Die Isländische Börse ICEX (englisch: Iceland Stock Exchange; isländisch: Kauphöll Íslands) wurde im Jahre 1985 als Joint-Venture mehrerer Banken und Broker auf Initiative der isländischen Zentralbank gegründet. Sie hat ihren Sitz in der Hauptstadt Reykjavik. Zuerst wurden am ICEX nur isländische Staatsanleihen gehandelt. Der Aktienhandel begann 1990 und entwickelte sich rasant. Zurzeit notieren an Islands Börse Unternehmen hauptsächlich aus den Bereichen Banken, Handel, Fischerei, Transportwesen und Versicherungen.
Am 30. November 2006 wurde die Fusion der ICEX mit der skandinavischen Gemeinschafts-Wertpapierbörse OMX abgeschlossen. Die Eignarhaldsfelagid Verdbrefathing, die zuletzt Eigentümer der ICEX war, erhielten für die Fusion 2.067.560 junge Aktien der OMX.OMX-Pressemitteilung: 30. November 2006
Da die isländische Wirtschaft sehr klein ist, sind die börsennotierten Unternehmen am ICEX relativ klein, das Handelsvolumen war dementsprechend gering. Der ICEX war außerdem die kleinste Börse Westeuropas.
Þórður Friðjónsson war bis zu ihrer Fusion Präsident der isländischen Börse.
Indizes Der Leitindex der isländischen Börse war der ICEX 15. Eine kleinere Auswahl stellte der OMX Iceland 8 dar.
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Sustainable Stock Exchanges Initiative
Siehe auch
Liste der Wertpapierbörsen
Quellen
Islandische Borse Island Kategorie:Finanzdienstleister (Island) Kategorie:Unternehmensgründung 1985 Kategorie:Aufgelöst 2006