Enik (* 6. März 1980 in Dachau) ist der Künstlername des Münchner Multiinstrumentalisten und Sängers Dominik Schäfer.

Leben Die erste professionelle Veröffentlichung von Enik war 2003 die EP Without A Bark, die von dem Hamburger Musiklabel Wonder Records, wo auch Künstler wie Bohren & der Club of Gore, Christian Harder und The Modernist veröffentlichen, herausgebracht wurde.

2004 war er an dem Funkstörung-Album Disconnected beteiligt, bei dem er bei vier Songs am Songwriting mitwirkte und den Gesang übernahm; anschließend begleitete er die Rosenheimer auf ihrer Isolated World Tour.

2006 erschien (lizenziert von Wonder Records) auf Labels Germany, einem Sublabel von EMI, das Debütalbum The Seasons in Between, auf dem die verschiedensten Musikstile miteinander kombiniert werden. Im selben Jahr veröffentlichte Enik auf seiner Website die EP antenna.

2007 erschien das Album Chainsaw Buddha. Im selben Jahr startete Eniks Jazz-Karriere mit der Band seines neuen Pianisten, dem Chris-Gall-Trio, mit dem er das Album Climbing Up produzierte.

2008 erschien Thomas Ds Soloalbum Kennzeichen D. Enik schrieb hier einige Songs und ist in den Songs Vergiftet im Schlaf (Nr. 10) und Symphonie der Zerstörung (Nr. 16) zu hören. Des Weiteren spielte er auf der im selben Jahr stattfindenden Tour von Thomas D im Vorprogramm.

Stil Die Zeitschrift Intro beschrieb die Musik des Debütalbums als den Versuch, Prince, Faith No More und Peter Gabriel miteinander zu verzahnen; laut.de zog Tom Waits, Giant Sand und David Bowie zum Vergleich heran, schränkte aber ein, dass so viele Stile in die Musik einflössen, dass eine Vergleichsliste zu lang werde.laut.de

Diskografie Alben 2006: The Seasons in Between 2011: I Sold My Moon Boots to a Girl from Greece 2018: Five Years (OST) 2019: The Deepest Space Of Now

EPs 2004: Without a Bark 2006: Antenna

Filmmusik 2008: Der Tag an dem die Erde still stand (Credit Song) Regie: Scott Derrikson 2012: Wir wollten aufs Meer (Titelsong) Regie: Toke Constantin Hebbeln 2013: Fünf Jahre Leben (Soundtrack) Regie: Stefan Schaller

Theatermusik (Auswahl) 2013 – Schwimmen lernen, Maxim Gorki Theater Berlin – Regie: Hakan Savaş Mican 2014 – Tom Waits / Woyzeck, Staatstheater Mainz – Regie: Hakan Savaş Mican 2021 – Jeeps, Münchner Kammerspiele – Regie: Nora Abdel-Maksoudhttps://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/55-jeeps 2022 – …und wenn ich von der Zeit spreche…, Theater Münster – Regie: Mareike Mikathttps://www.theater-muenster.com/produktionen/und-wenn-ich-von-der-zeit-spreche-spreche-ich-von-der-zeit-die-schon-nicht-mehr-ist-am-rande-des-rollfelds-71.html 2023 – Get Lost – eine Odyssee durch die Nacht, Bayerische Staatsoper – Regie: Daniel Pflugerhttps://www.staatsoper.de/en/productions/get-lost 2023 – Sonne / Luft (Uraufführung Elfriede Jelinek), Schauspielhaus Graz – Regie: Emre Akalhttps://schauspielhaus-graz.buehnen-graz.com/produktion/sonne-luft/ 2024 – Barrrbie, Thalia Theater Hamburg – Regie: Emre Akal 2025 – Katzelmacher, Münchner Kammerspiele – Regie: Emre Akal

Weblinks Offizielle Website

Bericht der Zeitschrift Intro.

Quellen

Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Mann