mini|Preisträger beim Deutschen Hörbuchpreis 2015 Der Deutsche Hörbuchpreis wird seit 2003 jährlich im Rahmen des Literaturfestivals lit.Cologne in Köln in sieben Kategorien an Bearbeiter, Regisseure und Sprecher der besten Hörbücher des Vorjahres verliehen. Es handelt sich um die Kategorien Beste Interpretin, Bester Interpret, Bestes Hörspiel, Bestes Kinder-/Jugendhörbuch, Beste Unterhaltung, Bester Podcast und die undotierte Kategorie Das besondere Hörbuch. Verliehen wird der Preis seit 2006 durch den Verein „Deutscher Hörbuchpreis e. V.“ von einer unabhängigen Jury. Bis auf die Kategorie des Besonderen Hörbuchs ist jede Kategorie mit 3.333 Euro dotiert.

Der Deutsche Hörbuchpreis ist zusammen mit den Hörbüchern des Jahres der hr2-Hörbuchbestenliste eine unabhängige Orientierungshilfe für Hörbuchliebhaber. Er wurde vom Westdeutschen Rundfunk und seiner Tochtergesellschaft, der WDR mediagroup GmbH, mit dem Ziel ins Leben gerufen, „ein Qualitätssiegel für das Hörbuch zu schaffen.“

Beim Deutschen Hörbuchpreis 2012 wurde anlässlich der zehnten Vergabe erstmals ein Sonderpreis für herausragende Leistungen im Hörbuchgenre vergeben.

Seit 2021 gibt es die Preisverleihung ebenso im Format einer Live-Radiosendung auf WDR 5.

Best of all 2003: Isaak Babel: Die Reiterarmee. Den Preis erhielt der Bearbeiter und Regisseur Joachim Staritz. Unter der Bezeichnung „Bestes Hörbuch“ 2004: Flann O’Brien: Auf Schwimmen-zwei-Vögel. Kein & Aber Records, Zürich, gelesen von Harry Rowohlt 2005: Peter Märthesheimer: Krupp oder Die Erfindung des bürgerlichen Zeitalters. Der Audioverlag, Berlin, Sprecher: Udo Schenk, Ulrich Noethen u. a., Regie: Norbert Schaeffer, Produktion: Westdeutscher Rundfunk Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften, Remix. Der Hörverlag, München, Konzeption und Manuskript: Katarina Agathos und Herbert Kapfer, Regie: Klaus Buhlert, Sprecher: Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolf u. a., Produktion: Bayerischer Rundfunk in Zusammenarbeit m. d. Robert-Musil-Institut, Klagenfurt 2006: Dylan Thomas: Unter dem Milchwald. Der Hörverlag, München, Hörspielbearbeitung und Regie: Götz Fritsch, Sprecher: Harry Rowohlt, Boris Aljinovic, Hilmar Thate, Irm Hermann, Ursula Karusseit, Ulrike Krumbiegel, Winfried Glatzeder, Fritz Lichtenhahn, Gerd Baltus u. a., Musik: Peter Kaizar, Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2003

Bestes Hörspiel 2013 James Joyce: Ulysses. Der Hörverlag / SWR, DLF 2014: Orphée Mécanique. Komponist: Felix Kubin, Produzent: BR Hörspiel und Medienkunst. Als Podcast/Download im BR Hörspiel Pool. 2015: Helgard Haug, Daniel Wetzel (Rimini Protokoll): Qualitätskontrolle oder warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde. WDR / Hörspielpark 2016: Jewgenij Samjatin: Wir. Sprecher: Andreas Pietschmann, Jana Schulz, Patrycia Ziółkowska, Hanns Zischler, Hedi Kriegeskotte, Wilfried Hochholdinger; Musik: Raphael D. Thöne / Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR; Übersetzerin: Gisela Drohla; Bearbeiter: Ben Neumann; Der Audio Verlag / SWR 2017: Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969. Sprecher: Edmund Telgenkämper, Jonas Nay, Valerie Tschplanowa, Shenja Lacher, Christiane Roßbach, Peter Fricke, Oliver Nägele, Götz Schulte. Musik: Frank Witzel, Hörspielbearbeitung: Frank Witzel/Leonhard Koppelmann. Regie: Leonhard Koppelmann. BR Hörspiel und Medienkunst 2016. Als Podcast/Download im BR Hörspiel Pool. 2018: Paul Plamper: Dienstbare Geister. Hoerspielpark / WDR, BR, DLF Kultur, MDR, Ruhrtriennale 2017 2019: Judith Lorentz: Unterleuten, nach dem Roman von Juli Zeh. Der Hörverlag. 2020: Annie Ernaux: Die Jahre. Regie: Luise Voigt, Komposition: Björn SC Deigner. Der Audio Verlag / hr 2021: Thomas Pynchon: Die Enden der Parabel. Bearbeitung, Regie, Komposition: Klaus Buhlert. Hörbuch Hamburg / SWR2, DLF 2022: John Steinbeck: Jenseits von Eden, Regisseurin Christiane Ohaus und Komponistin Stephanie Nilles, NDR/Der Hörverlag 2023: Françoise Sagan: Bonjour tristesse. Übersetzung: Rainer Moritz; Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen; Musik: Jörg Achim Keller mit der Hr-Bigband, Der Audio Verlag/Hessischer Rundfunk 2024: Nick Cave und Kai Grehn: The Sick Bag Song - Das Spucktütenlied. Ein langes Liebeslied in Zeitlupe. Zweitausendeins / Major Label / Radio Bremen / BR, SWR 2025: Florian Fischer: Dschinns, nach dem Roman von Fatma Aydemir. NDR.

Beste Interpretin 2007: Monica Bleibtreu für: Andrea Maria Schenkel: Tannöd. Hörbuch Hamburg 2008: Anna Thalbach für: Janet Fitch: Paint it Black. Lübbe Audio, Bergisch Gladbach, Redaktion: Thomas Krüger 2009: Irm Hermann für: Werner Fritsch: Enigma Emmy Göring. Regie: Werner Fritsch, Musik: Mark Polscher, Produktion: SWR 2010: Maria Schrader für: Andrew Sean Greer: Geschichte einer Ehe. Random House Audio, Köln, Regie: Sabine Buss 2011: Laura Maire für: Janne Teller: Nichts. Was im Leben wichtig ist. Silberfisch, Hamburg, Regie: Thomas Krüger 2012: Doris Wolters für: Zsuzsa Bánk: Die hellen Tage. Audiobuch 2013: Dagmar Manzel für: Christa Wolf: August. Der Audio Verlag 2014: Laura Maire für: Elisabeth Herrmann: Schattengrund. der Hörverlag, München 2015: Maria Koschny für: Clare Furniss: Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb. Oetinger Audio, Hamburg, Übersetzung von Andrea O’Brien 2016: Sophie Rois für: Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe. tacheles! / ROOF Music, Pressemitteilung deutscher-hoerbuchpreis.de vom 28. Januar 2016 2017: Bibiana Beglau für: Thea Dorn: Die Unglückseligen 2018: Valery Tscheplanowa für: Paulus Hochgatterer: Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war 2019: Eva Meckbach für: Annette Hess: Deutsches Haus 2020: Camilla Renschke für: Irmgard Keun: Gilgi – eine von uns 2021: Elisabeth Schwarz für: Yasmina Reza: Anne-Marie die Schönheit 2022: Martina Gedeck für: Nastjas Tränen von Natascha Wodin, Argon Verlag 2023: Nina Hoss für: Dörte Hansen: Zur See. Random House Audio 2024: Maren Kroymann für: Annie Ernaux: Das andere Mädchen; Der Audio Verlag; Übersetzung: Sonja Finck 2025: Maria Wördemann für: Fien Veldman: Xerox; speak low

Bester Interpret mini|Jörg Pohl mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2015 2007: Volker Lechtenbrink für: Manfred Gregor: Die Brücke. Hörkultur Medien AG, Dänikon (CH) 2008: Peter Simonischek für: Leo Perutz: Der Meister des Jüngsten Tages. Hörbuch Hamburg, Regie: Jochen Nix, Produktion: hr2-Kultur 2009: Manfred Zapatka für: Ilias. Neufassung von: Raoul Schrott, Regie: Klaus Buhlert, Produktion: hr2, Deutschlandfunk 2010: Andreas Fröhlich für: Erlend Loe: Doppler. Produktion: Lauscherlounge, Berlin 2011: Burghart Klaußner für: Ferdinand von Schirach: Schuld. OSTERWOLDaudio, Hamburg, Regie: Margrit Osterwold 2012: Sven Regener für: Sven Regener: Meine Jahre mit Hamburg-Heiner. tacheles!/ROOF Music 2013: Gustav Peter Wöhler für: Sibylle Berg: Vielen Dank für das Leben. Hörbuch Hamburg 2014: Frank Arnold für: Ursula Krechel: Landgericht. Audiobuch Verlag, Freiburg 2015: Frederick Lau für: Verena Güntner: Es bringen 2016: Lars Eidinger für: David Foster Wallace: Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache. tacheles! / ROOF Music, Übersetzer: Ulrich Bumenbach 2017: Ulrich Noethen für: Friedrich Ani: Nackter Mann 2018: Andreas Fröhlich für: Walter Moers: Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr 2019: Gert Heidenreich für: Kazuo Ishiguro: Was vom Tage übrigblieb 2020: Christian Berkel für: Michel Houellebecq: Serotonin 2021: Alexander Fehling für: Primo Levi: Ist das ein Mensch? 2022: Edgar Selge für: Edgar Selge: Hast du uns endlich gefunden. Argon Verlag 2023: Max von Pufendorf für: Jon Fosse: Ich ist ein anderer – Heptalogie III–V. Hörkultur Verlag 2024: Cornelius Obonoya für: Raphaela Edelbauer: Die Inkommensurablen

Bestes Kinder-/Jugendhörbuch 2005: Hermann Schulz: Wenn dich ein Löwe nach der Uhrzeit fragt. Hörcompany, Hamburg, gelesen von Tristan Rehrl, Regie: Justyna Buddeberg-Mosz, Musik: Shikamoo Jazz aus »Chela Chela Vol.1«, Produktion: Bayerischer Rundfunk 2006: Uri Orlev: Lauf, Junge, lauf Beltz & Gelberg, Weinheim, Sprecher: Ulrich Pleitgen, Regie: Sven Stricker 2007: Burkhard Spinnen: Belgische Riesen. Patmos Verlag, Sprecher: Boris Aljinovic, Regie: Felix Partenzi 2008: John Marsden: Liebe Tracey, liebe Mandy. Beltz & Gelberg, Weinheim, Sprecher: Anna Thalbach, Anna Carlsson, Regie: Georg Gess 2009: Louis Pergaud: Der Krieg der Knöpfe. Hörspielbearbeitung und Regie: Judith Lorentz, Musik: Henrik Albrecht, Produktion: SWR, DLR Kultur, HR, MDR, NDR, WDR 2010: Sally Nicholls: Wie man unsterblich wird. Sprecher: Kai Hogenacker, Patrick Mölleken, u. v. a., Regie: Angeli Backhausen, Produktion: WDR, Igel Records 2011: Bibi Dumon Tak: Kuckuck, Krake, Kakerlake. Oetinger Media, Hamburg, Regie: Markus Langer, Cornelia Weber 2012: Marjaleena Lembcke: Die Füchse von Andorra. Der Audio Verlag, Regie: Annette Kurth, Produktion: WDR/SWR 2013: Robert Paul Weston: Zorgamazoo. Silberfisch im Hörbuch Hamburg Verlag, Übersetzung von Uwe-Michael Gutzschhahn 2015: Jörg Pohl: Der Junge, der mit den Piranhas schwamm. Hörcompany, David Almond / Alexandra Ernst (Übersetzung aus dem Englischen) 2016: Michael Ende: Die unendliche Geschichte. Das Hörspiel. Sprecher: Anna Thalbach, Hans Kremer, Sebastian Rudolph, Mechthild Großmann, Cathlen Gawlich; Silberfisch im Hörbuch Hamburg Verlag / WDR 2017: Ute Krause: Im Labyrinth der Lügen. Sprecher: Stefan Kaminski; cbj audio. 2018: Verena Reinhardt: Die furchtlose Nelli, die tollkühne Trude und der geheimnisvolle Nachtflieger. Sprecherin: Franziska Hartmann; Hörcompany 2019: Stefan Kaminski: Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften. Silberfisch. 2020: Nicola Skinner: Agatha Merkwürdens Racheblumen. HarperCollins bei Lübbe Audio. 2021: Onjali Raúf: Der Junge aus der letzten Reihe. Hörcompany. 2022: Stefan Kaminski: Lesung von Julia Bleskens Mission Kolomoro oder: Opa in der Plastiktüte. Oetinger audio 2023: Tania Messner: Sansaria. Träume der Finsternis. Oetinger audio 2024: Oliver Scherz: Sieben Tage Mo Hörbuch Hamburg / Silberfisch

Beste Unterhaltung 2003: Ulrich Matthes für: Vladimir Nabokov: Pnin. 2004: Peter Urban für: Daniil Charms: Fälle. Kein & Aber Records 2005: Arnold Marquis, Hans Peter Hallwachs, Christian Brückner für: Raymond Chandler: Gefahr ist ihr Geschäft. Bearbeitung und Regie: Hermann Naber, Produktion: HR, NDR, WDR und SWR; Der Audioverlag 2006: Bodo Primus für: Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Produktion: Saarländischer Rundfunk 1991, Random House Audio 2013: Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Chroniken. Live und ungekürzt. Hörbuch Hamburg 2015: Wolf Haas für. Wolf Haas: Brennerova. Hoffmann und Campe Verlag 2016: Philipp Moog für: Mario Giordano: Tante Poldi und die sizilianischen Löwen. Lübbe Audio 2017: Joachim Meyerhoff für: Joachim Meyerhoff: Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke 2018: Takis Würger: Der Club. headroom Verlag 2019: Christoph Maria Herbst für: Timur Vermes: Die Hungrigen und die Satten. Lübbe Audio 2020: Matthias Matschke für: Karsten Dusse: Achtsam morden. Random House Audio. 2021: Thomas Hürlimann für: Einsiedeln. Thomas Hürlimann erzählt seine Kindheit und Jugend im Kloster. Konzeption/Regie: Joachim Leser, Klaus Sander. Supposé 2022: Charly Hübner für: Charly Hübner über Motörhead oder Warum ich James Last dankbar sein sollte (Tacheles! / ROOF Music) 2023: Luise Helm für: Bonnie Garmus: Eine Frage der Chemie. Übersetzung: Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Hörbuch Hamburg/Osterwoldaudio 2024: Adriana Altaras: Besser allein als in schlechter Gesellschaft. Meine eigensinnige Tante. Argon Verlag

Beste Fiktion 2007: Antonio Tabucchi: Lissabonner Requiem. Eine Halluzination. Sprechtheater Zürich, Sprecher und Regie: Ueli Jäggi