Knut Müller, auch Knut Mueller (* 31. Januar 1952 in Halle (Saale)), ist ein deutscher Fotograf, Fotodesigner und Fotojournalist. Das Thema Krieg ist seit 1989 ein zentraler Gegenstand seiner Arbeit.

Leben Knut Müller ist ein Sohn des Architekten und Bauingenieurs Herbert Müller.Steffen Könau: . In: Mitteldeutsche Zeitung, 21. Juli 2014. Er studierte von 1970 bis 1975 an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle. 1978 wurde er Mitglied in der Fachgruppe Fotografie im Verein Bildender Künstler der DDR.

1986 wurde sein Ausreiseantrag bewilligt und Müller arbeitete als freiberuflicher Fotoreporter in Hamburg. 1988 wurde er Mitbegründer der Fotografengruppe MAGMA in Hamburg.. In: Stadt Halle, 12. Januar 2007. Seit 1989 ist er als Kriegsfotograf in den Krisengebieten von Albanien, Kroatien, Bosnien, Irak, Somalia, Tschetschenien und Afghanistan tätig. Seine Fotos sind unter anderem im Spiegel, Merian, Focus, Geo, Stern, Max, Le Figaro, Sunday Times Magazine und Los Angeles Times erschienen, sowie bei zahlreichen Ausstellungen zu sehen.

Müller wohnt seit 2004 in Hamburg und Halle (Saale). Seit 2005 ist er Vorstandsmitglied in der Vereinigung Hallescher Künstler.

Ausstellungen (Auswahl) 1983: IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden 2000: Staatstheater in Prishtina / Kosovo 2003: Galerie Marktschlößchen in Halle 2003: Zeitkunstgalerie in Leipzig 2003: Kunsthalle Villa Kobe in Halle (Saale) 2004: Galerie Levy in Hamburg 2005: Kulturstadthaus in Halle 2005: Stiftung Leucorea in Wittenberg 2007: Kunsthalle Villa Kobe in Halle (Saale)Ausstellung: . In: Villa Kobe, 2007. 2007–2008: Industrie- und Filmmuseum Wolfen.Industrie- und Filmmuseum Wolfen: Krieg. Fotoinstallationen von Knut Mueller. Laufzeit: 11. Oktober 2007 bis 13. Januar 2008. In: kunst-und-kultur.de. 2011: Sprachraum Reformation, Wittenberg.Fotoserie: Sprachraum Reformation. Knut Mueller. In: kunstplattform-halle.de, aufgerufen am 18. September 2016. 2014: Vom Gummibaumblatt zum Weltniveau: HP-Schalenbauweise in Halle-Neustadt als Vorreiter der Ost-Moderne im Stadtmuseum Halle.. In: kunstplattform-halle.de, 2014.   stm: . In: schwerin-lokal.de, September 2015. 2017: Willi Sitte Galerie Merseburg Undine Freyberg: Sitte-Galerie Merseburg: Knut Mueller zeigt Fotos aus Kriegs- und Krisengebieten. In: Mitteldeutsche Zeitung, 15. April 2017, nur Artikelanfang frei. Quellennachweise: Knut Mueller: Biografie. In: knut-mueller-artphoto.de, aufgerufen am 3. September 2020.

Fotoprojekte saint & mystical, seit 1999 warheads, seit 2001 war & crises, seit 2003 armoured nudes, seit 2003 Mezzogiorno, seit 2005

Schriften Afghanischer Traum. Ein Kriegsreporter erzählt. Prospero Verlag, Münster 2011, ISBN 978-3-941688-18-6. Vom Gummibaumblatt zum „Weltniveau“. HP-Schalenbauweise in Halle-Neustadt als Vorreiter der Ost-Moderne. In: Peer Pasternack (Hrsg.): 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt. Idee und Experiment. Lebensort und Provokation. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, ISBN 978-3-95462-287-0, S. 170–173. Die Wahrheit fiel zuerst. Erlebnisse als Kriegsreporter 1989–2007. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2023, ISBN 978-3-96311-775-6

Weblinks Internetpräsenz von Knut Müller Fotos aus deutschen Städten. Ruiniert, restauriert, evakuiert. In: Spiegel Online, 15. April 2005, zu Mezzogiorno in Ostdeutschland Kriegsfotografie. „Möglichst nah ran“. In: Spiegel Online, 12. August 2003, zu war & crises . In: The Globalist, Boston, 2003

Einzelnachweise

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