen geändert und die Krone verschwand zunächst daraus.

In den ersten vier Jahren (1984–1988) spielte die Mannschaft in Finnlands dritthöchster Eishockeyliga. In den folgenden vier Jahren (1988–1992) spielte Kiekko-Espoo in der zweithöchsten finnischen Liga Mestis. Im Jahr 1992 schafften sie den Aufstieg in die SM-liiga. Im Jahr 1998 benannte sich Kiekko-Espoo in Espoo Blues um, wurden aber einfach Blues genannt. Während der Saison 1998/99 wechselten sie von ihrer alten Arena, der Matinkylän jäähalli, in die Espoo Metro Areena, wo die Blues bis zu ihrer Insolvenz spielten.

Die Blues konnten bis jetzt noch keine Saison in der SM-liiga gewinnen, konnten sich jedoch am 3. April 2008 für die Endrunde qualifizieren und erreichten am Saisonende den zweiten Platz.

In der Saison 2008/09 drangen die Blues in der neu gegründeten Champions Hockey League bis ins Halbfinale vor, ehe sie gegen die ZSC Lions aus der Schweiz, die Espoo Blues mit 6:3 und 4:1 besiegten, ausschieden.

Während der Saison 2015/16 kam es zu ersten Zahlungsschwierigkeiten, da die Zuschauerzahlen und das Sponsorenaufkommen in den Jahren zuvor zurückgegangen waren. Im Dezember 2015 verließen die besten Spieler, unter anderem Kim Hirschovits, den Verein. Am Ende der Saison belegten die Blues abgeschlagen den letzten Platz und gingen anschließend in Insolvenz.https://www.eurohockey.com/article/4655-hifk-plans-to-attack--liiga-preview.htmlhttp://yle.fi/uutiset/osasto/news/thursdays_papers_cash_for_clunkers_controversy_asylum_seeker_age_probes_and_espoo_hockey_mess/8810534https://newtrendsinaccountingandfinance.wordpress.com/2016/03/30/what-does-the-future-hold-for-the-ice-hockey-team-espoo-blues/ Als Folge der Insolvenz wurde mit Espoo United ein neuer Verein gegründet, der eine Mannschaft in der Mestis aufstellte und auch die Frauenmannschaft übernahm. 2018 ging auch dieser Club in die Insolvenz, daraufhin wurde beim Nachwuchsverein Kiekko-Espoo eine neue Herrenmannschaft gegründet. Diese nahm den Spielbetrieb in der drittklassigen Suomi-sarja auf und schaffte 2020 als Meister den Aufstieg in die Mestis. In den Jahren 2022 und 2023 erreichte Kiekko jeweils das Playoff-Finale und gewann dabei jeweils einen Meister- und Vizemeistertitel. Im Oktober 2023 beantragte der Klub eine Lizenz für die höchste Spielklasse, die er im Dezember 2023 erhielt und damit zum Spieljahr 2024/25 in die Liiga aufgenommen wurde.

Mannschaftskapitäne Jan Långbacka: 1992–1994 Hannu Järvenpää: 1994 Peter Ahola: 1994–1995 Jarmo Muukkonen: 1995–1996 Teemu Sillanpää: 1996–1997 Juha Ikonen: 1997–1999 Peter Ahola: 1999–2001 Waleri Krykow: 2001–2002 Juha Ylönen: 2002–2003 Rami Alanko: 2003–2005 Timo Hirvonen: 2005, trat im November 2005 als Kapitän zurück Markku Hurme: 2005–2006 Joakim Eriksson: 2006 Markku Hurme, Ville Viitaluoma, Erkki Rajamäki, Kent Manderville: 2006-07 (rotierend) Rami Alanko: 2007–2009 Toni Kähkönen: 2009–2012 Arto Laatikainen: 2012–2013 Kim Hirschovits: 2013–2015

Trainer (seit 1992)

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Offizielle Website

Einzelnachweise

Kategorie:Finnischer Eishockeyclub Kategorie:Organisation (Espoo) Kategorie:Vereinsgründung 1984