Der 1. Juli ist der 182. Tag des gregorianischen Kalenders (der 183. in Schaltjahren), somit bleiben 183 Tage bis zum Jahresende.
Damit gehört der 1. Juli auf die Tage bezogen zur ersten Jahreshälfte, obwohl er von den Monaten her der zweiten Jahreshälfte zugerechnet wird.
Ereignisse Politik und Weltgeschehen 69: Der römische Statthalter in Ägypten, Tiberius Iulius Alexander, vereidigt seine Legionen auf Titus Flavius Vespasianus statt auf den regierenden Kaiser Vitellius und ruft ihn damit zum vierten Kaiser des Vierkaiserjahres aus. 552: Die Byzantiner siegen in der Schlacht von Busta Gallorum über die Ostgoten, was die Vorentscheidung im jahrzehntelangen Gotenkrieg bringt.
mini|140px|1097: Schlacht von Doryläum 1097: Das Heer des Ersten Kreuzzugs unter Bohemund von Tarent, Gottfried von Bouillon und Adhemar de Monteil besiegt die Seldschuken des Sultanats Rum unter Sultan Kılıç Arslan I. in der Schlacht von Doryläum.
mini|links|140px|1431: Schlacht von La Higueruela 1431: In der Schlacht von La Higueruela triumphiert das kastilische Heer unter dem Befehl von Álvaro de Luna über das von Emir Muhammad IX. geführte Aufgebot Granadas. 1526: Die Pinzgauer Aufständischen erleiden im Bauernkrieg bei Zell am See eine Niederlage gegen die Truppen des Schwäbischen Bundes. 1569: Das Königreich Polen und das Großfürstentum Litauen schließen sich in der Union von Lublin zu einer Realunion zusammen. Die „Rzeczpospolita“ Polen-Litauen bleibt bis 1795 bestehen. 1644: Die Seeschlacht auf der Kolberger Heide im Torstenssonkrieg, einem Teilkrieg des Dreißigjährigen Krieges zwischen Dänemark und Schweden, endet, ohne dass eine der beiden Seiten ein Schiff verloren hat. Das Ereignis wird später in der dänischen Königshymne Kong Christian stod ved højen mast verarbeitet. 1661: Schweden und Russland schließen den Frieden von Kardis. Damit endet der Russisch-Schwedische Krieg von 1656 bis 1658 auch formell und die territorialen Veränderungen des Friedens von Stolbowo 1617 werden bestätigt. 1690: In der Schlacht bei Fleurus erringen französische Truppen unter François-Henri de Montmorency-Luxembourg einen Sieg über alliierte Truppen aus den Niederlanden, Deutschland, Spanien und Großbritannien.
mini|100px|1810: Louis Bonaparte 1810: Als Reaktion auf unüberbrückbare Differenzen mit seinem Bruder, dem französischen Kaiser Napoleon Bonaparte, über den Fortbestand des von ihm regierten Königreichs Holland entschließt sich Louis Bonaparte zur Abdankung. 1823: Bildung der Zentralamerikanischen Konföderation, aus der 1839 die selbständigen Republiken Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica hervorgehen. 1862: Trotz des Sieges der Union in der Schlacht am Malvern Hill, des letzten Aufeinandertreffens der Sieben-Tage-Schlacht im Sezessionskrieg, enden die Kämpfe mit einem Erfolg für die Nord-Virginia-Armee, da die Einnahme von Richmond, der Hauptstadt Virginias, misslingt. Der Defensiverfolg der Konföderierten wird jedoch mit einem Blutzoll von über 20.600 gegenüber rund 15.800 gefallenen Soldaten der Union schwer erkauft.
mini|links|140px|1863: Schlacht von Gettysburg 1863: Während des Amerikanischen Bürgerkriegs beginnt die Schlacht von Gettysburg, die als der Wendepunkt zugunsten der Union gilt. 1863: In der niederländischen Kronkolonie Suriname wird die Sklaverei aufgehoben. Gleichzeitig erhält die Kolonie eine Verwaltungsautonomie.
mini|140px|1867: Norddeutscher Bund 1867: Die Verfassung des Norddeutschen Bundes tritt in Kraft. Damit ist der Norden Deutschlands in einem Bundesstaat vereint. 1867: Die Kanadische Konföderation erhält durch den British North America Act die autonome Selbstverwaltung von Großbritannien in Form eines Dominions. 1868: Im Norddeutschen Bund tritt das Gesetz über die Aufhebung der polizeilichen Beschränkungen der Eheschließung in Kraft und führt die grundsätzliche Eheschließungsfreiheit ein. Vorher war eine Heiratserlaubnis erforderlich. 1890: In Japan finden vor der Einführung der Meiji-Verfassung die ersten nationalen politischen Wahlen statt. 1890: Vertreter des Deutschen Reichs und Großbritanniens unterzeichnen in Berlin den Vertrag über die Kolonien und Helgoland.
mini|140px|1898: Flagge von Weihaiwei 1898: Das Vereinigte Königreich übernimmt vom Kaiserreich China das Pachtgebiet Weihaiwei. 1898: Vor Santiago de Cuba kommt es während des Spanisch-Amerikanischen Krieges zur Erstürmung des San Juan Hill durch US-amerikanische Truppen. Das Gefecht stellt den Höhepunkt der Kämpfe um Kuba dar und begründet den Mythos um den späteren US-Präsidenten Theodore Roosevelt und seine „Rough Riders“. 1911: Das nach Agadir beorderte deutsche Kriegsschiff Panther löst die Zweite Marokkokrise mit Frankreich aus. 1916: Beginn der Somme-Schlacht. Es wird für Kitcheners Armee der verlustreichste Tag in der britischen Militärgeschichte.
mini|links|100px|1917: Aisin Gioro Pu Yi 1917: Puyi wird zum zweiten Mal – für 12 Tage – zum Kaiser von China gekrönt. 1920: Die Vereinigung des Freistaats Coburg, Teil des vormaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem Freistaat Bayern wird vollzogen. 1921: Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge wird in Shanghai die Kommunistische Partei Chinas gegründet. Belege zum Gründungsparteitag selbst stehen aus.
mini|100px|1925: António Maria da Silva 1925: António Maria da Silva wird zum dritten Mal Ministerpräsident von Portugal. 1934: Das vielbeachtete Feder-Bosch-Abkommen tritt in Kraft, womit die I.G. Farben von der deutschen Reichsregierung Wirtschaftlichkeitsgarantien für die Produktion von synthetischem Benzin erhält. 1937: Die Bevölkerung von Irland nimmt in einem Referendum die von Éamon de Valera ausgearbeitete Verfassung an. Sie tritt am 29. Dezember in Kraft und löst die Verfassung des Irischen Freistaates ab. Es gibt Unstimmigkeiten darüber, ob die neue Verfassung gesetzmäßig zustande gekommen ist. 1938: Wolfsburg wird durch Verordnung des Oberpräsidenten des Regierungsbezirks Lüneburg als „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“ im Landkreis Gifhorn gegründet. 1942: Die erste Schlacht von El Alamein während des Afrikafeldzugs des Zweiten Weltkriegs zwischen dem deutsch-italienischen Afrikakorps, befehligt von Generalfeldmarschall Erwin Rommel, und der britischen 8. Armee unter Claude Auchinleck beginnt. 1943: Mit Inkrafttreten des Tōkyō-tosei wird die Stadt Tokio als administrative Einheit aufgelöst und mit der Präfektur Tokio zusammengelegt. 1944: Die Provinz Sachsen wird aufgeteilt in die Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg, während der Regierungsbezirk Erfurt der Verwaltung des Reichsstatthalters in Thüringen unterstellt wurde. 1945: Entsprechend den Regelungen der European Advisory Commission und der Jalta-Konferenz ziehen sich die westalliierten Truppen aus Mecklenburg, Sachsen, Thüringen und dem heutigen Sachsen-Anhalt zurück und ziehen dafür in die drei West-Sektoren von Berlin ein. 1945: Die Volkspolizei wird in der sowjetischen Besatzungszone eingeführt. 1946: Die mehr als 100-jährige Herrschaft der Weißen Rajas von Borneo endet: Charles Vyner Brooke überlässt das in Familienbesitz befindliche Königreich Sarawak dem Vereinigten Königreich gegen eine beträchtliche Pension für sich und seine drei Töchter. Sarawak wird damit zur Kronkolonie. 1948: Als Ergebnis der Londoner Sechsmächtekonferenz übergeben die Vertreter der westlichen alliierten Besatzungsmächte den westdeutschen Ministerpräsidenten in Frankfurt am Main die Frankfurter Dokumente. Sie bilden eine Arbeitsgrundlage für das spätere Grundgesetz und damit für die Gründung der Bundesrepublik Deutschland. 1954: Bilaspur, der kleinste indische Bundesstaat, wird aufgelöst und an das benachbarte Himachal Pradesh angegliedert. 1958: In der Bundesrepublik Deutschland tritt das Gleichberechtigungsgesetz in Kraft.
