Diese Liste zeigt die Wappen des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit seinen heute zwei kreisfreien Städten und sechs Landkreisen. Zusätzlich enthält die Liste die Wappen der bis zur Kreisgebietsreform 2011 bestehenden kreisfreien Städte und Landkreise. Die Wappen der Städte und Gemeinden werden landkreisweise erfasst und können über die Navigationsleiste unten aufgerufen werden.
Wie schon im Wappen Mecklenburg-Vorpommerns zu sehen, sind die am häufigsten auftretenden Symbole der Stier Mecklenburgs und der Greif Pommerns. Es ist aber auch das hanseatische Kreuz zu finden. So demonstriert meist die Kombination der Farben rot und weiß ebenso die hanseatische Tradition der Städte in dieser Region.
Mecklenburg-Vorpommern und Vorgängergebiete Bundesland oder Gebiet Wappen Kommentare Mecklenburg-Vorpommern 150px Großes Landeswappen 120px|Großes Landeswappen Festgelegt durch das Gesetz über die Hoheitszeichen des Landes (Hoheitszeichengesetz) vom 23. Juli 1991 vom 23. Juli 1991:
„Das Land Mecklenburg-Vorpommern führt ein großes und ein kleines Landeswappen. Das große Landeswappen zeigt einen gevierteilten Schild. Im rechten oberen Feld befindet sich der mecklenburgische Stierkopf auf goldenem Grund, im linken oberen Feld der rote pommersche Greif auf silbernem Grund, im rechten unteren Feld der rote brandenburgische Adler auf silbernem Grund und im linken unteren Feld der mecklenburgische Stierkopf auf goldenem Grund. Das kleine Landeswappen zeigt einen in der Mitte längs gespaltenen Schild. Im rechten Feld befindet sich der Mecklenburgische Stierkopf auf goldenem Grund und im linken Feld der rote pommersche Greif auf silbernem Grund.“ Die Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 23. Mai 1993 wurde erst am 23. Mai 1993 erlassen und fasst sich in Artikel 1 Absatz 3 zu diesem Thema daher sehr kurz: „Die Landesfarben sind blau, weiß, gelb und rot. Das Nähere über Landesfarben und Landeswappen sowie deren Gebrauch regelt das Gesetz.“
Das große und kleine Wappen des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde nach der Wiedervereinigung entworfen und erlassen. Im kleinen Landeswappen repräsentiert der Stier den Landesteil Mecklenburg und der rote Greif Pommerns den Landesteil Vorpommern. Im großen Landeswappen sind zwei Stiere vorhanden, da Mecklenburg historisch aus den beiden Teilen Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz bestand. Außerdem zu sehen der Adler Brandenburgs, der nicht nur für einige kleinere Teile des historischen Landes steht, sondern auch die historische Verbundenheit dieses Landes mit Pommern. Kleines Landeswappen 120px|Großes Landeswappen Freistaat Mecklenburg-Schwerin (1919–1934) 150px 120px Angenommen 1921:
„Gespalten und zweimal geteilt mit aufgelegtem Herzschild; in Gold ein schwarzer Stierkopf mit Halsfell (Mecklenburg), in Blau ein goldener Greif (Hansestadt Rostock), geteilt; oben in Blau ein goldener Greif, unten ein silbern eingefasstes grünes Feld (Fürstentum Schwerin), in Rot ein silbernes Kreuz (Fürstentum Ratzeburg), in Rot ein silberner Frauenarm (Herrschaft Stargard), in Gold ein schwarzer Stierkopf ohne Halsfell (Herrschaft Werle) Herzschild: geteilt von Rot über Gold (Grafschaft Schwerin).“ Freistaat Mecklenburg-Strelitz (1919–1934) 150px 120px Angenommen am 6. Januar 1921:
„Das Wappen zeigt, gespalten und halbgeteilt; vorn in Blau eine gezinnte silberne Mauer mit einem spitzbedachten Zinnenturm; hinten oben in Gold ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geöffnetem Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener roter Zunge, silbernen Hörnern und abgerissenem Halsfell, dessen Randung bogenförmig ausgeschnitten ist und sieben Spitzen zeigt; hinten unten in Rot ein schwebendes silbernes Kreuz.“ Provinz Pommern150px 120px Festglegt durch den König von Preußen 1881:
„In Silber ein goldbewehrter roter Greif.“
Weitere Einzeheiten siehe Wappen Pommerns.
