mini|Hendrik Handloegten Hendrik „Henk“ Handloegten (* 13. August 1968 in Celle) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor. Seit 2016 wird er auf offiziellen Websites, in Publikationen und im Abspann von Filmen als Henk geführt.Kurt Sagatz: Erster Clip zu TV-Serie „Babylon Berlin“ In: tagesspiegel.de, 10. Februar 2017. Abgerufen am 18. Mai 2017.Henk-Handloegten In: players.de. Agentur Players Berlin, abgerufen am 18. Mai 2017.Henk Handloegten a.k.a Hendrik Handloegten In: mediabiz.de. Abgerufen am 18. Mai 2017.
Leben Handloegten verbrachte aufgrund der Beschäftigung seines Vaters im Auswärtigen Amt seine Kindheit großteils außerhalb Deutschlands, lebte in Finnland, Brasilien, der Schweiz und in Frankreich. Im Jahre 1985 zog er von Paris nach Berlin. Er studierte ab 1993 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) und schloss 2000 mit seinem Diplomfilm Paul Is Dead ab. Handloegten erhielt einige Auszeichnungen, darunter den Förderpreis Deutscher Film 2003 für das Drehbuch zum Film liegen lernen.
Hendrik Handloegten lebt gemeinsam mit der Schauspielerin Fritzi Haberlandt in Berlin. Haberlandt spielte wichtige Rollen in Handloegtens Spielfilmen liegen lernen (2003), Fenster zum Sommer (2011) und der Fernsehserie Babylon Berlin (seit 2017) sowie die Hauptrolle in seinem Fernsehfilm Ein spätes Mädchen (2007).Fritzi Haberlandt. In: Internationales Biographisches Archiv 01/2012 vom 3. Januar 2012 (abgerufen via Munzinger Online).
Filmografie Regie 1994: Buenos Tardes Amigo 1994: Elvis und Günther 1995: The Others 1996: Drei Jungs 1998: Marge meets Mike 2000: Paul Is Dead 2003: liegen lernen 2006: Tatort – Pechmarie 2006: Polizeiruf 110 – Dunkler Sommer 2007: Ein spätes Mädchen 2008: Tatort – Der tote Chinese 2011: Fenster zum Sommer 2012: Polizeiruf 110 – Fieber 2012: Sechzehneichen seit 2017: Babylon Berlin (Fernsehserie)
Drehbuch 2000: Paul Is Dead 2003: liegen lernen 2004: Was nützt die Liebe in Gedanken 2007: Ein spätes Mädchen 2008: Tatort – Der tote Chinese 2011: Fenster zum Sommer 2012: Sechzehneichen (mit Achim von Borries) 2014: Tatort – Der Eskimo seit 2017: Babylon Berlin (Fernsehserie) 2026: Vaterland (mit Paweł Pawlikowski)
Darsteller 1998: Dunckel
Literatur Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 163 ff.
Weblinks
movie-college.de: Kurzbiografie und Interview
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Mann