mini|Andreas Gruber (2022) Andreas Gruber (* 2. November 1954 in Wels, Oberösterreich) ist ein österreichischer Drehbuchautor, Film- und Fernsehregisseur.

Leben Andreas Gruber war in seiner Jugend bei den Pfadfindern und Pfadfinderinnen Wels aktiv, wie auch seine drei Brüder und schon sein Vater Josef Gruber. Josef Gruber, Podiumsdiskussion, 80-Jahr-Feier, Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs – Gruppe Wels, 29. Mai 2010, abgerufen am 12. Oktober 2015. (1. v. l.)

Von 1974 bis 1982 absolvierte er ein Drehbuch- und Regiestudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ab 1979 war er Regieassistent bei Axel Corti.

Er lehrte als Professor an der Hochschule für Fernsehen und Film München und war dort Inhaber des Lehrstuhls für Regie, Dramaturgie und Produktion von Spiel- und Fernsehfilmen sowie geschäftsführender Leiter der Abteilung für Kino- und Fernsehfilm. 2020 übernahmen Julia von Heinz und Marcus H. Rosenmüller die Leitung des Studiengangs Regie Kino- und Fernsehfilm als Doppelspitze, als Nachfolger von Andreas Gruber, der im Oktober 2020 in den Ruhestand ging und die Abteilung 18 Jahre lang leitete.

Seine Tochter Leni Gruber ist wie er im Bereich Regie tätig und realisiert eigene Filmprojekte.

Filmografie (Auswahl)

1981: Ab Morgen wird sich alles ändern (R, D) 1983: Drinnen und draußen (R, D) 1984: Unser Mann in Bangkok (R) 1988: T4 – Hartheim 1 – Sterben und Leben im Schloß (R) 1989: Schalom, General (R, D) 1991: Die erste Wahrnehmung TV-Film (R, D) 1994: Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen (R, D) – Diagonale-Publikumspreis 1994 1997: Die Schuld der Liebe (R, D) 2001–2008: Kreuz & Quer (Fernsehdokumentationsserie) 2001: Die Gutmenschen (R) 2004: Das Blaue vom Himmel (R) 2008: Der Kurssturz des goldenen Kalbes (R, D) 2002: Bella Block: Im Namen der Ehre (R) 2004: Welcome Home (R, D) 2011: Der Kardinal (R, D) 2016: Hannas schlafende Hunde (R, D) nach dem Roman von Elisabeth Escher 2016: Stalins Rache: Die Angst der Sieger vor der Heimkehr (Fernsehdokumentation) (R, D)

R … Regie D … Drehbuch

Auszeichnungen

1995: Deutscher Kritikerpreis 2000: Goldene Romy für die beste Regie 2004: Elfriede-Grünberg-Preis 2009: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich 2009: Eduard Ploier Preis 2013: Heinrich-Gleißner-PreisORF Oberösterreich: Heinrich-Gleißner-Preis an Andreas Gruber, 18. November 2013, abgerufen am 8. September 2024. 2023: Fernsehpreis der Österreichischen Erwachsenenbildung in der Sparte Dokumentation für den ORF 2-Beitrag Wo Himmel und Erde sich treffen

Weblinks

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Einzelnachweise

Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Eduard-Ploier-Preisträger Kategorie:Elfriede-Grünberg-Preisträger Kategorie:Hochschullehrer (HFF München) Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Oberösterreich Kategorie:Träger des Kulturpreises des Landes Oberösterreich Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1954 Kategorie:Mann Kategorie:Person (Wels) Kategorie:Träger des Heinrich-Gleißner-Preises