Landkreise Landkreis Wappen Kommentare Ludwigslust-Parchim 150px 120px|Wappen des Landkreises Ludwigslust-Parchim' Am 8. Mai 2014 hat der Kreistag Ludwigslust-Parchim die Annahme eines von Heinz Kippnick entworfenen Wappens beschlossen, das mit Änderung der Hauptsatzung vom 27. Januar 2015 zum offiziellen Kreiswappen wurde:
„Gespalten und halb geteilt, vorn in Blau ein schreitender, golden bewehrter silberner Graureiher, hinten oben in Gold ein hersehender, golden gekrönter schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, unten in Rot zwei zusammengewachsene goldene Eichenblätter mit goldener Eichel.“§ 2 Abs. 1 der Mecklenburgische Seenplatte 150px 120px|Wappen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Das Wappen und die Flagge wurden von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltet. Es wurde zusammen mit der Flagge beschlossen vom Kreistag am 2. Dezember 2013, am 11. März 2014 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 351 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Gespalten und durch Wellenschnitt halb geteilt; vorn in Gold ein halber hersehender, golden gekrönter schwarzer Stierkopf am Spalt mit geschlossenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und silbernem Horn; hinten oben in Silber ein aufgerichteter, golden bewehrter roter Greif mit aufgeworfenem Schweif, unten in Blau sieben silberne Wellenfäden.“ / Nordwestmecklenburg 150px 120px|Wappen des Landkreises Nordwestmecklenburg Das Wappen und die Flagge wurde von dem Freudenberger Heraldiker Manfred Gerth gestaltet. Es wurde zusammen mit der Flagge am 16. Februar 2012 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 341 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Gespalten; vorn in Gold ein halber hersehender, goldgekrönter schwarzer Stierkopf am Spalt mit aufgerissenem roten Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener roter Zunge, in Spitzen abgerissenem Halsfell und silbernen Hörnern; hinten in dreifach geteiltem Feld von Silber und Rot, ein Krummstab in verwechselten Farben.“§ 2 Abs. 1 der Rostock 150px 120px|Wappen des Landkreises Rostock Das Wappen wurde von dem Freudenberger Heraldiker Manfred Gerth gestaltet, am 15. November 2011 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 340 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Von Gold und Blau geteilt, darauf zwei schräg gekreuzte von Rot und Gold geteilte Krummstäbe mit zugewendeter Krümme. Oben ein hersehender, goldgekrönter schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und silbernen Hörnern; unten ein abgerissener, rotgezungter, goldener Greifenkopf.“§ 3 Abs. 1 der Vorpommern-Greifswald 150px 120px|Wappen des Landkreises Vorpommern-Greifswald Das Wappen wurde von dem Greifswalder Ralf-Gunnar Werlich gestaltet, beschlossen vom Kreistag am 9. Dezember 2013, genehmigt am 18. März 2014 durch das Ministerium des Innern und unter der Nr. 350 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Von Silber und Gold durch eine schräglinke blaue Leiste geteilt; überdeckt durch einen aufgerichteten, golden bewehrten roten Greif mit aufgeworfenem Schweif.“§ 2 Abs. 1 der Vorpommern-Rügen 150px 120px|Wappen des Landkreises Vorpommern-Rügen Der Kreistag hat am 17. Dezember 2012 die Führung des nachstehend beschriebenen Wappens beschlossen, die der Minister für Inneres und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch Urkunde vom 7. März 2013 genehmigte. Das Wappen wurde unter der Nummer 345 in die Wappenrolle des Landes eingetragen:
„Über blauem Schildfuß, darin ein schreitender rot gezungter goldener Greif mit aufgeworfenem Schweif, gespalten vorn in Gold ein linksgewendeter, aufgerichteter, rot gezungter schwarzer Greif mit aufgeworfenem Schweif, die unteren Schwungfedern des Flügels silbern, hinten in Gold ein aus schwebenden, offenen roten Stufengiebel aus fünf Steinen wachsender, rot gekrönter, gezungter und bewehrter, doppelgeschweifter schwarzer Löwe. Dem Spalt aufgelegt zwischen den Fängen des Greifen und den Pranken des Löwen, die nicht berührend, ein roter Schild mit einer silbernen Pfeilspitze überhöht von einem silbernen Tatzenkreuz.“§ 2 Abs. 1 der
Ehemalige Landkreise Landkreis Wappen Kommentare Bad Doberan 150px 120px|Wappen des Landkreises Bad Doberan Das Wappen wurde von dem Freudenberger Heraldiker Manfred Gerth gestaltet, am 5. Dezember 1995 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 96 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Geteilt durch einen liegenden, mit der Krümme nach vorn und oben gekehrten silbernen Abtstab; oben in Blau ein schreitender goldener Greif mit aufgeworfenem Schweif und ausgeschlagener roter Zunge; unten in Gold ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und silbernen Hörnern, auf der Stirn eine goldene Fürstenkrone, von der fünf abwechselnd mit Lilien und Perlen besteckte Zinken sichtbar sind.“§ 2 Abs. 1 der Demmin 150px 120px|Wappen des Landkreises Das Wappen und die Flagge wurde von dem Neubrandenburger Lothar Herpich gestaltet. Es wurde am 8. Juni 1995 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 85 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Halbgeteilt und gespalten, von oben in Gold ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und silbernen Hörnern, auf der Stirn eine goldene Fürstenkrone, von der fünf abwechselnd mit Lilien und Perlen besteckte Zinken sichtbar sind, hinten in Blau eine schwebende, gezinnte silberne Burg mit geöffnetem begattertem Tor und einem Zinnenturm, dessen Spitzdach mit einer Lilie bekrönt ist und dessen drei Geschosse mit je drei betagleuchteten Fenstern versehen sind, von unten geteilt: oben in Rot ein wachsender silberner Greif, unten von Gold und Blau geschacht.“Schütt 2011, S. 277–279 Güstrow 150px 120px|Wappen des Landkreises Güstrow Das Wappen wurde von dem Parumer Dr. Dietrich Bräutigam gestaltet, genehmigt durch Urkunde des Innenministers von Mecklenburg-Vorpommern vom 16. August 1996 und unter der Nr. 110 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„In geteiltem Schild oben in Gold ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, aufgeschlagener roter Zunge und silbernen Hörnern, auf der Stirn eine goldene Fürstenkrone, von der fünf abwechselnd mit Blattornamenten und Perlen besteckte Zinken sichtbar sind, beseitet von je einem roten Stern; unten in von Rot und Gold geteiltem Feld zwei schräggekreuzte Bischofsstäbe in verwechselten Farben.“§ 1 Abs. 1 der Ludwigslust 150px 120px|Wappen des Landkreises Ludwigslust Das Wappen wurde von dem Glaisiner Manfred Sturzenbecher gestaltet, genehmigt am 20. Februar 1997 durch das Ministerium des Innern und unter der Nr. 121 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Geteilt durch einen Wellenschnitt von Rot und Silber; oben ein schreitendes goldenes Pferd; unten drei fächerförmig zusammengewachsene grüne Eichenblätter.“§ 1 Abs. 3 der Mecklenburg-Strelitz 150px 120px|Wappen des Landkreises Mecklenburg-Strelitz Das Wappen wurde von der Teschendorferin Margret Lüdtke gestaltet. Es wurde am 27. Februar 1996 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 98 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert:
„Das Wappen zeigt, gespalten und halbgeteilt; vorn in Blau eine gezinnte silberne Mauer mit einem spitzbedachten Zinnenturm; hinten oben in Gold ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geöffnetem Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener roter Zunge, silbernen Hörnern und abgerissenem Halsfell, dessen Randung bogenförmig ausgeschnitten ist und sieben Spitzen zeigt; hinten unten in Rot ein silbernes Malteserkreuz.“Schütt 2011, S. 290–291siehe auch § 1, Abs. 2 der Müritz 150px 120px|Wappen des Landkreises Müritz Das Wappen und die Flagge wurde von dem Röbeler Grafiker Werner Schinko gestaltet. Es wurde am 20. März 1995 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 81 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert: