Meta Antenen (* 7. April 1949 in Orpund, nach Heirat Meta Matthys-Antenen) (PDF; 136 kB), abgerufen am 9. September 2012 ist eine ehemalige Schweizer Leichtathletin, im Weitsprung, 100-Meter-Hürdenlauf, 100-Meter-Lauf sowie im Fünfkampf.Fotos mit Kurzbeschreibungen, abgerufen am 6. September 2012

Leben Im Alter von 15 Jahren wurde Antenen 1964 zum ersten Mal Schweizer Meisterin im Weitsprung. Im gleichen Jahr übernahm sie den Schweizer Rekord in dieser Disziplin, später kamen auch noch die Schweizer Rekorde im 100-Meter-Hürdenlauf, 100-Meter-Lauf und Fünfkampf dazu. 1966 wurde Antenen zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

1971 holte sie bei den Europameisterschaften in Helsinki die Silbermedaille im Weitsprung mit 6,73 m, drei Zentimeter hinter Ingrid Mickler-Becker. Diese Weite wurde erst 2010 von Irene Pusterla übertroffen und war damit 39 Jahre lang Schweizer Rekord. Im selben Jahr sprang sie an den Schweizer Meisterschaften auf 6,83 m. Dieser Rekord wurde jedoch nachträglich wegen zu viel Rückenwind aberkannt. 1971 wurde sie zum zweiten Mal zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt und erhielt die nach Pierre de Coubertin benannte Fairplay-Medaille der UNESCO.UNESCO: Liste recapitulative des prix UNESCO, abgerufen am 17. August 2014, im Detail hier, abgerufen am 13. Oktober 2025.

Antenen startete für den LC Schaffhausen und war vielfache Schweizer Meisterin in den Disziplinen Weitsprung, 100-Meter-Hürdenlauf, 100-Meter-Lauf, Fünfkampf und Hochsprung. Bei einer Körpergrösse von 1,68 m betrug ihr Wettkampfgewicht 56 kg.

Nach dem Abschluss ihrer Sportkarriere heiratete sie, wurde Mutter von zwei Kindern und arbeitete als Technische Zeichnerin bei Carl Maier & Cie.Technische Zeichnerin bei CMC, abgerufen am 6. September 2012

Erfolge 1966: 8. Rang Europameisterschaften (Weitsprung); 7. Rang Europameisterschaften (Fünfkampf) 1968: 8. Rang Olympische Spiele (Fünfkampf) 1969: 2. Rang Europameisterschaften (Fünfkampf); 2. Rang Europäischen Hallenspiele (60-Meter-Hürdenlauf); 3. Rang Europäischen Hallenspiele (Weitsprung) 1971: 2. Rang Europameisterschaften (Weitsprung); 5. Rang Europameisterschaften (100-Meter-Hürdenlauf) 1972: 2. Rang Halleneuropameisterschaften (Weitsprung); 3. Rang Halleneuropameisterschaften (60-Meter-Hürdenlauf); 6. Rang Olympische Spiele (Weitsprung) 1974: 1. Rang Halleneuropameisterschaften (Weitsprung); 3. Rang Halleneuropameisterschaften (60-Meter-Hürdenlauf) 1975: 3. Rang Halleneuropameisterschaften (Weitsprung)

Persönliche Bestleistungen Weitsprung: 6,73 m, 14. August 1971 in Helsinki Weitsprung (Halle): 6,69 m, 10. März 1974 in Göteborg, Schweizer Hallenrekord 100-Meter-Hürdenlauf: 13,35 s , 13. August 1971 in Helsinki 60-Meter-Hürdenlauf (Halle): 8,19 s, 9. März 1974 in Göteborg Fünfkampf (100-Meter-Hürdenlauf, Kugelstossen, Hochsprung, Weitsprung, 200-Meter-Lauf): 5085 Punkte, 3./4. Juli 1971 in Zürich 100-Meter-Lauf: 11,68 s, 29. Juli 1972 in Genf

Weblinks

Alain Gloor: Meta Antenen In: TagesWoche Michael und Faro Burtscher: Vier Frauen - ein Dokumentarfilm über die Sportlerin Meta Antenen

Einzelnachweise

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