mini|Dennenesch Zoudé (2021) Dennenesch Zoudé (* 14. Dezember 1966 in Addis Abeba, Äthiopien; auch bekannt als Dennenesch Ninnig) ist eine deutsche Schauspielerin und Autorin. Zoudé spielt hauptsächlich in Fernsehfilmen und trat bei den Nibelungenfestspielen in Worms und den Berliner Jedermann-Festspielen auf. Dem breiten Publikum bekannt wurde sie durch die Rolle der Wilhelmina „Mina“ „Müller“ Makhubela in der Fernsehserie Hinter Gittern – Der Frauenknast, die sie von 2004 bis 2007 verkörperte.
Leben Dennenesch Zoudé ist die Tochter eines äthiopischen Ingenieurs für Straßenbau und entstammt einer alten äthiopischen Aristokratenfamilie. Ihr Name kommt aus dem Amharischen: Dennenesch () bedeutet „Walddickicht“, Zoudé () heißt „Krone“.Armin Lissfeld: 1. Interview nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns. Dennenesch Zoudé zurück im Leben. In: Bild am Sonntag, 9. Juli 2017, Interview mit Zoudé. Geboren in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, wuchs sie ab ihrem zweiten Lebensjahr (1968) in West-Berlin auf.
Nach der Schule machte sie zunächst auf Wunsch ihrer Familie eine Ausbildung zur Wirtschaftskorrespondentin,. In: denneneschzoude.de. anschließend arbeitete sie als Sekretärin in einem Berliner Bauunternehmen. Während ihrer ersten TV-Auslandsproduktion Star Command (1995) in Potsdam-Babelsberg wurde ihr die Neighborhood Playhouse School of the Theatre in New York City empfohlen.Dorothee Röhrig: Dennenesch Zoudè über ihren magischen Moment. In: Die fünf magischen Momente des Lebens: Wie wir die Chancen ergreifen, die uns das Schicksal schenkt, Kailash Verlag, München 2016, ISBN 978-3-641-17603-7, S. 19. Dort absolvierte sie von 1990 bis 1992 eine Ausbildung zur Schauspielerin., abgerufen am 1. Februar 2024 Zudem nahm Zoudé Gesangsunterricht bei Cullen Maiden und Veronika Fischer.
In den 1990er JahrenLena Kappei: Plötzlicher Herztod in Berlin. Dennenesch Zoudé trauert um ihren Mann Carlo Rola. In: B.Z., 15. März 2016. hatte sie von 1996 bis 2000Günter Fink: Willemsens neues Leben als Nachtwächter. In: Welt am Sonntag, 10. Februar 2002, Interview mit Willemsen. eine Beziehung mit dem Publizisten und Moderator Roger Willemsen.Peter Zander: Berliner Regisseur Carlo Rola mit 57 Jahren gestorben. In: Berliner Morgenpost, 16. März 2016. 2001 wurde ihr neuer Lebenspartner der Regisseur und Produzent Carlo Rola.Rola und Zoudé haben geheiratet. In: B.Z., 13. Oktober 2009. Sie heiratete ihn am 6. Oktober 2009 an Rolas Geburtstag in New York City und lebte mit ihm in Berlin bis zu seinem plötzlichen Herztod im März 2016. Rola starb fünf Wochen nach Willemsen.Rike Schulz, Julika Cisek: Nach dem Tod ihrer großen Liebe. Dennenesch Zoudé (49): Ihr tapferster Auftritt. In: Hamburger Morgenpost, 13. April 2016. Dennenesch Zoudé ist seit dem 24. Februar 2020 Mitglied des Vorstands der Deutschen Filmakademie.
Karriere mini|Dennenesch Zoudé auf dem 16. Deutschen Fernsehpreis am 2. Oktober 2014 in Köln 1995/1996 wurde sie bekannt mit der Fernsehserie Gegen den Wind, ihr Theaterdebüt gab sie 1996 mit einer Rolle im Bühnenstück Lysistrata von Jürgen Benecke.. In: denneneschzoude.de. 1998 sah man sie in drei Folgen der Fernsehserie Klinik unter Palmen. 1999 spielte sie am Ernst-Deutsch-Theater in dem Hemingwaystück Die fünfte Kolonne unter der Regie von Christian Kohlund. 2002Foto: Buhlschaft 2002. In: Berliner Jedermann Festspiele [sic!]. und 2003Foto: Buhlschaft 2003. In: Berliner Jedermann Festspiele [sic!]. war sie die Buhlschaft bei den Berliner Jedermann-Festspielen in Jedermann von Brigitte Grothum.Pressespiegel 2002–2004 – Jedermann Berlin. In: Berliner Jedermann Festspiele, (PDF; 33 S., 3,7 MB).
