miniatur|hochkant=1.1|Aaltonen in den 1970ern miniatur|hochkant=1.1|Rauno Aaltonen (2008) Rauno August Aaltonen [] (* 7. Januar 1938 in Turku) ist ein ehemaliger finnischer Motorboot-, Motorrad- und Automobilrennfahrer, der vor allem im Rallyesport aktiv war. Er ist auch unter dem Spitznamen „der Rallye-Professor“ bekannt, weil er sich stets überaus akribisch mit der Technik des Rallyefahrens auseinandersetzte.

Karriere Aaltonen hat in seiner langen Motorsportkarriere nationale und internationale Meisterschaften gewonnen. Er war vor seiner Laufbahn als Rallye-Pilot auch in anderen Motorsportarten wie Motorrad- und Motorbootrennen erfolgreich. 1957 gewann er beispielsweise auf einer Ducati in Hedemora den Großer Preis von Schweden für Motorräder in der 125-cm³-Klasse.

Rauno Aaltonen war einer der erfolgreichsten Rallye-Piloten der 1960er-Jahre, legendär sind seine Siege mit dem Mini Cooper. Bei der Rallye Safari, die als eine der härtesten Rallyes gilt, errang er sechs Mal den zweiten Platz.

Bereits während seiner professionellen Rallye-Karriere arbeitete Aaltonen als Instruktor für Fahrsicherheitstrainings und als Fahrzeugtester sowie Autor für Fachmagazine. Er war mitverantwortlich für das BMW-Fahrertraining auf Schnee und Eis. Darüber hinaus war er als Berater und Testfahrer verschiedener Rallye-Werksteams tätig, unter anderen über viele Jahre hinweg für die Opel-Motorsport-Abteilung.

Der studierte Diplom-Kaufmann ist Träger des „Orden des Löwen von Finnland Ritter 1. Klasse“.

1989 hatte Aaltonen eine Gastrolle in der Fernsehserie SOKO 5113, „Nichts geht mehr“ (Staffel 10, Episode 87).

Statistik Höhepunkte seiner Rallye-Laufbahn Finnischer Rallyemeister 1961 Rallye-Europameister 1965 Sieger der RAC-Rallye 1965 Sieger der Rallye Monte Carlo 1967 Sieger der Southern Cross Rally 1977 in Australien

Le-Mans-Ergebnisse Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 1965 Donald Healey Motor Co. Austin Healey Sebring Sprite Clive Baker Ausfall Getriebeschaden

Sebring-Ergebnisse Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 1965 Donald Healey Motor Co. Austin-Healey Sebring Sprite Clive Baker Rang 15 1966 Donald Healey Motor Co. Austin-Healey Sebring Sprite Clive Baker Rang 28 1967 Donald Healey Motor Co. Austin-Healey Sebring Sprite Clive Baker Rang 13

24-Stunden-von-Spa-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 1964 BMW AG BMW 1800 TI Hubert Hahne Rang 2 und Klassensieg 1971 Team Schnitzer Motul BMW 2800 CS Helmut Kelleners disqualifiziert 1975 Irmscher Tuning Opel Manta GT/E Walter Röhrl Ausfall Motorschaden

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 1963 BMC Morris Mini Cooper DNF 1964 BMC Morris Mini Cooper DNF 1965 Donald Healey Motor Co.BMC Austin-Healey SpriteMG Midget 15 15 DNF 6 1966 Donald Healey Motor Co. Austin-Healey Sprite 28 20 DNF 1967 Donald Healey Motor Co. Austin-Healey Sprite 13 DNF 1968 Donald Healey Motor Co. Austin-Healey Sprite 53 1969 Lancia Lancia Fulvia F&M Special 9 27

Weblinks

Kategorie:Rennfahrer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans Kategorie:Rallyefahrer (Finnland) Kategorie:Motorrad-Rennfahrer (Finnland) Kategorie:Sportwagen-WM-Rennfahrer Kategorie:Rennfahrer des 12-Stunden-Rennens von Sebring Kategorie:Rennfahrer (Finnland) Kategorie:Träger des Ordens des Löwen von Finnland Kategorie:Europameister (Rallye) Kategorie:Finne Kategorie:Geboren 1938 Kategorie:Mann Kategorie:Rennfahrer des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps