Chambray-lès-Tours ist eine Gemeinde in Frankreich mit Einwohnern (Stand ) im Département Indre-et-Loire in der Région Centre-Val de Loire.
Geografie Die Stadt liegt unweit des Flusses Loire.
Verkehrsanbindung Die Autobahn A10, die ehemalige Bundesstraße RN 10, heute RD 910, sowie die ehemalige Bundesstraße RN 143, heute RD 943 verbinden Chambray-lès-Tours auf nationaler Ebene. Die Stadt wird durch eine Umgehungsstraße mit A 10, RD 910 und im Südosten mit der RD 943 verbunden.
Nachbargemeinden Chambray-lès-Tours befindet sich sechs Kilometer südlich von Tours. Im Nordwesten grenzt die Stadt an Joué-lès-Tours, im Nordosten an Saint Avertin.
Namensherkunft Ab 1245 hieß die Stadt Chamberium, ab 1290 Chamberio, ab 1320 Parochia de Chambreio, bis sie im 18. Jahrhundert in Chambray umbenannt wurde.
1918 erhielt sie schließlich ihren heutigen Namen Chambray-lès-Tours. Diese Namen erhielt sie nach dem Namen des ehemaligen gallo- römischen Besitzers, Cambarius.
Politik Politik der nachhaltigen Entwicklung 2006 startete die Stadt eine Initiative der nachhaltigen Politik zur Agenda 21.
Im Concours des villes et villages fleuris wurden der Stadt 2016 zwei Blumen verliehen.
Städtepartnerschaften Partnerstädte sind Bad Camberg in Hessen und Võru in Estland.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2018Einwohner 1810 3126 5644 7357 8190 10.275 10.526 11.738 Quellen: Cassini und INSEE
Bildung Kindergärten École maternelle Jean de la Fontaine École maternelle Maryse Bastié École maternelle Paul Emilie Victor
Grundschulen École Claude-Chappe École Jean Moulin École Paul-Louis-Courier
Privatschulen École Marie-de-l’Incarnation
Gesamtschulen Das private Collège Saint-Étienne besteht seit 1993 und bietet eine allgemeine Bildung. Es hat rund 220 Schüler.
Oberstufenschulen Lycée professionnel agricole Lycée privé d’enseignement technologique et professionnel Sainte-Marguerite
Sport Im U.S.C. ( Sportliche Vereinigung Chambray) werden Aîkido, Badminton, Basketball, Boxen, Radfahren, Klettern, Fußball, Handball, Judo, Karate, Schwimmen, Boulen, Tauchen, Tennis, Tischtennis, Bogenschießen, Segeln und Volleyball angeboten.
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Symphorien minimini
Persönlichkeiten
Henri Alfandari (* 1973), Politiker Florent Brard (* 1976), Radrennfahrer Mikaël Silvestre (* 1977), Fußballspieler Laurent Bonnart (* 1979), Fußballspieler Thomas Dossevi (* 1979), französisch-togoischer Fußballspieler Zaz (* 1980), Sängerin Charles Bardou (* 1982), Wurfscheibenschütze Jérôme Clavier (* 1983), Stabhochspringer Reynald Lemaître (* 1983), Fußballspieler Jonathan Hivert (* 1985), Radrennfahrer Mathieu Dossevi (* 1988), französisch-togolesischer Fußballspieler Maxime Sauvé (* 1990), kanadischer Eishockeyspieler Nicolas de Préville (* 1991), Fußballspieler Adam Ounas (* 1996), Fußballspieler Jean-Baptiste Simmenauer (* 2000), Autorennfahrer Dan Sinaté (* 2006), malisch-französischer Fußballspieler
Literatur Le Patrimoine des Communes d’Indre-et-Loire. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-115-5, S. 291–293.
Weblinks
Offizielle Website der Stadt
Kategorie:Ort in Centre-Val de Loire Kategorie:Stadt in Frankreich