2004 spielte Zoudé in der Utta-Danella-Verfilmung Das Familiengeheimnis die Rolle der Madlon Goltz neben Christiane Hörbiger und Hardy Krüger junior. In mehreren Folgen von Polizeiruf 110 spielte sie die Ermittlerin Carol Reeding. Von 2004 bis 2007 war sie in der Rolle der Wilhelmina Makhubela in der Fernsehserie Hinter Gittern – Der Frauenknast zu sehen.
2006 verkörperte Zoudé die weibliche Hauptrolle der Stella Ahrens im Fernsehdrama Meine Mutter tanzend von Jan Ruzicka neben Jutta Speidel und Gila von Weitershausen. Die adoptierte Stella Ahrens möchte kurz vor ihrer Heirat mehr über ihre Familienherkunft erfahren und lernt ihre biologische Mutter, die weiße Supermarktkassiererin Beate Gruber kennen. Der Film erzählt von der schwierigen Annäherung von Tochter und Mutter.Inhaltsangabe des Spielfilms: Meine Mutter tanzend. In: ARD, 2. Juni 2010.
Erneut ein Familiengeheimnis stand im Mittelpunkt der Neuverfilmung des Johannes-Mario-Simmel-Romans Und Jimmy ging zum Regenbogen. Hier spielte Zoudé unter der Regie ihres Lebenspartners Carlo Rola neben Heino Ferch die weibliche Hauptrolle der Irene Waldeck, LKA-Ermittlerin und Enkelin der Mörderin. Im Fernsehspiel Familiengeheimnisse (2011) spielte Zoudé die weibliche Hauptrolle neben Hardy Krüger, der nach über 20 Jahren wieder eine Rolle übernahm. 2011 folgte ein Engagement an der Neuköllner Oper Berlin als Sängerin und Schauspielerin in der sozialkritischen Wagner-Umschreibung Rheingold Feuerland in der musikalischen Bearbeitung von Simon Stockhausen.
Seit 2018 spielt Zoudé als Emi eine durchgehende Rolle in der Fernsehreihe Die Inselärztin. Von 2019 bis 2021 gehörte sie an der Seite von Elisabeth Lanz als Zoodirektorin Dr. Amal Bekele zur Hauptbesetzung der Fernsehserie Tierärztin Dr. Mertens. 2020 war sie in der Netflix-Miniserie Unorthodox und in der ARD-Märchenproduktion Das Märchen vom goldenen Taler als Frau des Bürgermeisters zu sehen.
Soziales Engagement Ende 2015 wurde Zoudé Schirmherrin der Stiftung Fairchance, die seit 2010 Sprachförderprogramme anbietet zur Integration ausländischer Kinder in Deutschland.Schauspielerin Dennenesch Zoudé wird Schirmherrin der Stiftung Fairchance. In: Stiftung Fairchance, 11. November 2015. Weiterhin wirbt sie für die Stiftung Lesen als Lesebotschafterin. In: Stiftung Lesen. Von 2006 bis 2010 war sie Sonderbotschafterin bei mehreren Ausstellungen der United Buddy Bears.Grußbotschaft der Schauspielerin und Sonderbotschafterin der United Buddy Bears Dennenesch Zoudé. In: buddy-baer.com, 2009. Bis 2014 engagierte sich Zoudé auch als Botschafterin für SOS-Kinderdorf e. V., besonders für die Theater AG im SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit.Barbara Winter: In: jugendhilfe-bewegt-berlin.de, 27. März 2014, Interview.
