miniatur|Start in der Sporthalle Unterrohr in Schlieren/Zürich zum Neujahrsmarathon Zürich vom 1. Januar 2013
Der Neujahrsmarathon Zürich ist ein Marathonlauf, der seit 2005 jährlich am 1. Januar durchgeführt wird. Gestartet wird um Mitternacht, exakt zum Beginn des neuen Jahres.
Start und Ziel befinden sich in Schlieren bei Zürich. Die Strecke besteht aus einem Rundkurs à 10,55 Kilometer dem Fluss Limmat entlang, wobei die Gemeinden Schlieren, Zürich, Oberengstringen, Unterengstringen, Würenlos (Kloster Fahr) und Dietikon durchlaufen werden. Neben der Marathondistanz werden auch ein Halbmarathon, ein Viertelmarathon und ein Team Run (Marathondistanz) angeboten. Der Start zum Marathon, die Zielpassagen nach jeder Runde sowie als Höhepunkt die Zieleinläufe finden in der zur Festhalle umfunktionierten Sporthalle Unterrohr in Schlieren statt. Somit bietet sich Zuschauern die Möglichkeit, das Rennen in der Festhalle drinnen an der Wärme live mitzuverfolgen.
Im Vorfeld der mitternächtlichen Rennen wird jeweils ein Kids Run über 750 Meter mit Gratisstart für Kinder und Jugendliche von 3 bis 14 Jahren angeboten. Der Startschuss dazu fällt am 31. Dezember um 22:00 Uhr. Start und Ziel befinden sich ebenfalls in der Sporthalle.
Moderiert wird der Lauf jeweils von Franco Marvulli (vierfacher Rad-Weltmeister, Moderator) zusammen mit Alain Helfenstein (Ironman-Triathlet und -Speaker).
Die Zeitlimite beträgt 5 Stunden, die letzte Runde muss spätestens um 03:40 Uhr in Angriff genommen werden.
Offizielle internationale Anerkennung Die Laufstrecken sind allesamt gemäss den Regeln von World Athletics vermessen. Als eine von lediglich sieben Laufveranstaltungen in der Schweiz figuriert der Neujahrsmarathon im Wettkampfkalender von AIMS (Association of International Marathons and Distance Races), womit die erzielten Endzeiten – ebenso wie die Zwischenzeiten nach 10 Kilometern und nach der Halbmarathondistanz – offizielle Anerkennung durch World Athletics finden. Weitere Schweizer AIMS-Mitglieder sind der Zürich-Marathon, der Zermatt-Marathon, der Swissalpine Flims, der Jungfrau-Marathon, der Swiss City Marathon Lucerne, der Genf Marathon, der Lausanne Marathon, der Greifenseelauf Uster sowie der StraLugano. Dank der mitternächtlichen Startzeit gehen die Siegerzeiten nicht nur in die Statistiken von World Athletics ein, sondern gelten dort Jahr für Jahr auch als erste offizielle Jahresweltbestzeiten, was selbstredend für viele Teilnehmer eine besondere Motivation darstellt.
Veranstalter Organisator ist der Verein Neujahrsmarathon Zürich, ein 2004 gegründeter Non-Profit-Verein. Die Vereinsstatuten sehen folgenden Zweck vor: Der VNZ bezweckt die Pflege und Förderung des Laufsports. Insbesondere organisiert er jeweils in der Silvesternacht den Neujahrsmarathon Zürich. Der Verein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und erstrebt keinen Gewinn.
Letzteres widerspiegelt sich auch ganz direkt in den Meldegebühren: Trotz des Status als von World Athletics anerkannter Marathonlauf gehört der Neujahrsmarathon Zürich zu den kostengünstigsten Marathonläufen der Schweiz.
COVID-19-Situation Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden zwischen 2020 und 2022 zahlreiche Laufsport-Veranstaltungen entweder abgesagt oder konnten nur mit vielen Einschränkungen durchgeführt werden.
