Simone Stelzer (* 1. Oktober 1969 in Wien) ist eine als Simone bekannte österreichische Schlagersängerin und Schauspielerin. Seit 2013 ist sie Teil des Schlager-Duos Simone & Charly Brunner.
Biografie Nach ihrer Geburt in Wien wuchs Simone Stelzer in Herzogenburg auf. Sie besuchte die HTL Krems, wo sie mit der Matura im Zweig Restaurierung abschloss.
Sie begann ihre Karriere im Alter von 15 Jahren als Sängerin der 1984 von Peter Pansky gegründeten Band Peter Pan, die es 1985 mit der Single A Night in Hippodrome in die Ö3-Charts schaffte.
Simone Stelzer vertrat Österreich mit dem Lied Keine Mauern mehr beim Eurovision Song Contest 1990 und belegte den zehnten Platz. Der Auftritt war für sie der Beginn ihrer Karriere als Schlagersängerin und Schauspielerin. Vier Jahre später nahm sie mit Radio erneut am österreichischen Vorentscheid teil und erreichte den vierten Platz.http://natfinals.50webs.com/90s_00s/Austria1994.html
Mit dem Album Wahre Liebe schaffte Simone 1994 den Durchbruch und mit dem gleichnamigen Titelsong ihren bekanntesten Hit. Auf dem Album wirkten unter anderem Rolf Köhler, Michael Scholz, Detlef Wiedeke und Birger Corleis mit, die bis dahin Chorsänger bei vielen Dieter-Bohlen-Produktionen wie Modern Talking und C. C. Catch waren. Von Simone erschienen acht offizielle Alben (ohne Best-of), zunächst im Deutsch-Rock-, dann im damals angesagten Dance-Sound, seit Ende der 1990er Jahre zunehmend im modernen Schlagerbereich. Sie spielte unter anderem in Filmen wie Fröhlich geschieden und Fröhliche Chaoten, in der TV-Serie Tohuwabohu, bei den Winnetou-Spielen in Weitensfeld im Gurktal und bei Felix Dvoraks Festspielen in Berndorf.
2006 nahm sie an der zweiten Staffel der ORF-Show Dancing Stars teil. Mit ihrem Tanzpartner Alexander Kreissl erreichte sie den 5. Platz. Im folgenden Jahr war Simone als Jurorin gemeinsam mit Toni Polster und Gregor Bloéb in der Sendung It’s Showtime des österreichischen Fernsehsenders ATV zu sehen.
2007 erschien die Single Alles durch die Liebe, eine Coverversion des Titelsongs Way Back into Love aus dem Film Mitten ins Herz im Duett mit Bernhard Brink. In der Folge nahm sie an der österreichischen Vorausscheidung zum Eurovision Dance Contest 2008 teil, scheiterte aber.
Nach der Trennung von ihrem ehemaligen Plattenlabel Koch Universal kam sie bei Gloriella, dem Plattenlabel von Jack White, unter Vertrag, der auch ihre Single 1000 mal geträumt komponierte und textete. 2009 veröffentlichte Ariola Simones Album Morgenrot, das in Österreich Goldstatus erreichte. Produziert wurde es von David Brandes.
Am 3. Oktober 2009 heiratete Simone ihren Dancing-Stars-Partner Alexander Kreissl in Dürnstein. 2013 trennte sich das Paar wieder und ist seit 2015 geschieden. auf Seitenblicke
Das Album Pur aus dem Jahr 2012 wurde auch unter Ariola veröffentlicht und ist Simones bisher letztes Solo-Album. David Brandes war Produzent. Auf diesem Album gibt es einen Duett-Song mit dem österreichischen Schlagersänger Charly Brunner von Brunner & Brunner. Das Duett Ich denk noch an dich war der Start für eine längere Zusammenarbeit mit Charly Brunner, woraufhin drei gemeinsame Alben folgten. Sie haben jeweils ihren Duettnamen geändert: Beim Album Das kleine große Leben nannten sie sich Charly Brunner & Simone, bei Alles geht! Brunner & Stelzer und seit dem Duett-Album Wahre Liebe Simone & Charly Brunner. Nach den Jahren der Zusammenarbeit gaben Simone und Charly bei der Heimlich-Show von Florian Silbereisen am 17. März 2018 ihre Liebe füreinander bekannt.
Am 13. Oktober 2020 wurde Simone bei The Masked Singer Austria als Lipizzaner demaskiert und belegte den zweiten Platz.