mini|100px|1959: Heinrich Lübke 1959: Bei der deutschen Bundespräsidentenwahl wird Heinrich Lübke neuer Präsident. 1960: Das am 26. Juni in die Unabhängigkeit entlassene Britisch-Somaliland und das UN-Treuhandgebiet Italienisch-Somaliland vereinigen sich zu Somalia. 1962: Das belgische Treuhandgebiet Ruanda-Urundi wird von den unabhängigen Staaten Ruanda und Burundi abgelöst. 1968: Der Atomwaffensperrvertrag wird von den USA, der Sowjetunion und Großbritannien unterzeichnet. 1969: Gustav Heinemann übernimmt sein Amt als deutscher Bundespräsident. 1973: Die US-amerikanische Strafverfolgungsbehörde Drug Enforcement Administration wird in Washington D.C. gegründet. 1974: Walter Scheel tritt sein Amt als deutscher Bundespräsident an. 1979: Karl Carstens nimmt die Amtsgeschäfte als deutscher Bundespräsident auf. 1984: In Liechtenstein stimmen die männlichen Wahlberechtigten knapp für die Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen. 1988: Verteidigungsminister Manfred Wörner wird als erster Deutscher Generalsekretär der NATO. 1991: Der Warschauer Pakt wird offiziell aufgelöst, nachdem bereits im März die militärischen Strukturen gelöst worden sind. 1993: In Kambodscha wird bis zu den ersten freien Wahlen seit 20 Jahren eine Übergangsregierung gebildet. 1993: In Deutschland tritt der Asylkompromiss in Kraft. 1994: Nach 27 Jahren im Exil kehrt Jassir Arafat, der Vorsitzende der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), in den Gazastreifen zurück.
mini|140px|1997: Hongkong 1997: Großbritannien gibt Hongkong in einem offiziellen Festakt an die Volksrepublik China zurück. Tung Chee-hwa wird erster chinesischer Verwaltungschef. 1998: Eine Gesetzesreform vermindert in Deutschland die rechtlichen Unterschiede zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern. 1998: Das deutsche Ehegesetz wird aufgehoben. Die Bestimmungen über die Eheschließung stehen seitdem wieder im Bürgerlichen Gesetzbuch, aus dem die Nationalsozialisten sie 1938 herausgelöst hatten. 1999: In der schottischen Hauptstadt Edinburgh eröffnet Königin Elisabeth II. das erste regionale Parlament im Vereinigten Königreich. 2000: Pferde erhalten in Deutschland ein eigenes Ausweispapier, den Equidenpass. Das Schlachten von Tieren, für die kein Dokument existiert, wird verboten. 2002: Das Römisches Statut des Internationalen Strafgerichtshofs, mit dem der Internationale Strafgerichtshof geschaffen wird, tritt in Kraft. Es ist zentrale Grundlage zur Durchsetzung des Völkerstrafrechts. 2002: Das Oberste Gericht in Santiago de Chile erklärt den Ex-Diktator Augusto Pinochet für verhandlungsunfähig. 2005: Bundeskanzler Gerhard Schröder verliert, wie geplant, die Vertrauensfrage im Bundestag. 2005: Der deutsche Bundesgrenzschutz wird in Bundespolizei umbenannt. 2005: Die österreichische Bundesgendarmerie wird mit dem Bundessicherheitswachekorps und dem Kriminalbeamtenkorps zur Bundespolizei zusammengelegt. 2006: Tschechien führt die Registrierte Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare ein. 2012: Enrique Peña Nieto (PRI) gewinnt die Präsidentschaftswahl in Mexiko. 2013: Kroatien wird das 28. Mitglied in der Europäischen Union. 2016: Die Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl in Österreich vom 22. Mai wird vom Verfassungsgerichtshof wegen zahlreicher Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung für ungültig erklärt und muss wiederholt werden. 2022: In der Schweiz tritt die im September des Vorjahres angenommene Ehe für Alle in Kraft.
Wirtschaft 1614: Die Handelsgesellschaft der Welser ist bankrott. 1650: In Leipzig erscheinen erstmals die als erste moderne Tageszeitung geltenden Einkommenden Zeitungen.
mini|100px|1762: Banco-Zettel zu 25 Gulden 1762: In Österreich wird auf Basis eines Patents von Erzherzogin Maria Theresia mit Bancozettel der Wiener Stadtbanco erstmals Papiergeld ausgegeben. 1811: Die österreichische Zeitschrift Carinthia erscheint erstmals. Sie befasst sich in Artikeln mit der Landeskunde zu Kärnten. 1826: Georg Christian Kessler gründet in Esslingen am Neckar gemeinsam mit Heinrich August Georgii die Firma G. C. Kessler & Co., die erste deutsche Sektkellerei.