Per 28. Februar 2020 veranlasste der Bundesrat ein vorübergehendes Verbot von Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern. Da die Situation im Sommer 2020 noch zu unklar war, beschlossen die Organisatoren, die Veranstaltung vom 1. Januar 2021 abzusagen.
Die Veranstaltung am 1. Januar 2022 konnte dagegen unter Einhaltung der 2G-Regel sowie Maskenpflicht in der Sporthalle durchgeführt werden. Den Teilnehmenden, die sich bereits angemeldet hatten, bevor der Entscheid zur Durchführung mit 2G kommuniziert wurde, wurde offeriert, den Startplatz ausnahmsweise kostenlos um ein Jahr zu verschieben. Dieses Angebot nahmen 110 Personen in Anspruch.
Zahlen 2026 Teilnehmer (Total) im Ziel: 1044, davon 596 Männer und 448 Frauen Teilnehmer (Marathon) im Ziel: 205, davon 160 Männer und 45 Frauen
Podestplätze Marathon Herren Jahr Erster Zweiter Dritter2026 Philipp Arnold, Cham -4- Dario Widmer, Biel Timo Böhl, Wittgenstein2025 Philippe Besson, Thalwil -2- Eric Muthomi Riungu, Mutschellen Philipp Arnold, Cham2024 Philippe Besson, Thalwil Philipp Arnold, Cham Jaime Gutiérrez Vicente, Valladolid2023 Sergio Rodríguez Restrepo, Manizales Philipp Arnold, Cham Henrik Westerlin, Zürich 2022 Philipp Arnold, Cham -3- Leendert, Van der Lugt, Capelle aan den IJssel Nicolas Kipfmüller, Le Mont-sur-Lausanne 2020 Robert Wilms, Mainz Philipp Arnold, Cham Stephan Gerber Lyss 2019 Nikki Johnstone, Düsseldorf Philipp Arnold, Cham Tobias Hegmann, Groß-Umstadt 2018 Patrick Wieser, Aadorf Negussie Bekele, Hinteregg Robert Wilms, Mainz 2017 Philipp Arnold, Cham -2- Urs Schönholzer, Ittingen Andreas Probst, Wasserliesch 2016 David Jeker, Salvan Philipp Arnold, Cham Sean Fitzpatrick, London 2015 Frederic Ruberti, Sevelinges Philipp Arnold, Cham Manuel Laub, Vinningen 2014 Philipp Arnold, Cham Marcel Knape, Erfurt Christophe Scherno, Saverne 2013 Jan Fryc, Neratovice Christophe Scherno, Saverne Antonio Alegre Galbe, Saragossa 2012 Markus von Gunten, Bettlach Lazloe Boden, Northampton Paul Moog, Schleithal 2011 Dirk Joos, Friedrichshafen -2- Rafael Wyss, Dulliken Jörg Schiller, Frauenau 2010 Dirk Joos, Friedrichshafen Dietmar Veith, Dettingen Richard Widmer, Zwiefalten 2009 Konrad von Allmen, Olten Urs Huber, Jonen Adrian Gröbli, Oetwil an der Limmat 2008 Pius Hunold, Benken SG Emil Berger, Wiedlisbach Rolf Frei, Bäretswil 2007 Josef Vogt, Balzers Michael Müller, Dintikon Daniel Thalmann, Bern 2006 Georg Schönbächler, Zürich Markus von Gunten, Bettlach Jörg Rosenbaum, Mülheim an der Ruhr 2005 Urs Schönholzer, Bern Stefan Kläusler, Winterthur Fredi Marti, Altstätten ---
