mini|Clemens M Prokop bei Proben im Hamburger Planetarium (2017, "Where We Stand") Clemens Prokop (* 1. September 1974 in Rosenheim) ist ein deutscher Musikwissenschaftler, Autor und Musikproduzent.
Während seines Studiums (Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur) an der LMU München schrieb er Musik- und Opernkritiken für die Süddeutsche Zeitung, für die Financial Times Deutschland und andere Medien. Er war Stipendiat des ifp (Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V., München). Clemens Prokop ist Autor mehrerer Bücher über Musik. Er lebt in Wald bei Zürich.
Seit 2002 hat sich Clemens Prokop auf die Bereiche Musikstrategie und Musikproduktion des Labels „Klanglogo“; abgerufen am 21. Januar 2024. konzentriert. Zusammen mit seinem Bruder Nick Prokop entwickelt er Konzepte für Musik in Räumen. Dazu gehört auch die Produktion von Musikfilmen sowie Tonträgern unter dem genre-übergreifenden Label Klanglogo. Klanglogo kooperiert seit 2012 mit der auf sakrale Chormusik spezialisierten Produktionsgesellschaft Rondeau Production in Leipzig. (PDF; 10,5 MB); abgerufen am 21. Januar 2024.
Werke (Auswahl) Inszenierungen 2013: Hippocampus, 25 Jahre Tollwood-Festival, München 2014: Ligeti, Clocks & Clouds, Kölner Philharmonie und 8Brücken 2015: Sacre du Printemps, AUDI Sommerkonzerte, Ingolstadt 2017: Where We Stand, Hamburgische Staatsoper 2017: Cathedrals of Sounds, Pacific Symphony, Costa Mesa (USA) 2018: UniversUs (mit Wolfram Lenßen), Staro Riga (Lettland) 2018: Les Vêpres Siciliennes, Bayerische Staatsoper, München 2021: Masters Of Dark Matter, Musiktage Kassel 2021: Prometheus dis.order, Tonhalle gGmbH, Düsseldorf 2021: Hänsel und Gretel, Verbier Festival (Schweiz) 2022: Welt mit Wagner, Bamberger Symphoniker 2022: Time Travellers, Rundfunkchor Berlin
Bücher und Aufsätze Mozart der Spieler: die Geschichte eines schnellen Lebens. Bärenreiter-Verlag, Kassel 2005, ISBN 3-7618-1816-5. Mozart, Don Giovanni (= Opernführer kompakt). Bärenreiter-Verlag, Kassel, 2012, ISBN 978-3-7618-2246-3 und Henschel, Leipzig, 2012, ISBN 978-3-89487-902-0. Jauchzet, frohlocket. Du musst kein Schwein sein; Von Bach, den Prinzen und einer Leipziger Musikerfamilie. Bärenreiter-Verlag, Kassel 2004, ISBN 3-7618-1735-5 (zusammen mit Peter Krumbiegel) Liebe macht traurig. Luc Bondy, kein Opernregisseur. In: Curt Bernd Sucher: Luc Bondy. Erfinder, Spieler, Liebhaber (= Edition Burgtheater 3). Residenz Verlag, Salzburg, 2002, ISBN 3-7017-1284-0. Zum Sterben schön. In: Peter Andreas/Michael Fischer: Gräber unsterblicher Komponisten. Bärenreiter-Verlag, Kassel 2003, ISBN 3-7618-1663-4.
Filme/Filmmusik Reise zum Horizont (Soundtrack). Ein Dokumentarfilm über das Gleitschirmfliegen von Thomas Latzel, Deutschland 2008.; abgerufen am 21. Januar 2024. Vineta – Versunkene Stadt (Musik-Visualisierung und Buch), Bayerisches Fernsehen 2012.Undine Fraatz: Bayerischer Rundfunk, 7. April 2012.
Hörbuch-Musik Michael Basse: Partisanengefühle Lyrische Protokolle. P. Kirchheim Verlag, München 2004, ISBN 3-87410-098-7 (1 CD).
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