Weisweil ist ein Ortsteil der Gemeinde Klettgau im Klettgau im Landkreis Waldshut. mini|Die Laurentiuskirche Weisweil
Geschichte Bei Weisweil liegt der Burgstall der Weißenburg. Weisweil wird nach der Überlieferung als Wiswila und weiter in einer Urkunde im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Rheinau im Jahr 870 genannt. Der oberhalb des kleinen Orts gelegene Weiler Albführen war ein Meierhof des Klosters. Von der Burg Weißenburg aus überwachte das Kloster seine Besitzungen im Klettgau, in Schaffhausen und im Hegau. Bei Weisweil hatte das Landgericht Klettgau im Hüller einen Richtersitz in Form von drei großen Steinen.
Am 1. August 1971 wurde die bis dahin selbstständige Ortschaft Weisweil im Rahmen der Gebietsreform in Baden-Württemberg ein Teil der neu geschaffenen Gemeinde Klettgau.
Einzelnachweise
Literatur Helmut Vocke (Hrsg.): Chronik des Landkreis Waldshut. 1957 Norbert Nothelfer (Hrsg.): Der Kreis Waldshut. 1979 Waldemar Lutz, Hansjörg Noe (Hrsg.): Kennzeichen WT Heimatkunde für den Landkreis Waldshut. Reinhard Caspers (Mithrsg.), 1989, ISBN 3-12-258330-5 Stadt Tiengen (Hochrhein): Der Klettgau. Franz Schmid (Hrsg.), 1971; (bis heute maßgebliche Monographie, mit Beiträgen von: Ruth Blum, Eugen Fürstos, Richard Gäng, Josef Hirt-Elmer, Josef Isele, Helmut Maurer, Ludwig Mayer, Emil Müller-Ettikon, Heinrich Münz, Helmut Naumann, Alois Nohl, Alfons Peter, Ernst Rüedi, Franz Schmid, Karl Schwarzenberg, Ignatz Stein, Heinz Voellner, Karl Friedrich-Wernet, Hans Jakob Wörner)
Kategorie:Ort im Landkreis Waldshut Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Waldshut) Kategorie:Geographie (Klettgau, Gemeinde) Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Wohnbezirk von Klettgau Kategorie:Ersterwähnung 870