Der Landkreis Ebern gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken. Vor dem Beginn der bayerischen Gebietsreform am Anfang der 1970er Jahre umfasste der Landkreis 69 Gemeinden.Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern 1964

Geographie

Nachbarkreise Der Landkreis grenzte 1972 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an den Kreis Hildburghausen im Bezirk Suhl der DDR, an die oberfränkischen Landkreise Staffelstein, Bamberg und die unterfränkischen Landkreise Haßfurt und Hofheim in Unterfranken.

Geschichte

Bezirksamt Das Bezirksamt Ebern wurde im Königreich Bayern 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Baunach und Ebern gebildet.

Am 3. Oktober 1866 wechselten Gemeinden aus dem Bezirksamt Königshofen im Grabfeld ins Bezirksamt Ebern.

Landkreis Am 1. Januar 1939 wurde die reichseinheitliche Bezeichnung Landkreis eingeführt. So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Ebern.

Der Landkreis Ebern mit dem Verwaltungszentrum Ebern wurde im Rahmen der Gebietsreform am 1. Juli 1972 aufgelöst und das Kreisgebiet größtenteils dem Haßberg-Kreis zugeschlagen. Aus dem südlichen Teil des Landkreises wurden die Gemeinden Baunach, Daschendorf, Deusdorf, Dorgendorf, Gerach, Höfen, Laimbach, Lauter, Mürsbach, Priegendorf, Reckendorf und Reckenneusig dem Landkreis Bamberg und damit Oberfranken angegliedert. Die Gemeinden Bischwind und Heilgersdorf wurden dem Landkreis Coburg, ebenfalls in Oberfranken, zugeordnet.Verordnung zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte vom 27. Dezember 1971

Der Haßberg-Kreis wurde am 1. Mai 1973 in Landkreis Haßberge umbenannt.

Bezirksamtmänner/-oberamtmänner bis 1938, Landräte ab 1939 1913–1926 Franz Seefried 1926–1930 Wilhelm August Kalb 1931–1938 Fritz Held 1939–1945 Max Bauer

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Quelle 1864 19.792 1885 19.849 1900 18.613 1910 19.300 1925 19.481 für den Freistaat Bayern, nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 1939 19.225 Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1940 1950 27.553 Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1952 1960 24.500 Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961 1971 26.600 Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1973

Gemeinden Die Gemeinden des Landkreises Ebern vor der Gemeindereform: (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben.) mini|375px|Landkreis Ebern, Gemeindegrenzenkarte von 1961 frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis Albersdorf Ebern Landkreis Haßberge Allertshausen Maroldsweisach Landkreis Haßberge Altenstein Maroldsweisach Landkreis Haßberge Appendorf Lauter Landkreis Bamberg Baunach Baunach Landkreis Bamberg Bischwind a. Raueneck Ebern Landkreis Haßberge Bischwind Seßlach Landkreis Coburg Bramberg Ebern Landkreis Haßberge Breitbrunn Breitbrunn Landkreis Haßberge Brünn Ebern Landkreis Haßberge Daschendorf Baunach Landkreis Bamberg Deusdorf Lauter Landkreis Bamberg Dorgendorf Baunach Landkreis Bamberg Dürrenried Maroldsweisach Landkreis Haßberge Ebern (Stadt) Ebern Landkreis Haßberge Eckartshausen Maroldsweisach Landkreis Haßberge Eichelberg Ebern Landkreis Haßberge Eyrichshof Ebern Landkreis Haßberge Fischbach Ebern Landkreis Haßberge Gerach Gerach Landkreis Bamberg Gereuth Untermerzbach Landkreis Haßberge Gleusdorf Untermerzbach Landkreis Haßberge Gückelhirn Maroldsweisach Landkreis Haßberge Hafenpreppach Maroldsweisach Landkreis Haßberge Heilgersdorf Seßlach Landkreis Coburg Hermannsberg Breitbrunn Landkreis Haßberge Heubach Ebern Landkreis Haßberge Höfen Rattelsdorf Landkreis Bamberg Hofstetten Königsberg i.Bay. Landkreis Haßberge Jesserndorf Ebern Landkreis Haßberge Junkersdorf a.d.Weisach Pfarrweisach Landkreis Haßberge Kirchlauter Kirchlauter Landkreis Haßberge Kraisdorf Pfarrweisach Landkreis Haßberge Laimbach Reckendorf Landkreis Bamberg Lauter Lauter Landkreis Bamberg Leuzendorf i.UFr. Burgpreppach Landkreis Haßberge Lichtenstein Pfarrweisach Landkreis Haßberge Lohr Pfarrweisach Landkreis Haßberge Losbergsgereuth Rentweinsdorf Landkreis Haßberge Lußberg Breitbrunn Landkreis Haßberge Marbach Maroldsweisach Landkreis Haßberge Maroldsweisach Maroldsweisach Landkreis Haßberge Memmelsdorf i.UFr. Untermerzbach Landkreis Haßberge Mürsbach Rattelsdorf Landkreis Bamberg Neubrunn Kirchlauter Landkreis Haßberge Neuses a.Raueneck Ebern Landkreis Haßberge Obermerzbach Untermerzbach Landkreis Haßberge Pettstadt Kirchlauter Landkreis Haßberge Pfaffendorf Maroldsweisach Landkreis Haßberge Pfarrweisach Pfarrweisach Landkreis Haßberge Priegendorf Baunach Landkreis Bamberg Rabelsdorf Pfarrweisach Landkreis Haßberge Recheldorf Untermerzbach Landkreis Haßberge Reckendorf Reckendorf Landkreis Bamberg Reckenneusig Baunach Landkreis Bamberg Rentweinsdorf (Markt) Rentweinsdorf Landkreis Haßberge Reutersbrunn Ebern Landkreis Haßberge Rudendorf Ebelsbach Landkreis Haßberge Salmsdorf Rentweinsdorf Landkreis Haßberge Sendelbach Rentweinsdorf Landkreis Haßberge Treinfeld Rentweinsdorf Landkreis Haßberge Untermerzbach Untermerzbach Landkreis Haßberge Unterpreppach Ebern Landkreis Haßberge Voccawind Maroldsweisach Landkreis Haßberge Vorbach Ebern Landkreis Haßberge Wasmuthhausen Maroldsweisach Landkreis Haßberge Weißenbrunn Ebern Landkreis Haßberge Welkendorf Ebern Landkreis Haßberge Wüstenwelsberg Untermerzbach Landkreis Haßberge

Kfz-Kennzeichen Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen EBN zugewiesen. Es wurde bis zum 31. Mai 1974 ausgegeben. Seit dem 1. April 2014 ist es aufgrund der Kennzeichenliberalisierung wieder im Landkreis Haßberge erhältlich.

Literatur

Einzelnachweise

Ebern Kategorie:Geschichte (Landkreis Bamberg) Kategorie:Geschichte (Landkreis Coburg) Kategorie:Geschichte (Landkreis Haßberge) Ebern Kategorie:Aufgelöst 1972