Panathinaikos 160pxVoller Name Panathinaikos A.O. Spitzname(n) Die Grünen, KleeblätterGegründet1919VereinsfarbenGrün – WeißStadionGymnastirio Agiou ThomaPlätze1.700Präsident Dimitrios VranopoulosTrainer Dimitrios AndreopoulosAdresseIrodou Attikou 12AGR-15124 AthenHomepagewww.paovolleyball.grLigaA1-Liga2024/20251. Platz Vereinserfolge 22× Griechischer Meister 7× Griechischer Pokalsieger 4× Griechischer Ligacup 2× Griechischer Supercup
Panathinaikos Athlitikos Omilos (Kurzform: PAO) (, ΠΑΟ) bezeichnet auch die Volleyball-Abteilung von Panathinaikos Athlitikos Omilos (Gesamt-Athener Sportklub) aus Athen. PAO spielt derzeit in der Griechischen A1-Liga, der höchsten Liga des Landes.
Geschichte Die Volleyballabteilung der Männer von Panathinaikos wurde im Jahr 1919 gegründet und gehört zu den ältesten Griechenlands. Seitdem ist Panathinaikos einer der erfolgreichsten Vereine Griechenlands und hat eine Vielzahl an Nationalspielern hervorgebracht. Die erfolgreichste Phase hatte man zwischen 1963 und 1986, als in 23 Jahren 17 nationale Titel gewonnen werden konnten und 1980 Panathinaikos den zweiten Platz beim Europapokal der Pokalsieger erreichen konnte. Die danach folgende Durststrecke mit lediglich zwei Griechischen Meisterschaften (1995, 1996) sowie einem dritten Platz beim Europapokal der Pokalsieger konnte erst wieder 2004 mit der Meisterschaft und dem vierten Platz beim CEV-Pokal beendet werden.
Zu verdanken hatte dies der Verein unter anderem seinem Präsidenten Vlasis Stathokostopoulos. Der finanzstarke Großgastronom übernahm den Verein im Sommer 2001 und investierte seitdem große Summen, um den Verein wieder zu alter Größe und Stärke zurückzuführen.
Für großes Aufsehen sorgte der Verein im Sommer 2005, als man auf dem Transfermarkt für drei Paukenschläge sorgte. Neben dem argentinischen Startrainer Carlos Javier Weber wurden die beiden Brasilianer Marcelo Elgarten und Dante Amaral verpflichtet, die mit ihrer Nationalmannschaft neben der Weltmeisterschaft auch die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen erringen konnten. Mit diesen Verstärkungen sicherte sich Panathinaikos die griechische Meisterschaft 2006 und verlor dabei lediglich zwei Spiele. Gleichzeitig schaffte man es bis ins Finale um den Griechischen Pokal und erreichte den dritten Platz im Top Teams Cup. Nach der Saison erklärte Carlos Javier Weber aufgrund von privaten Problemen seinen Rücktritt als Trainer und kehrte in seine Heimat Argentinien zurück. An seiner Stelle wurde der Brasilianer Francisco dos Santos verpflichtet, der zu diesem Zeitpunkt Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft war und auf Anhieb 2006 erstmals mit Panathinaikos den griechischen Supercup und 2007 den griechischen Pokal gewann.
2009 schaffte der Verein den Einzug ins Final4-Turnier um den CEV-Pokal und erreichte vor heimischem Publikum in Athen den zweiten Platz. Die 15.000 im Finale anwesenden Fans stellen dabei einen bis heute gültigen Europarekord für ein Volleyballspiel dar.
Spieler Transfers 2026/27 Zugänge Timothée Carle (Wolfdogs Nagoya) Nikolay Kolev (PAOK Thessaloniki)Abgänge Spyros Bakodimos (Ziel unbekannt) Grigoris Kontostathis (AO Flisvos) Filip Savovski (Ziel unbekannt)
Aktueller Kader Stand: 22. Mai 2026 Nummer Name Nationalität Position Größe [cm]1Stavros KasampalisZuspieler1912Georgios PapalexiouMittelblocker2056Patrick Gasman Mittelblocker2087Dmytro YanchukAußenangreifer2008Rasmus Breuning NielsenDiagonalspieler19812Theodoros Voulkidis Mittelblocker20013Charalampos Andreopoulos Außenangreifer19219Angelos MandilarisDiagonalspieler20031Luca SpiritoZuspieler19970Aristidis ChandrinosLibero18777Athanasios Protopsaltis Außenangreifer183Timothée Carle Außenangreifer199Nikolay KolevMittelblocker204
Bekannte ehemalige Spieler Theodoris Baev, Theodoros Chatziantoniou, Konstantinos Christofidelis, Efstathios Donas, Dimitrios Kazazis, Michalis Koliopoulos, Ilias Lappas, Sotirios Pantaleon, Athanasios Psaras, Apostolos Nikolaidis, Athanasios Protopsaltis, Nikolaos Smaragdis, Georgios Stefanou, Anastasios Tentzeris Dante Amaral, Marcelo Elgarten, André Nascimento, Cleber De Oliveira, Victor Rangel Plamen Konstantinow Liberman Agamez Fernando Hernández Axel Jacobsen Björn Andrae Guillaume Samica Dawid Murek, Paweł Zagumny Vojin Ćaćić Dalibor Polak Andrija Gerić Clayton Stanley
Bedeutende ehemalige Trainer Alekos Leonis, Gerasimos Theodoratos Carlos Javier Weber Mauro Berutto, Roberto Serniotti
Heimstätte Ab 1959 trug Panathinaikos seine Heimspiele in der Sporthalle unter dem Apostolos-Nikolaidis-Stadion aus. Diese unterhalb der Ostkurve (Gate 6–7) gelegene Sporthalle im Herzen Athens war die erste ihrer Art in Griechenland. Aufgrund der geringen Zuschauerkapazität (ca. 1500 Zuschauer) entschloss sich der Verein 2005 seine Heimspiele im „Ethniko Athlitiko Kentro Glyfadas“ auszutragen. Die vom Stadtzentrum aus im südlichen Vorort Glyfada gelegene Sporthalle fasst 3232 Zuschauer und ist im öffentlichen Besitz. Bis 1985 war die 1970 errichtete Sporthalle die größte Athens und zweitgrößte Griechenlands.Steckbrief auf www.stadia.gr Seit 2011 ist das „Panagiotis Gazgas“ Panathinaikos Heimstätte. Die Sporthalle fasst 1.200 Zuschauer und befindet sich im Herzen Athens in unmittelbarer Nähe zum Panathinaiko-Stadion.
Titel Nationale Erfolge Griechischer Meister (22×): 1963, 1965, 1966, 1967, 1970, 1971, 1972, 1973, 1975, 1977, 1982, 1984, 1985, 1986, 1995, 1996, 2004, 2006, 2020, 2022, 2025, 2026
Anmerkung: Der Verein rechnet auch die Meistertitel aus den Jahren 1921, 1944, 1951, 1952, 1959 und 1960 zu seinen Erfolgen hinzu und kommt damit auf insgesamt 28 Meisterschaften. Diese sechs Titel werden jedoch vom Griechischer Volleyballverband nicht offiziell anerkannt.Παναθηναϊκός: Γιατί μετράει 6 πρωταθλήματα παραπάνω απ΄όσα του «αναγνωρίζει» η ΕΣΑΠ (griechisch)
Griechischer Pokalsieger (7×): 1982, 1984, 1985, 2007, 2008, 2010, 2026 Griechischer Ligacup (4×): 2020, 2022, 2023, 2024 Griechischer Supercup (2×): 2006, 2022
Internationale Erfolge CEV Champions League Play-off 6: 2008
CEV Cup Winners’ Cup / CEV Top Teams Cup / CEV Cup Finalist: 1980, 2009 Platz 3: 1989, 2006
CEV Cup / CEV Challenge Cup Halbfinalist: 2022, 2023 Platz 4: 2004
Hymne Panathinaikos Hymne stammt von Georgios Mouzakis (* 15. August 1922; † 27. August 2005) aus dem Jahr 1958. Den Text dazu verfasste Georgios Ikonomidis.
Griechisch Σύλλογος μεγάλος δεν υπάρχει άλλος δεν υπάρχει άλλος πιο δυναμικός. Και χιλιάδες φίλοι μόλις δουν τριφύλλι ζήτω λένε ο Παναθηναϊκός. Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ μεγάλε και τρανέ. Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ, πρωταθλητή σ'όλα τα σπορ παντοτινέ. Σ'έχουνε δοξάσει οι γνωστοί σου άσσοι που λεβέντες είναι όλοι με καρδιά. Χαίρεται η Ελλάδα που έχει τέτοια ομάδα που της νίκης έχει πάντα τα κλειδιά Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ μεγάλε και τρανέ. Παναθηναϊκέ, Παναθηναϊκέ, πρωταθλητή σ'όλα τα σπορ παντοτινέ.Deutsch Eine Mannschaft so groß wie dich gibt es nicht, es gibt keine andere so dynamische. Und tausende von Anhänger, sobald sie das Kleeblatt sehen, jubeln „es lebe Panathinaikos“ Panathinaikos, Panathinaikos, Panathinaikos du großer und ruhmreicher. Panathinaikos, Panathinaikos, ewiger Meister aller Sportarten. Es haben dich deine bekannten Stars geehrt, die alle Helden sind mit großem Herzen. Es freut sich ganz Griechenland so einen Verein zu haben, der immer die Schlüssel zum Sieg besitzt Panathinaikos, Panathinaikos, Panathinaikos du großer und ruhmreicher. Panathinaikos, Panathinaikos, ewiger Meister aller Sportarten.
Einzelnachweise
Athen, Panathinaikos Kategorie:Vereinsgründung 1919 Kategorie:Panathinaikos Athen Kategorie:Sportverein (Athen)