Bous () ist ein Ort und eine ehemalige Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg. Am 1. September 2023 wurde die Gemeinde mit Waldbredimus zur Gemeinde Bous-Waldbredimus fusioniert. Am 1. Januar 2023 zählte sie 1752 Einwohner und hatte eine Fläche von 15,4 km².
Wichtige Straßen sind die N13 und die N2.
Geschichte Zahlreiche Funde aus der Römerzeit lassen auf eine frühe Besiedelung von Bous und Umgegend schließen.
Im Jahre 1905 wurde das Feuerwehrkorps Bous-Rolling-Assel gegründete.
Der deutsche Einmarsch im Jahr 1940 hinterließ in Bous kaum nennenswerte Kriegsschäden. Auch die Evakuierung blieb den Bewohnerinnen und Bewohnern erspart. Dennoch hebt sich Bous dadurch aus den Geschehnissen des 10. Mai 1940 hervor, dass an der dort errichteten Straßensperre der einzige deutsche Soldat durch luxemburgische Hand (Edmond Jung) getötet wurde.
Bevölkerung +Bevölkerungsentwicklung 2015–2023201520162017201820192020202120222023148015181553162116521669171116881752
Zusammensetzung der Gemeinde Die Gemeinde bestand aus den Ortschaften: Assel Bous Erpeldingen Rolling
Sehenswürdigkeiten Kirche St. Johannes der Täufer
Zerstörte Sehenswürdigkeiten Römisches Mosaik (durch Wehrmacht zerstört) Altar im Baum (während der französischen Revolution errichtet; durch einen von einem Dorfbewohner ausgelösten Brand zerstört)
Weblinks
SYVICOL (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ortsteil in Luxemburg Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Luxemburg Kategorie:Bous-Waldbredimus Kategorie:Gemeindeauflösung 2023