Leander Modersohn (* 6. Oktober 1980 in Vorwerk bei Bremen) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben Leander Modersohn ist der Sohn einer Malerin und eines Arztes. Er hat einen älteren Bruder, den Regisseur Timon Modersohn. Modersohns Großvater ist der Maler Christian Modersohn.Ralf G. Poppe: "Enkelin Antje Modersohn über familiäre Verbindungen Otto Modersohns in die Samtgemeinde". In: Kreiszeitung, 4. Mai 2018, abgerufen am 29. Dezember 2024.
Als Violinist spielte Leander Modersohn bei Jugend- und Studenten-Ensembles, wie dem Jugendsinfonieorchester Bremen-Mitte und dem Landes-Jugend-Kammerorchester NRW. Nach dem Abitur leistete er seinen Zivildienst ab und verfolgte zunächst das Ziel, ein Violinstudium an einer Musikhochschule aufzunehmen. Während eines Filmpraktikums wurde sein Interesse für die Filmschauspielerei geweckt.
Seine Schauspielausbildung absolvierte Modersohn von 2002 bis 2005 an der Münchener Schauspielschule actors in motion. Von Oktober 2005 bis Juli 2007 war Modersohn als Tim Gerlach in der ZDF-Telenovela Wege zum Glück (vormals: Julia – Wege zum Glück) zu sehen.
Ein 2013 aufgenommenes Studium der Psychologie an der Freien Universität beendete er 2019 mit einem Bachelor of Science (B. Sc.).
Modersohn lebt und arbeitet in Berlin.
Privates Leander Modersohn ist mit der Diplom-Juristin Lara Modersohn verheiratet.
Filmografie (Auswahl)
Fernsehen
Fernsehauftritte 2004: Volle Kanne (ZDF) 2023: Trotha trifft (Alex Berlin)
Kurzfilme
Werbung 2011: Druckerei Spee 2010: Fuji 3D "City Trip" – Regie: Tim Stoffel 2012: Gravis Store Berlin
Theater 2004: Ödön von Horváth: Kasimir und Karoline – Regie: Robert Giggenbach (actors in motion, München) 2008–2010: Hermann Hesse: Der Steppenwolf (Vermieter) – Regie: Gil Mehmert (Tournee-Theater Euro-Studio Landgraf, Altonaer Theater u. a.) 2009: Rebekka Kricheldorf: Mechanische Tiere – Regie: Jochen Strodthoff (Theater Halle 7, Inkunst e. V., München) 2010: David Hare: Zeitfenster – Regie: Ulrike Maack (Tournee-Theater Euro-Studio Landgraf; Hamburger Kammerspiele u. a.) 2012: Ödön von Horváth: Kasimir und Karoline – Regie: Ulf Dückelmann (Messehalle Freistadt) 2007–2024: Robert Schumann: Kinderszenen (Peter Gilgen) – Regie: Andreas Peer Kähler (Kammerorchester Unter den Linden, Berlin)
Leseaufführungen 2011: Erich Kästner: Die 13 Monate (Rezitator) – (Evangelische Stadtkirche, Tecklenburg) 2012: Temperaments In Music (Rezitator) – Musikalische Lesung mit dem Boreas Quartett Bremen (Museum für Gegenwartskunst, Siegen)
Schriften Fixationsmuster-Anomalien beim Leugnen bekannter Gesichter. Der wertvolle und unwiderrufliche Moment der Gegenüberstellung. München 2019 (zugl. Bachelorarbeit FU Berlin).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin) Leander Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Mann