mini|Franziska Stünkel (2020) Franziska Stünkel (* 1973 in Göttingen) ist eine deutsche Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Fotokünstlerin.Franziska Stünkel – Filmregisseurin und Fotokünstlerin (eigene Website)
Ausbildung Franziska Stünkel absolvierte ihr Studium zur Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Fotokünstlerin an der Hochschule für Bildende Kunst in Kassel und an der Fachhochschule Hannover im Fachbereich Bildende Kunst, währenddessen erhielt sie mehrere Stipendien. Im Anschluss an ihr Diplom wurde sie Schülerin von Uwe Schrader.
Filmregie Als Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin drehte Stünkel während ihres Studiums drei Kurzfilme, die in Wettbewerbsprogrammen verschiedener Filmfestivals zu sehen waren.
Weiterhin war sie unter anderem Regisseurin der Kinofilme Vineta (2006) und Nahschuss (2021) sowie des Dokumentarfilms Der Tag der Norddeutschen (2012).
Fotokunst Franziska Stünkel ist außerdem Fotokünstlerin. Ihre Fotowerke sind in Museen und Galerien zu sehen, unter anderem im Sprengel Museum Hannover, im Ernst Leitz Museum in Wetzlar, im Lütze Museum in Sindelfingen und den Galerien Jarmuschek + Partner in Berlin und Leica Galerie in London.
Im Jahr 2020 veröffentlichte der Kehrer Verlag den Bildband Coexist von Franziska Stünkel.
Im Jahr 2016 erschien der Bildband Dialog der Geschichten mit Fotografien von Franziska Stünkel und Kai Wiesinger.
Ehrenamtliches Engagement Franziska Stünkel engagiert sich ehrenamtlich für verschiedene Organisationen und Vereine, unter anderem für Niedersachsen packt an, Be an Angel e.V. und das Norddeutsche Knochenmarkspenderegister NKR.
Ehrungen und Auszeichnungen Für ihr Drehbuch zu Nahschuss wurde Stünkel der Förderpreis Neues Deutsches Kino zuerkannt., deutschlandfunkkultur.de, erschienen und abgerufen am 9. Juli 2021. Außerdem wurde sie als Regisseurin von Nahschuss mit dem One Future Preis auf dem Internationalen Filmfest München 2021 ausgezeichnet.
Auf dem polnischen Int. NNW Filmfestival 2023 gewann Franziska Stünkel den Internationalen Wettbewerb. Als Regisseurin von Nahschuss erhielt sie den mit 50.000 polnischen Złoty von der polnischen Filmförderung (Polish Filminstitute) gestifteten Award.
Franziska Stünkel erhielt für Vineta auf dem Hamburger Filmfest den Otto-Sprenger-Preis für den besten Debütfilm. NDR-Pressemitteilung vom 13. Oktober 2006 Sie wurde für das Drehbuch von Vineta zum Förderpreis Deutscher Film nominiert und auf dem Prix Europe für den Prix Genève Europe – Bestes Europäisches Drehbuch nominiert. Vineta wurde mit dem Remi Silver Award beim Internationalen Filmfestival Houston ausgezeichnet.Alle preisgekrönten Filme der Reihe „FilmDebüt im Ersten“. daserste.de, abgerufen am 12. Juli 2016 (PDF-Datei, 360 kB)
Für ihren Kurzspielfilm BonBon wurde sie mit dem Best New Director Award des Brooklyn Filmfestivals New York ausgezeichnet. Im Jahr 2023 wurde sie für den Prix Pictet Award und den Louis Roederer Foundation Photography Prize nominiert.
Ihre Filme Nahschuss und Wünsch Dir Was erhielten das Prädikat Besonders Wertvoll der Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW). Ihre Kino-Kurzspielfilme It's a small world und BonBon erhielten das Prädikat Wertvoll.
Für ihre Fotografien wurde Franziska Stünkel mit dem Audi-Art-Award und dem Berlin Hyp Kunstpreis ausgezeichnet.
2014 wurde Stünkel, die sich unter anderem für eine Frauenquote einsetzt, im Hannover Congress Centrum mit dem Wirtschaftspreis Frauen machen Standort ausgezeichnet.Claudia Brebach: Standortpreis für Filmemacherin Stünkel / Stadt ehrt die 41-jährige gestern auf Wirtschaftsempfang, in: Neue Presse vom 18. November 2014, S. 5
2026 wurde sie mit dem Niedersächsischen Staatspreis ausgezeichnet.Ronald Meyer-Arlt: „Leute, habt mehr Mut“: Große Ehrung für Franziska Stünkel und Stefan Voelkel in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 16. Juni 2026
Filmographie: Drehbuch / Regie 1999: Bonbon (Kurzfilm) 2001: Wünsch Dir was (Kurzfilm) 2002: It's a Small World (Kurzfilm) 2002: Fury in the Slaughterhouse, Monochrome (Konzertfilm und Dokumentarfilm) 2006: Vineta 2010: Rheingold – der FilmRheingold – Der Film – MusikZentrum Hannover. In: musikzentrum-hannover.de, abgerufen am 25. Juni 2021 auf: musikzentrum-hannover.de, 4. März 2010. 2012: Der Tag der Norddeutschen 2021: Nahschuss
Ausstellungen (Auswahl) Coexist, seit 2014 in verschiedenen Ausstellungen zu sehen, unter anderem in der Leica Galerie (Stuttgart) und der Galerie Robert Drees (Hannover). 2023: Art Miami with Galerie Jarmuschek + Partner (Berlin) 2021: Elementarteile, Sprengel Museum (Hannover) 2013: More than Seven Billion Stories, Städtische Galerie Hilden 2010: Seven Billion Stories, Galerie Falckenberg & Littmann (Hamburg)
Bücher / Bildbände Coexist. Fotografien von Franziska Stünkel, Kehrer Verlag, Heidelberg/Berlin 2020, ISBN 978-3-86828-918-3. Dialog der Geschichten. Fotografien von Franziska Stünkel und Kai Wiesinger. Edition Jenny Falckenberg-Blunck, Gudberg-Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-943061-11-6
Weblinks
Eigene Website Agentur und Vita Galerie
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Fotograf (21. Jahrhundert) Kategorie:Fotograf (Hannover) Kategorie:Unternehmer (Hannover) Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (21. Jahrhundert) Kategorie:Person (Göttingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Frau