Aich (früher auch Aich-Assach) ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der Steiermark und liegt im Ennstal.

Geografie mini|Aich auf einer Luftaufnahme (2012) Aich liegt in der Expositur Gröbming bzw. Gerichtsbezirk Schladming im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark.

Das Gemeindegebiet wird von Westen nach Osten von der Enns durchflossen. Nach Norden steigt das Land zu den südlichen Ausläufern des Toten Gebirges an. Die höchsten Erhebungen sind Kumpfling () und Stoderzinken (). Im Süden hat die Gemeinde Anteil an den Schladminger Tauern mit Pulverturm (), Hochwildstelle () und Gamskarspitze ().

Die Gemeinde hat eine Fläche von 56,59 Quadratkilometer. Davon sind 19 Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 56 Prozent Wald, 8 Prozent Almen und 15 Prozent hochalpines Gebiet.

Gemeindegliederung Aich ist seit 2015 im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Marktgemeinde Gössenberg zusammengeschlossen, die neue Gemeinde führt den Namen Aich weiter.Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 12. September 2013 über die Vereinigung der Gemeinde Aich und der Gemeinde Gössenberg, beide politischer Bezirk Liezen. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 14. Oktober 2013. Nr. 92, 28. Stück. S. 552.

Das Gemeindegebiet umfasst fünf Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ): Aich () samt Aich-Zerstreute Häuser Assach () samt Assachberg, Friesach, Kunagrün und Kunagrünberg Auberg () samt Au Gössenberg () samt Seewigtal Petersberg () samt Linkes Seewigtal

Die Gemeinde besteht aus zwei Katastralgemeinden (Fläche Stand ): Aich () Gössenberg ()

Nachbargemeinden

Geschichte Die erste urkundliche Erwähnung von Aich erfolgte 1074, als Erzbischof Gebhard dem Kloster Admont einen Wirtschaftshof schenkte. Zur gleichen Zeit wurde auch Gotsinperch (Gössenberg) urkundlich genannt.

Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde Aich als autonome Körperschaft entstand 1850.

Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Katholische Pfarrkirche Assach hl. Nikolaus Evangelisches Bethaus Aich Gradenbachfall, ein Wasserfall an der Südabdachung des Dachsteinmassivs Friedenskircherl am Stoderzinken

Wirtschaft und Infrastruktur Tourismus: Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Haus im Ennstal den Tourismusverband „Haus im Ennstal-Aich-Gössenberg“. Dessen Sitz ist in Haus.Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 305. S. 625.

Verkehr Im Ortsteil Assach besteht an der Ennstalbahn die Haltestelle Aich-Assach. Ebenso durchquert die Ennstal-Straße B320 diesen Ortsteil.

Politik

Gemeinderat Seit 2015 hat der Gemeinderat 15 Mitglieder. Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 5 ÖVP, 2 FPÖ und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 5 ÖVP, 3 FPÖ und 1 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 6 ÖVP, 1 Bürgerliste Horst Schupfer, 1 SPÖ und 1 FPÖ. (9 Mitglieder bis zur Wahl 2015) Mit den Gemeinderatswahlen 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP, 3 FPÖ und 2 SPÖ. Mit den Gemeinderatswahlen 2020 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP, 2 SPÖ und 2 FPÖ.

Bürgermeister

1980–2000 Engelbert Zefferer (ÖVP) 2000–2005 Wolfgang Findling (ÖVP) seit 2005 Franz Danklmaier (ÖVP)

Wappen 60px|links

Beide Vorgängergemeinden hatten je ein Gemeindewappen. Das am 1. Juli 1986 verliehene Wappen von Aich, gab mit dem Pfahl einen Hinweis auf das mittelalterliche Landgericht in Aich, die drei goldenen Kugeln versinnbildlichten den Pfarrpatron, den Hl. Nikolaus und das Eichenlaub verwies auf den Namen Aich. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren beide Wappen mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit.

Die Neuverleihung des Gemeindewappens für die Fusionsgemeinde erfolgte mit Wirkung vom 5. Mai 2016.50. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. April 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Gemeinde Aich (politischer Bezirk Liezen), abgerufen am 12. Jänner 2018 Die Blasonierung lautet: „In grünem Schild ein roter, silbern bordierter und mit drei einander berührenden silbernen Kugeln (1:2) mittig belegter Pfahl, vorne aus der Bordierung wachsend drei silberne, je einfach fruchttragende Eichenblätter, hinten allseits anstoßend übereinander drei gestürzte eingebogene silberne Spitzen.“

Persönlichkeiten

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten Daniel Danklmaier (* 1993), Skirennläufer

Weblinks

Webpräsenz der Gemeinde Aich

Einzelnachweise

Kategorie:Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Liezen Kategorie:Dachsteingebirge Kategorie:Schladminger Tauern Kategorie:Ort an der Enns