mini|Vorfeld und Hangars (2017) mini|Alte Fliegerschule Der Flugplatz Laucha ist ein Sonderlandeplatz auf dem Gebiet der Stadt Laucha an der Unstrut im Burgenlandkreis von Sachsen-Anhalt.
Geschichte Der Flugplatz diente ab 1932 als Segelflugübungsplatz und ab 1937 als Reichssegelflugschule. Er wurde dann zur Ausbildung des fliegerischen Nachwuchses der Luftwaffe genutzt, gegen Kriegsende als Feld- und Notlandeflugplatz. Am 12. April 1945 wurden viele Flugplatzeinrichtungen vor der Besetzung durch US-Truppen gesprengt.Jürgen Möller: Kriegsende an Saale und Unstrut. April 1945. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013. ISBN 978-3-86777-456-7. S. 124–125
Flugbetrieb Im Sommer fliegen zahlreiche Luftsportler bei Laucha. An den Hängen der Unstrut nutzen Segelflieger und viele Gleitschirmflieger die Thermik und bei Südwest- bzw. Westwind den Hangaufwind. Segelflug wird dort seit den 1920er Jahren betrieben.mdr.de: Laucha an der Unstrut: Die Geschichte der Fliegerstadt (23. April 2024)
Das ca. 85 Hektar große Gelände ist für alle Luftsportarten zugelassen.siehe auch Flugplatz Laucha EDBL
Die 720 m lange Grasbahn liegt in Ost-West-Richtung (09/27). Auf ihr können Maschinen bis 5,7 t landen.
Besondere Veranstaltungen (Auswahl) Jedes Jahr zu Himmelfahrt und am Wochenende nach Himmelfahrt finden auf dem Flugplatz Flugtage statt.www.lsv-laucha.de
Nutzer des Platzes Die Stadt Laucha an der Unstrut ist Halter des Platzes. Die Nutzer sind der Luftsportverein Laucha Dorndorf, der Flugmodellsportclub „Unstruttal“ und das Haus der Luftsportjugend.
Zwischenfälle Am 17. Juni 2011 stürzte beim Flugplatz Laucha ein Segelflugzeug ab; der Pilot starb.
Weblinks Haus der Luftsportjugend e. V. LSV Laucha Dorndorf e. V.
Einzelnachweise
Laucha Kategorie:Verkehrsbauwerk im Burgenlandkreis Kategorie:Bauwerk in Laucha an der Unstrut Laucha Kategorie:Erbaut 1932 Laucha