Filmografie 1992: Praxis Bülowbogen – Als Verlobte grüßen 1993: Ein besonderes Paar 1993: Hagedorns Tochter 1994: Gletscherclan 1994: Hochzeitsglocken 1994: Feuerbach 1994: Wolffs Revier – Love Hotel 1994–1996: Gegen den Wind 1994–1995: Die Fallers 1995: Star Command 1995: Hallo, Onkel Doc! 1995: Abschied von Agnes (Kino) 1995: Liebe macht Schule (Kino) 1995: Landing 1996: Eine unmögliche Hochzeit 1997: Wilde Zeiten 1998: Klinik unter Palmen 1998: Tierärztin Christine III: Abenteuer in Südafrika 1998: Stan Becker – Auf eigene Faust 1999: Der Hochstapler 1999: Die blaue Kanone 1999: Der geheime Zeuge 1999: Sara Amerika (Kino) 2000: Tatort – Blüten aus Werder 2000: Polizeiruf 110 – Verzeih mir 2001: Ein starkes Team – Kleine Fische, große Fische 2001: Dolce Vita & Co 2001: Liebesau – Die andere Heimat 2001: Ein Trick zuviel 2001: Alphateam – Die Lebensretter im OP – Lauter Verrückte... 2001: Polizeiruf 110 – Bis unter die Haut 2001: Polizeiruf 110 – Kurschatten 2002: Leib & Leben – Tödliche Souvenirs 2002: Equilibrium (Kino) 2002: Polizeiruf 110 – Grauzone 2002: Liebe, Lügen, Leidenschaft 2002: Der Todesengel 2002: Schlosshotel Orth – Der Lockvogel 2003: Utta Danella – Das Familiengeheimnis 2003: Tatort – Tödliche Souvenirs 2003: Polizeiruf 110 – Abseitsfalle 2004: Küstenwache – Unter Druck 2004: Die schöne Braut in Schwarz 2004–2007: Hinter Gittern – Der Frauenknast 2005: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei – Unter Feuer 2005: Der Elefant – Mord verjährt nie – Der Duft der Angst 2005: Der Alte – Mord hat seinen Preis 2006: Meine Mutter tanzend 2006: Der Fürst und das Mädchen 2006: Der Alte – Tod eines Mandanten 2007: Das Traumhotel – Afrika 2007: Siska – Keiner von uns dreien 2008: Und Jimmy ging zum Regenbogen 2009: Meine Heimat Afrika 2011: Familiengeheimnisse – Liebe, Schuld und Tod 2011: Vergiss nie, dass ich dich liebe 2012: Löwenzahn – Sterne – Blick in unendliche Weiten 2012/2013: Notruf Hafenkante 2013: Katie Fforde – Eine teure Affäre 2013: Alle Macht den Kindern 2014: Götz von Berlichingen 2014: SOKO 5113 – Wahlverwandtschaft 2014: Letzte Spur Berlin – Sieben Leben 2016: Katie Fforde – Hexensommer 2017: Der Zauberlehrling 2018: Die Inselärztin – Neustart auf Mauritius 2018: Die Inselärztin – Notfall im Paradies 2018: Der Staatsanwalt – Vollstreckt 2018: Ein starkes Team – Preis der Schönheit 2019: Die Inselärztin – Das Geheimnis 2019: Die Inselärztin – Die Entscheidung 2019: Die Inselärztin – Die Mutprobe 2019: Die Chefin – Schöner Schein 2019–2021: Tierärztin Dr. Mertens 2019: 3 Engel für Charlie (Charlie’s Angels) 2019: Frau Holles Garten 2019: Tatort: Die Guten und die Bösen 2020: Die Inselärztin – Das Rätsel 2020: Der Staatsanwalt – Todgeweiht 2020: Unorthodox (Miniserie) 2020: Sechs auf einen Streich – Das Märchen vom goldenen Taler (Fernsehreihe) 2021: Friesland: Haifischbecken 2023: Das Traumschiff – Bahamas 2023: I don’t work here (Miniserie) 2023: Herzkino: Kleine Eheverbrechen 2023: Malibu: Küss den Frosch 2023: Abenteuer Weihnachten – Familie kann nie groß genug sein (Fernsehfilm) 2025: Der Heimweg 2025: Blind ermittelt – Geister der Vergangenheit (Fernsehreihe) 2026: Havelland-Krimi
Publikation Heute bin ich gut zu mir: Mit Ayurveda und Achtsamkeit zu mehr Gesundheit und Gelassenheit. Südwest Verlag, München 2014, ISBN 978-3-517-09315-4.
Weblinks
denneneschzoude.com Management Dennenesch Zoudé bei Timo Korsmeyer Schauspielagentur Dennenesch Zoudé bei der Agentur Fitz + Skoglund
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