Damen Jahr Erste Zweite Dritte2026 Astrid Roberts Feyer, South Perth -2- Astrid Faganel, Grado Sara Van Oordt, Zürich2025 Maja Hügli, Gränichen -2- Viola Naef, Belmont Anna Rhyner, Wilen bei Wollerau2024 Joanna Ryter, Uvrier -2- Claudia Maria Henneken, Köln Alma Stebler, Arlesheim2023 Joanna Ryter, Uvrier Cathleen Lenk, Bad Kleinen Mary Reeves, Alcester 2022 Maja Hügli, Gränichen Janine Frei, St. Gallen Deirdre Keane, Bronx 2020 Astrid Roberts Feyer, St. Silvester Lina-Kristin Schink, Wettswil Kerstin Hötte, Bielefeld 2019 Nina Zarina, Moskau Katrin Ochs, Leinfelden-Echterdingen Katharina Hediger-Weiss, Berg 2018 Katharina Hartmuth, Zürich Ornella Poltéra, Domat/Ems Regula Kämpfer, Utzenstorf 2017 Astrid Leutert, Bern Kerstin Hötte, Mainz Atika Kuhn, Strasbourg 2016 Astrid Müller, Grafstal -5- Bärbel Büschemann, Lage Jenny Federhen, Frankfurt 2015 Lina-Kristin Schink, Berlin Katrin Gottschalk, Esslingen am Neckar Tatiana Sviridova, Sosnoviy Bor 2014 Astrid Müller, Grafstal -4- Latifa Mokhtari, Strassburg Doris Russenberger, Winterthur 2013 Astrid Müller, Grafstal -3- Abby Knight, Omaha Micaela Racky, Offenbach 2012 Carmen Hildebrand, Hedingen Andrea Käppeli, Merenschwand Petra Schoplocher, Cham 2011 Astrid Müller, Grafstal -2- Yvonne Hugelshofer, Maur Carmen Hildebrand, Hedingen 2010 Astrid Müller, Grafstal Rosa Moreira, Obfelden Andrea Huser, Aeschlen ob Gunten 2009 Andrea Huser, Aeschlen ob Gunten Silvia Haab-Herger, Oberarth Sandra Tschumi, Solothurn 2008 Heidi Aeschlimann, Leuggern Carmen Hildebrand, Dossenheim Silvia Haab-Herger, Oberarth 2007 Silvia Haab-Herger, Oberarth Silvia Pleuler, Birr-Lupfig Heidi Aeschlimann, Leuggern 2006 Maria Luisa Costetti, Bagnacavallo Silvia Pleuler, Birr-Lupfig Melanie Gautschi, Hettlingen 2005 Jacqueline Keller, Gebenstorf Jeannine Vogler, Thalwil Silvia Pleuler, Birr-Lupfig
Podestplätze Halbmarathon (2013: 18.052-Kilometer-Lauf)
Herren Jahr Erster Zweiter Dritter2026 Miro Mülli, Egg bei Zürich -2- Eric Muthomi Riungu, Mutschellen Matthias Schmidig, Brunnen2025 Miro Mülli, Egg bei Zürich Leopold Karl, Zürich Yannic Wild, Illnau2024 Marco Fasel, Düdingen Benjamin Ueltschi, Zürich Dominik Meier, Kirchzarten2023 Michael Kirchberger, Roßbach Marco Fasel, Düdingen Stefan Zimmermann, Eisenach 2022 Daan De Groot, Lausen Marco Fasel, Wünnewil Michael Kirchberger Roßbach 2020 Luca Vogelsang, Bösingen Michael Kirchberger, Roßbach Benedikt Laska Bern 2019 Daniel Lustenberger, Kriens Wouter Berghuijs, Zürich Thibaud Friess, Dübendorf 2018 Philipp Arnold, Cham Manuel Hügli, Brislach Fumiaki Fujita, Genf 2017 David Jeker, Chandolin Daniel Föllmi, Hünenberg Hansjörg Hegg, Ipsach 2016 Samir Baala, Illkirch-Graffenstaden -3- Rafael