Am 19. September 2025 erschien nach 13. Jahren das Solo-Album Das ist Liebe mit den Hits Superman, Inferno, So schön Gaga sowie neuen Songs und Remixen.
Auszeichnungen
2000: Verleihung des Amadeus-AwardAmadeus Austrian Music Awards in der Kategorie „Solokünstlerin Schlager“. Mai 2014: Nominierung für den Amadeus-AwardAmadeus Austrian Music Awards: Die Nominierungen 2014. vienna.at, 24. Februar 2014 und Gewinn in der Kategorie „Schlager“ (für ihre Zusammenarbeit mit Charly Brunner und das Album Das kleine große Leben) September 2016: Goldene AntenneBRF2-Verleihung der Goldenen Antennen 2016 im Triangel St. Vith. Website des BRF, 26. September 2016 des Belgischen Rundfunks (BRF; für ihr neues Album Alles geht!) 2018: smago! Award 2026: smago! Award
Diskografie Für Veröffentlichungen mit Charly Brunner siehe Simone & Charly Brunner.
Alben 1990: Feuer im Vulkan 1994: Gute Reise, Bon Voyage … 1996: Ich liebe Dich 1998: Aus Liebe 1999: Träume 2001: Solang wir lieben 2003: Ganz nah 2005: Schwerelos 2006: Das Beste und mehr 2009: Morgenrot 2009: Meine größten Erfolge & schönsten Balladen 2009: Best of Simone 2010: Mondblind 2012: Pur 2015: 25 Jahre Simone – Die ultimative Best of (3 CD-Boxset) 2025: Das ist Liebe
Singles 1988: Lucky Star 1990: Keine Mauern mehr 1991: Zeit für Zärtlichkeit 1991: Träume 1994: Wahre Liebe 1994: Josie 1995: Heute Nacht 1996: Ladadidada (Worte der Liebe) 1996: Wahre Liebe wartet 1998: Ich lieb Dich oder nicht 1998: Nimm mich einfach in den Arm (so wie früher) 1999: Denn es war ihr Lachen (Sayonara) 1999: Verlier mein Herz nicht, wenn Du gehst 2000: Es ist einfach fortzugehn 2000: Ich muß Dich wiedersehn 2000: Das war gut 2001: Solang wir lieben 2002: Je t’aime mon cœur 2002: Der Himmel weint für mich 2003: Viel zu oft 2003: Die Frau im Zug 2004: Merci mon amour (Geheime Leidenschaft) (Duett mit Uwe Busse) 2005: Nachts geht die Sehnsucht durch die Stadt 2005: Die Nacht vor Dir 2006: Schwerelos 2006: Wahre Liebe (Neuaufnahme 2006) 2006: Du bist wie ein Stern 2006: Ein Fremder 2007: Alles durch die Liebe (Duett mit Bernhard Brink) 2007: Weihnachten lebt 2008: 1000 mal geträumt 2008: Ich hätt’ ja gesagt 2009: Jeronimo Blue 2009: Morgenrot 2009: Die Nacht als sie fortlief 2009: Ein Stern, der für dich scheint 2010: Wie viel Tränen bleiben ungeweint 2010: Halt mich ein letztes Mal 2010: Sehnsucht kommt nicht von ungefähr 2011: Ich möcht’ niemals Deine Tränen sehn 2011: Inferno 2011: Mondblind 2011: Liebesdämmerung 2012: Wenn die Eiszeit beginnt 2012: Wenn du gehst 2012: Ich denk noch an dich (Duett mit Charly Brunner) 2012: Heißkalter Engel 2019: Leichtes Spiel 2021: So schön GAGA 2022: Das ist Liebe 2023: Herzenergie 2024: Inferno 2024 2025: Superman 2025: Endlich wieder Sommer 2025: Was weißt du schon von Liebe
Filmographie 1996: Starlight 1997: Fröhlich geschieden 1998: Kaisermühlen Blues 1992–1998: Tohuwabohu 1998: Fröhliche Chaoten
Weblinks
Website von Simone Stelzer
Einzelnachweise
Kategorie:Popsänger Kategorie:Schlagersänger Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Teilnehmer am österreichischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest Kategorie:Interpret eines österreichischen Beitrags beim Eurovision Song Contest Kategorie:Teilnehmer an der Prominenten-Millionenshow Kategorie:Teilnehmer bei Dancing Stars Kategorie:Amadeus-Preisträger Kategorie:Person (Herzogenburg) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau Kategorie:Teilnehmer bei The Masked Singer Austria