Wyss, Thalwil Francisco Urbano Sales, Málaga 2015 Samir Baala, Illkirch-Graffenstaden -2- Daniel Zwiker, Bäretswil Henrik Stadler, Heiligenberg 2014 Samir Baala, Illkirch-Graffenstaden Sebastien Treffort, Ferney-Voltaire Bernhard Eggenschwiler, Büsserach 2013 Donnino Anderhalden, Zürich Richard Stoffel, Zürich Peter Keller, Kreuzlingen 2012 Benjamin Rubio, Ernolsheim-Bruche Ueli Bieler, Zürich Christophe Scherno, Saverne 2011 René Boutellier, Zürich Pascal Birbaum, Brünisried Richard Stoffel, Zürich 2010 Franck Mouriaux, Glattbrugg -3- Richard Stoffel, Zürich Daniel Bouzon, Yverdon 2009 Franck Mouriaux, Glattbrugg -2- Patrick Leuzinger, Ennenda Daniel Walt, Uster 2008 Franck Mouriaux, Glattbrugg Filippo Neri, Oetwil an der Limmat Fredi Rimensberger, Utzenstorf 2007 Fredi Marti, Altstätten Richard Stoffel, Zürich Franck Mouriaux, Glattbrugg
Damen Jahr Erste Zweite Dritte2026 Laurine Freitag, Giessen Lea Sabrina Kaufmann, Schramberg Clotilde Boffy, Divonne les Bains2025 Murielle Nigro, Dorénaz -3- Lea Sabrina Kaufmann, Schramberg Alena Proschinger, Frankfurt am Main2024 Murielle Nigro, Dorénaz -2- Clotilde Boffy, Divonne les Bains Liv Egli, Schaffhausen2023 Murielle Nigro, Dorénaz Elvira Keiser, Stansstad Charlotte Lang, Hüttenberg 2022 Klasina Brunott, Glovelier Lisa Oberosler, Frankfurt Kathrin Roos, Hünenberg See 2020 Carrie Donohue, Pittsburgh Henrike Christ Freiburg Tatiana Leite Da Silva Bourg-Charente/ 2019 Arlette Maurer, Olten Nina Kreisherr, Niederwil SG Katrin Saly Graf, Stallikon 2018 Michela Segalada, Winterthur Sabine Kuonen, Lalden Caroline Röhrl, Büsserach 2017 Caroline Röhrl, Büsserach Beatrice Theiler, Bätterkinden Olivia Manatschal, Brumath 2016 Odlie Rein, Sonvilier Elvira Flurschütz, Bindlach Ezgi Akdesir, Jegenstorf 2015 Ezgi Akdesir, Bern -2- Katja Zwiker, Bäretswil Caroline Cejka, Zürich 2014 Ezgi Akdesir, Bern Friederike Müller, Inzing Jahaira Olivieri, Illesheim 2013 Caroline Steiner, Henau Tanja Sonderegger, Rotkreuz Franziska Etter, Zürich 2012 Nadja Kessler, Rapperswil Paola Vignani, Alice Superiore Nadine Joswig, Zürich 2011 Elisabetta Comero, Cameri Lorenza Di Gregorio, Varese Christina D'Ignazio, Adliswil 2010 Christiane Bouquet, Ste-Croix Nicole Fröhlich, Zürich Esther Roeter, Zürich 2009 Lorenza Di Gregorio, Varese Astrid Müller, Grafstal Christiane Bouquet, Ste-Croix 2008 Corinne Zeller, Weissenburg Daniela Schellenberg, Egg Priska Lacher, Einsiedeln 2007 Sarah Wyss, Carouge Tanja Puschner, Friedberg Nadja Künzle, Zürich
Podestplätze Viertelmarathon (10.549 km) (2013: 12.016-Kilometer-Lauf)
(2007–2009, 2014: 10-Kilometer-Lauf)
(2006: 12.234-Kilometer-Lauf)
Herren